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Prinz Charles + Prinzessin Diana Queen Elizabeth und Prinz Philip waren gegen eine Trennung

Prinz Charles, Prinzessin Diana und Queen Elizabeth.
© Getty Images
Prinzessin Diana und Prinz Charles gaben im Dezember 1992 über den Palast bekannt, dass ihre Ehe nach elfeinhalb Jahren gescheitert war. Ein schwarzer Tag für die britische Monarchie, den Queen Elizabeth und Prinz Philip eigentlich verhindern wollten.

Einige Monate vor der Hiobsbotschaft an das Volk, im Juni 1992, war auf Schloss Windsor ein royales Gipfeltreffen einberufen worden. Teilnehmer: Queen Elizabeth, Prinz Philip, Prinz Charles und Prinzessin Diana. Anlass: die Ehe-Probleme der Walses.

Prinzessin Diana wollte eine Beziehungspause von Prinz Charles

Über die Zusammenkunft schreibt Dianas Ex-Butler Paul Burrell in seinem Buch "Im Dienste meiner Königin": "Die Atmosphäre war angespannt, doch man sprach offen und ehrlich miteinander." Diana habe ihm später erzählt, berichtet Burrell, dass die Queen verzweifelt gewesen und "regelrecht gealtert" sei. Diana habe der Königin und Philip mitgeteilt, dass sie versucht habe, "höflich mit ihrem Gatten zu sprechen", doch auf taube Ohren gestoßen sei. Deshalb fühle sie, dass nur noch eine "Trennung auf Probe" helfen könne. "Sie wollte ihr Freiheit, kein Durchtrennen von Bindungen", stellt Burrell klar. Doch das Vorhaben missfiel.

Prinzessin Diana

Queen Elizabeth und Prinz Philip versuchten, die Ehe zu retten

"Die Queen und Prinz Philip billigten den Vorschlag einer Trennung nicht. Prinz und Prinzessin bekamen zu hören, sie müssten lernen, Kompromisse zu schließen und weniger egoistisch sein. Sie sollten versuchen, ihre Schwierigkeiten zu überwinden – der Monarchie, ihren Kindern, dem Land und seinen Menschen zuliebe," schreibt Paul Burrell und fügt hinzu: "Seit jedem Tag in Windsor taten sie alles, was in ihrer Macht stand, um eine öffentliche Trennung zu vermeiden." Vor allem ein Royal bemühte sich.

Briefe an die Prinzessin

Prinz Philip begann eine Brieffreundschaft mit Diana, in der er ihr als eine Art Eheberater zur Seite stand. Sein Ziel: Diana die Augen über ihre eigenen Fehlbarkeiten öffnen und sie zum Nachdenken über die Beziehung zu Charles anregen. Der schriftliche Austausch war von Höhen und Tiefen geprägt, denn Philip nahm angeblich kein Blatt vor den Mund. Zwar versuchte er, seine Schwiegertochter zu verstehen und unparteiisch zu bleiben; lobte sie sogar für ihr Engagement für das Königshaus. Dennoch empfand Diana einige seiner Wort als "brutal", meint der Ex-Butler, der einige der Briefe persönlich gelesen hat.

Mit der Zeit lernte die Prinzessin von Wales, Philip für seine Ehrlichkeit zu respektieren und schätzte es, dass ein Mitglied der Königsfamilie ihr ernsthaft zuhörte. Philips Briefe wurden mit der Zeit "wärmer, freundlicher und rücksichtsvoller". Er habe sogar eine Liste mit Interessen und Aktivitäten zusammengestellt, von denen er hoffte, sie würden Charles und Diana wieder zusammenbringen, verrät Burell. Doch Philips Engagement sollte nichts nutzen: Am 9. Dezember 1992 verkündete der Palast die Trennung des Paares.

Verwendete Quelle:„Im Dienste meiner Königin“ von Paul Burrell, erschienen im Kanur-Verlag

jre Gala


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