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Prinz Andrew Am Boden zerstört nach Titelentzug durch Queen Elizabeth

Prinz Andrew soll nach dem Titelentzug am Boden zerstört gewesen sein.
© Max Mumby / Getty Images
Prinz Andrew erlebt aktuell wohl die schlimmste Zeit seines Lebens. Der zweitälteste Sohn von Queen Elizabeth muss sich voraussichtlich bald einer Zivilklage wegen Missbrauchs stellen. Die Konsequenzen der misslichen Lage kosten ihn seine Identität.

Für Prinz Andrew, 61, sind harte Zeiten angebrochen: Aufgrund seiner Verstrickungen in den Epstein-Skandal und der Zivilklage wegen Missbrauchsvorwürfen hat Queen Elizabeth, 95, in den sauren Apfel beißen und ihrem angeblichen Lieblingssohn alle militärischen Titel und Schirmherrschaften entziehen müssen. Der Herzog von York habe die Entscheidung seiner Mutter widerwillig akzeptiert – und dabei stark schlucken müssen.

Prinz Andrew muss sich bei ehemaligen Regimentern entschuldigen

"Der Prinz war in Tränen aufgelöst, als er die Nachricht erhielt, obwohl er damit gerechnet hatte. Er hat das Gefühl, dass er so viele Menschen im Stich gelassen hat, nicht zuletzt seine Mutter, während ihres Platin-Jubiläumsjahres,“ berichtete eine hochrangige Quelle aus dem britischen Verteidigungssektor gegenüber "Mirror".   

Er sei buchstäblich am Boden zerstört gewesen angesichts des Verlustes seiner militärischen Ehrentitel. Doch damit nicht genug: Andrew ist offenbar dazu aufgefordert worden, seinen ehemaligen Regimentern zu schreiben und sich zu entschuldigen. Eine Demütigung, hatten doch zuvor über 150 britische Veteranen in einem offenen Brief die Königin dazu aufgefordert, ihrem Sohn mit sofortiger Wirkung die Titel abzuerkennen. Durch seine offenkundige Verbindung zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, †66, und die anstehende Zivilklage der Amerikanerin Virginia Giuffre, 38, bringe er das Militär in Verruf, heißt es unter anderem laut "The Sun" in dem Brandbrief. 

Britische Streitkräfte sind erleichtert

Nun scheinen die Vertreter der britischen Streitkräfte aufzuatmen. "Sein Abgang wurde mit einem großen Seufzer der Erleichterung begrüßt. Er war zu einer verdammten Peinlichkeit geworden," so die Quelle aus Verteidigungskreisen.

Prinz Andrew spielte auf Zeit

Andrew bestreit indes vehement die Missbrauchsvorwürfe, die gegen ihn hervorgebracht werden. "Er hatte gehofft, dass er eine Art Hinrichtungsaufschub bekommen und seinen Namen reinwaschen darf, bevor ihm  seine Titel genommen werden," erklärt der Insider. Es gebe tatsächlich eine Reihe von Menschen im königlichen Haushalt, die von seiner Unschuld überzeugt seien. "Aber der Ruf nach Andrews Kopf bedeutete, dass eine schnelle und brutale Entscheidung getroffen werden musste.“ Neben den militärischen Titeln wurde dem Prinzen auch sein Status als "königliche Hoheit" aberkannt. Nun agiert er auch vor Gericht als Privatmann. 

"Andrew ist ein Opfer sehr schlechter Entscheidungsfindung. Auf keinen Fall könnte er weiterhin als Ehrenoberhaupt angesehener Militärregimenter fungieren", fasst der Informant des "Mirror" zusammen. 

Seine militärischen Ränge

Der Herzog von York war 21 Jahre lang aktives Mitglied der Royal Navy und diente im Falklandkrieg 1982 als Hubschrauberpilot. Er bekleidete den Ehrenrang eines Colonel der Grenadier Guards. Zudem war er Colonel-in-Chief der 9/12th Royal Lancers, des Royal Irish Regiments, des Yorkshire Regiments, des Small Arms School Corps und Royal Colonel der Royal Highland Fusiliers. Außerdem war er Honorary Air Commodore der RAF Lossiemouth und Commodore-in-Chief der Fleet Air Arm. Dazu kamen noch weitere militärische Titel in Übersee.

Verwendete Quelle: mirror.co.uk

ama Gala


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