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Prinz Andrew Beim Gedenkgottesdienst wurde er von seiner Familie ignoriert

Queen Elizabeth und Prinz Andrew
© Dana Press
Prinz Andrew begleitete seine Mutter Queen Elizabeth zum Gedenkgottesdienst, der zu Ehren von Prinz Philip abgehalten wurde – ein Zeichen des Vertrauens. Doch die restlichen Mitglieder der britischen Königsfamilie zeigten sich weniger versöhnlich und ignorierten den gefallenen Prinzen.

Damit hätte wohl niemand gerechnet! Zu der Gedenkfeier von Prinz Philip, †99, reiste Queen Elizabeth, 95, gemeinsam mit Prinz Andrew an. Der 62-Jährige geleitete seine Mutter zudem in der Westminster Abbey zu ihrem Platz. Damit setzte die Monarchin ein aussagekräftiges Statement: Trotz seiner Verwicklung in den Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein, †66, vertraut die Königin ihrem in Ungnade gefallenen Sohn. Alle anderen Mitglieder der Königsfamilie scheinen dieses Gefühl nicht zu teilen, denn sie würdigten Prinz Andrew keines Blickes.

Prinz Andrew: Kein Blickkontakt! Seine Familie ignoriert ihn

Obwohl Prinz Andrew den Großteil seiner militärischen Titel abgeben musste und öffentliche Auftritte im Dienste der Krone zukünftig unrealistisch sind, durfte er sich ein letztes Mal von seinem Vater verabschieden – und verblüffte mit seiner Ankunft an der Seite von Queen Elizabeth. Prinz Charles, 73, und Prinz William, 39, die Andrew bekanntermaßen als eine Gefahr für die Monarchie ansehen, sollen aufgrund dieses Auftritts "bestürzt" gewesen sein. Auch die restliche Königsfamilie hatte Prinz Andrew offenbar nichts zu sagen und vermied während der Zeremonie jeglichen Blickkontakt, wie Körpersprache-Expertin Judi James beobachtet hat.

Prinz Andrew und Prinz Edward
© RICHARD POHLE / Getty Images

Nachdem Andrew seine Mutter in der Londoner Kirche in die erste Reihe geführt hatte, nahm er auf der gegenüberliegenden Seite neben Prinz Edward, 58, Platz. Aber zwischen den Brüdern habe es "keine Blicke oder gar ein Nicken zur Begrüßung und keinen erkennbaren Augenkontakt" gegeben, so Judi James gegenüber "Daily Mail". Damit tat es Edward den anderen Familienmitgliedern gleich, denn die meisten "starrten zielstrebig nach vorne, als ob sie ihn kaum wahrnehmen würden."

Prinz Edward + Gräfin Sophie: Sie zeigen "kein Anzeichen von Wärme"

Dabei würden Edward und seine Frau Gräfin Sophie, 57, bei royalen Events häufig als "Puffer" fungieren. So habe es das Paar bei öffentlichen Auftritten in der Vergangenheit geschafft, die Anspannung zwischen William und Prinz Harry, 37, zu lockern. Doch bei der Gedenkfeier habe es "keine Anzeichen von Wärme oder Verbundenheit" gegenüber Andrew gegeben. Als sich Andrew zu Edward und Sophie drehte, um mit ihnen zu sprechen, hätten sie äußerst kühl reagiert, erklärt die Expertin.

Der Gedenkgottesdienst zu Ehren von Prinz Philip am 29. März 2022
Der Gedenkgottesdienst zu Ehren von Prinz Philip am 29. März 2022
© DOMINIC LIPINSKI / Getty Images

Was also deutlich wird: "Andrew wurde von den anderen Royals nicht so willkommen geheißen wie von der Königin." Daher war es kaum überraschend, dass Queen Elizabeth und Prinz Andrew nach dem Gottesdienst zügig zurück nach Windsor gefahren sind.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, gettyimages.de

sti Gala


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