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Prinz Charles Auch er wollte einst dem britischen Königshaus den Rücken kehren

Prinz Charles
Prinz Charles
© Cover-Images / imago images
Meghan und Harry waren offenbar nicht die Ersten, die sich ein Leben fernab der Monarchie wünschten. Auch Prinz Charles soll einst drauf und dran gewesen sein, sich ein neues Leben im Ausland aufzubauen.

Herzogin Meghans, 40, und Prinz Harrys, 37, Rücktritt als Senior Royals sowie ihr Umzug nach Montecito soll für allerhand Spannungen zwischen ihnen und der britischen Königsfamilie gesorgt haben. Vor allem Prinz Charles, 73, soll von der Entscheidung seines Sohnes wenig begeistert gewesen sein. Dabei hat der Sohn von Queen Elizabeth, 96, als er in Harrys Alter war, offenbar selbst mit dem Gedanken gespielt, die Royal Family zu verlassen.

Prinz Charles wollte sein Leben in Italien bestreiten

Es sei in den frühen Neunzigerjahren gewesen, heißt es. Zu diesem Zeitpunkt war Charles noch mit Prinzessin Diana, †36, verheiratet, doch hatte mit dem "unerbittlichen" Druck der Öffentlichkeit zu kämpfen, wie Experte Gareth Russell nun in dem Podcast "Royally Us" anmerkt. Der Thronfolger sei nicht gerade beliebt gewesen, die zahlreichen negativen Medienberichte hätten seine Sichtweise auf sein Leben innerhalb des britischen Königshauses "stark beeinflusst". Charles "hatte angeblich die Idee, sechs Monate im Jahr in der Toskana in Norditalien zu leben", so Russell.

Bei der "Flower Show" in Norfolk

Queen Mum hielt ihn von seinem Vorhaben ab

Das soll seine Großmutter Queen Mum, †101, erfahren und es ihm umgehend ausgeredet haben. Die Königinmutter habe mit ihrem Enkel zu Abend gegessen und mit ihm über Edward VIII., †77, gesprochen. Edward dankte 1936 als König ab und machte somit seinen Bruder und Queen Elizabeths Vater King George V., †70, zum regierenden Monarchen. Edward verbrachte sein restliches Leben gemeinsam mit seiner Frau Wallis Simpson, die seine Familie nicht akzeptierte, im Exil in Frankreich und Österreich.

Queen Mum habe Charles so in Erinnerung rufen wollen, dass ein Thronfolger sich nicht vor seinen Aufgaben drücken sollte. "Es war sehr klar, was die Königinmutter damit sagen wollte, ohne es ausdrücklich zu sagen. Danach haben wir nicht mehr viel über die Toskana gehört", erklärt der Autor schließlich.

Verwendete Quelle: "Royally Us"

sti Gala

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