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Prinz Charles Persönlicher Brief aufgetaucht! Hier wettert er gegen Dianas Ex-Butler

Prinz Charles
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© Pool / Getty Images
Ein handgeschriebener Brief von Prinz Charles aus dem Jahr 2002 soll versteigert werden. In dem persönlichen Schreiben beklagt der britische Thronfolger "erbärmlichen Eifersüchteleien und Rachegelüste" einiger Angestellter – darunter auch Dianas Ex-Butler Paul Burrell.

Nur selten bekommen Medien und Royal-Fans einen so privaten Einblick in die Gefühlswelt der britischen Königsfamilie: In einem Brief, den Prinz Charles, 73, 2002 verfasste, zeigt sich der Zorn und die Bitterkeit des Thronfolgers, wie man sie sonst nie in der Öffentlichkeit zu Gesicht bekommen würde. Darin echauffiert sich der heute 73-Jährige über Mitarbeiter:innen im Palast. Allen voran stellt der Prinz den Ex-Butler von Prinzessin Diana, †36, an den Pranger. Doch von vorne ...

Prinz Charles: Prozess um Paul Burrell weckte seinen Zorn

Paul Burrell, 64, diente lange Zeit als Höfling von Queen Elizabeth, 96. 1987 übernahm er schließlich die Funktion als Prinzessin Dianas Butler. Eine Aufgabe, die er bis zu ihrem Tod 1997 ausfüllte. Burrell behielt nach dem tragischen Autounfall einige Besitztümer der Prinzessin von Wales. Eine Handlung, für die er 2002 wegen dreifachen Diebstahls angeklagt wurde. Der Vorwurf lautete damals: Der Butler habe 310 Gegenstände im Wert von 4,5 Millionen Pfund (etwa 5,3 Millionen Euro) gestohlen. 

Der Prozess, der wenig später eingestellt wurde, da Burrell die Mitnahme der Besitztümer mit der Monarchin persönlich abgesprochen hatte, erweckte großes mediales Interesse. Die Presse soll Palastangestellten Unsummen angeboten haben, um an private Details zu kommen. Ein enormer Vertrauensmissbrauch in den Augen von Prinz Charles.

Prinz Charles: "Wir werden als Spielfiguren in einem erschreckenden Medienkrieg behandelt"

Prinz Charles ließ all seinen Frust über die plaudernden Mitarbeiter:innen und die Machenschaften der Presse in einem privaten Brief aus. Diesen schickte er an Marjorie Dawson, die 36 Jahre als Dienstmädchen von Prinzessin Alexandra diente. So schrieb er: "Ich finde es völlig unglaublich, da ich nichts anderes getan habe, als Leuten wie Paul Burrell über die Jahre hinweg jede Unterstützung zukommen zu lassen." 

Weiter echauffierte sich Charles darüber, dass er und seine Familie als "bloße Spielfiguren in einem erschreckenden und andauernden Medienkrieg" behandelt werden. Wie der Brief offenbart, wetterte Charles, dass "die tatsächlichen Fakten völlig außer Acht gelassen werden und ehemaligen und derzeitigen Mitarbeitern riesige Geldsummen als Bestechungsgelder angeboten werden, damit sie ihre erbärmlichen Eifersüchteleien und Rachegelüste öffentlich ausleben."

Privater Brief soll für 2000 Pfund versteigert werden

Die persönliche Notiz wurde im Jahr 2019 gefunden, als Dawson im Alter von 104 Jahren verstarb. Nun steht sie bei der Chiswick Auctions in London zum Kauf. Laut "The Telegraph" liegt der Eröffnungspreis bei 2000 Pfund (2,3 Tausend Euro).

Verwendete Quellen: telegraph.co.uk

jna Gala

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