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Prinz Andrew Einblick in die Royal Lodge: Wie die Tage im Exil aussehen werden

Prinz Andrew
Prinz Andrew
© Dana Press
Das Leben, wie es Prinz Andrew kannte, wird es für den Sohn von Queen Elizabeth so nie wieder geben. Ihm steht ein abgeschottetes Dasein auf seinem Anwesen in Windsor bevor. Keine Events, keine öffentlichen Termine, keine Auftritte als Familienmitglied der Monarchie – oder etwa doch?

2022: Es ist ein Jahr, wie es sich Queen Elizabeth, 95, sicher anders vorgestellt hat. 70 Jahre sitzt die Monarchin nun auf dem Thron. Doch der Glanz ihres Platinjubiläums wird von einem der größten Skandale der britischen Königsfamilie überschattet. Prinz Andrew, 61, hat sich in der Missbrauchsklage auf eine außergerichtliche finanzielle Einigung mit der Klägerin eingelassen. Damit hat der Royal sein Schicksal, das seit 2019 quasi unausweichlich erschien, besiegelt. Er wird niemals in das Leben als arbeitender Senior Royal zurückkehren können. Doch wie genau sieht der zukünftige Alltag des in Ungnade gefallenen Prinzen jetzt aus?

Ist die Royal Lodge ein Zufluchtsort oder ein trister Käfig?

Prinz Andrew wird weiterhin in seinem Anwesen in Windsor residieren. Die Royal Lodge ist seit 2004 das Zuhause des Herzogs und nur wenige Fahrminuten von der Residenz der Queen, Schloss Windsor, entfernt. Reitausflüge durch den anliegenden Park und Besuche bei seiner Mutter dürften in den nächsten Jahren zur Hauptbeschäftigung des 61-Jährigen zählen. Bereits nach Bekanntwerden der Anschuldigungen von Virginia Roberts Giuffre, 38, schienen diese zwei Aktivitäten Andrew durch die isolierten Tage zu tragen. 

Im Auto unterwegs

Doch die Royal-Autorin Anna Pasternak ist sich sicher, dass die Royal Lodge für Prinz Andrew nicht mehr der geliebte Rückzugsort ist, der er einst war. "Was einst der Zufluchtsort des Herzogs von York war, muss sich jetzt hohl anfühlen – eine eindringliche Erinnerung an ein vergoldetes Leben, das er einst führte", so Pastnerak in ihrem Artikel für die britische Zeitung "The Telegraph". Die grüne Holzvertäfelung, der imposante gotische Salon seiner Lodge und die historischen Ölgemälde; es sind Relikte aus einem Dasein, das dem Royal nicht mehr zusteht. Trost wird Andrew vermutlich nur in einer Aufgabe finden.

Prinz Andrew muss auf die Unterstützung seiner Familie hoffen

Es wird seine Rolle als Großvater sein, der sich der Vater von Prinzessin Beatrice, 33, und Prinzessin Eugenie, 31, jetzt zuwenden wird. Die Besuche seiner Enkelkinder Sienna und August dürften etwas Freude in das eintönige Leben, das dem Royal unumgänglich bevorsteht, bringen. Es ist die Familie, auf die Andrew setzen muss. Etwas anderes ist ihm nicht geblieben. Neben seinen Töchtern wird vor allem Sarah Ferguson, 61, die weiterhin mit ihrem Ex-Mann zusammenlebt, eine große Stütze sein. Dass die Öffentlichkeit Prinz Andrew je wieder bei einem öffentlichen Termin sehen wird, ist ausgeschlossen. Es gibt nur zwei Ausnahmen, die dem dritten Sohn der Queen bewilligt werden dürften. 

Für zwei Termine dürfte Prinz Andrew erneut in Erscheinung treten

Zum einen gehen Royal-Expert:innen davon aus, dass Andrew bei der Gedenkfeier für seinen verstorbenen Vater Prinz Philip, †99, anwesend sein darf. Diese wird am 29. März 2022 in London stattfinden. Der zweite Termin, der Prinz Andrew trotz seines Skandals zustehen wird, ist eines Tages die Beisetzung von Queen Elizabeth.

Laut eines Palast-Insiders darf der 61-Jährige andere Familienfeierlichkeiten nur im privaten Rahmen besuchen. Nach der Gedenkfeier für seinen Vater wird Andrew also vorerst aus der Öffentlichkeit verschwinden. 

Verwendete Quellen: telegraph.co.uk, dailymail.co.uk

jna Gala

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