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Skandal um Prinz Andrew So schätzt ein Royal-Experte seine Zukunft ein

Prinz Andrew
© Getty Images
Im November gab Prinz Andrew seinen Rücktritt von den royalen Aufgaben bekannt - zunächst auf unbestimmte Zeit. Zu groß ist die Belastung seines Skandals für ihn und das britische Königshaus. Russell Myers, Royal-Experte, schätzt das weitere Vorgehen ein.

Wie eine Flut überschwemmt Prinz Andrews Skandal das britische Königshaus. Den Kopf über Wasser zu halten wird immer schwieriger. Der Palast kämpft mit allen Mitteln dagegen an: Prinz Andrew, 59, gab im November bekannt, dass er auf unbestimmte Zeit von seinen royalen Pflichten zurücktritt. Royal-Experte der britischen "Daily Mirror", Russell Myers, ist sich sicher, die Zeit ist sehr wohl definierbar: Sie lautet "für immer".

Prinz Andrew: Es gibt kein Zurück

"Ich wäre absolut erstaunt, wenn wir ihn jemals wiedersehen", sagt der Royal-Reporter in dem englischen Podcast "Pod Save The Queen". Von solch einer Krise - laut Medien die größte seit dem Tod von Prinzessin Diana (†36) - könne sich das Ansehen des Herzogs von York nicht vollkommen erholen. Zu groß sei der Schaden, zu dramatisch die Anschuldigungen und zu bizarr seine Aussagen im TV-Interview

Prinz Andrew: Sein Skandal beschädigt die ganze Familie 

Seit den Anschuldigungen von Virginia Giuffre (damals noch Virginia Roberts), die als Minderjährige mehrfach zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen worden sein soll, schwimmt die britische Königsfamilie in einem Strom aus Medienberichten, Interviews, neuen Opfern und Missgunst der Bevölkerung. Dieser Skandal, so ist sich Russell Myers sicher, kann noch eine Form annehmen, dessen Ausmaß für die Königsfamilie zerstörerisch wäre. "Wenn herauskommen sollte, dass er gelogen oder die Wahrheit verfälscht dargestellt hat, dann wird im Palast eine Bombe explodieren", sagt Myers im Podcast. Der Skandal "wird nicht so schnell verschwinden." Zumal immer mehr Frauen das Wort gegen den Herzog von York erheben.

Es tauchen weitere Opfer auf

Laut des Experten müssen man davon ausgehen, dass es noch weitere Anschuldigungen gegen Prinz Andrew geben wird. Anfang Dezember meldete sich bereits eine zweite Frau, die ebenfalls Sex mit Andrew gehabt haben soll. Eine junge Frau beschuldigt ihn außerdem, er habe ihre Brust betatscht. Prinz Andrew dementierte in seinem "BBC"-Interview alle Vorwürfe, die Virginia Giuffre erhob.  

Größter Skandal seit Lady Dianas Tod

Für Queen Elizabeth II, 93, und die Königsfamilie ist es eine der schwierigsten Krisen. Auch der Rücktritt des 59-Jährigen von seinen royalen Pflichten sei keine Maßnahme, die solch einen Skandal mindert. Diese Geschichte wird Prinz Andrew für sein restliches Leben begleiten und einen entscheidenden Einfluss auf seine Zukunft haben. "Ich kann nicht sehen, dass er jemals zurückkommt. Der Schaden ist absolut katastrophal", so die Meinung des "Daily Mirror"-Reporters. 

Verwendete Quellen: Daily Mirror, Express

jna Gala

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