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Prinz Charles + Lady Diana Heute vor 35 Jahren war die Hochzeit

Prinz Charles + Lady Diana: Heute vor 35 Jahren war die Hochzeit
© Getty Images
Lady Diana Spencer und Prinz Charles gaben sich heute vor 35 Jahren das Ja-Wort. Darauf folgten allerdings Affären, Scheidung und der frühe Unfalltod von Lady Di. Trotzdem blickt man heute auf eine Hochzeit mit vielen schönen Erinnerungen zurück

Der britische Thronfolger Prinz Charles, 67, und Lady Diana Spencer (1961-1997) gaben sich am 29. Juli 1981 in London das Ja-Wort. Der Tag der Trauung wurde in Großbritannien zum Feiertag erklärt, schließlich feierte man eine Jahrhunderthochzeit. Unvergesslich war diese vor allem wegen des Brautkleides und der Zuschauerzahlen.

Millionen von Zuschauern verfolgten die royale Hochzeit

Die beiden heirateten nicht, wie sonst bei den Hochzeiten der britischen Königsfamilie üblich, in der Westminster Abbey, sondern in der St Paul's Cathedral. Aus Platzgründen: 3500 Menschen nahmen an der Zeremonie in der Kathedrale teil. Zwei Millionen Schaulustige säumten die Straßen, 4000 Polizisten waren im Einsatz.
Weltweit sahen aber noch viel mehr Menschen zu. Die Fernsehübertragung erreichte weit mehr als 700 Millionen Zuschauer und damit Rekordeinschaltquoten. In den 1980er Jahren spielte auch das Radio eine große Rolle: Inklusive Zuhörer waren somit wohl mehr als eine Milliarde Menschen dabei, als Charles und Diana sich das Ja-Wort gaben.

Lady Di trug ein ganz besonderes Brautkleid

Unvergessen ist auch das Brautkleid von Lady Di. Es war eine Kreation des britischen Modedesigner-Ehepaares Elizabeth und David Emanuel und soll knapp 11.000 Euro gekostet haben. "Das Kleid musste ein Statement seiner Zeit sein. Die 80er waren dramatisch: voluminöse Roben und überall Bänder, Besatz und Schleifen", erklärte die Designerin den auffallenden Style in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" vom April 2011. Alle Entscheidungen zum Hochzeitskleid habe sie damals "immer gemeinsam mit der Braut" getroffen.

Das große Geheimnis um ihr Kleid

Neben den Designfragen war die Geheimhaltung die andere große Herausforderung. Dafür heuerten die Emanuels "einen privaten Wachdienst an und bauten Fensterläden ein". Außerdem wurden "Kleid und Entwürfe jede Nacht in einem Safe eingeschlossen". Für die Presse habe man zudem falsche Spuren gelegt. So bestellten sie stets "mehrere Farbtöne desselben Materials" bei den Lieferanten. Darüber hinaus warfen sie "falsche Stoffproben und Entwürfe in die Mülleimer hinter dem Haus" - gefundenes Fressen für die Reporter, die laut Designerin tatsächlich regelmäßig darin herumwühlten.

Der besondere Hingucker

Besonderer Hingucker bei Dianas Brautkleid war die Schleppe: "Aus den Archiven wussten wir, dass die längste Schleppe auf einer Hochzeit des Königshauses 23 Fuß lang war. Um die Großartigkeit des Anlasses zu unterstreichen, legten wir Dianas Schleppe auf 25 Fuß [7,62 Meter] an", erinnerte sich Emanuel weiter. Die anvisierte "dramatische Wirkung" gelang. Doch wäre Dianas Hochzeitskleid heute noch tragbar? Die ehrliche Antwort der Designerin: "Nein, wirklich nicht. Die Robe ist ein echtes Kind der 80er Jahre."

Dennoch bleibt der Tag ihrer Hochzeit unvergessen und Lady Di bleibt trotz ihres frühen Todes für immer in Erinnerung als "Königin der Herzen".

mku SpotOnNews


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