Prinz Andrew: Interview über Verwicklungen in Epstein-Skandal

In einem Interview mit der BBC spricht Prinz Andrew erstmals ausführlich vor laufender Kamera über seine angebliche Verstrickung in den Sexskandal um Jeffrey Epstein.

Die Anschuldigungen wiegen schwer: Schon seit Jahren gibt es Gerüchte, Prinz Andrew, 59, sei in den Sexskandal um seinen Freund, den Milliardär Jeffrey Epstein, †66, verwickelt gewesen. Der im Sommer dieses Jahres in Untersuchungshaft ums Leben gekommene US-Investmentbanker war angeklagt gewesen, einen Sexhandelsring mit Minderjährigen unterhalten zu haben. In dem Zuge war zuletzt auch Prinz Andrew durch von der britischen Klatschpresse veröffentlichtes Bildmaterial sowie Aussagen einer Frau belastet worden, die behauptete, mit dem Royal Sex gehabt zu haben. Doch während der Sohn von Queen Elizabeth, 93, bisher über Statements des Buckingham-Palastes alle Anschuldigungen vehement abgestritten hatte, sah er sich nun offenbar zu einem weiteren Schritt gezwungen: Prinz Andrew hat der BBC erstmals ein Interview gegeben, in dem er Rede und Antwort stehen soll.

Prinz Andrew stellt sich den Fragen

Am kommenden Samstag (15. November) wird das Gespräch zwischen Prinz Andrew und der Journalistin Emily Maitlis ausgestrahlt, das am Donnerstag (14. November) im Buckingham Palace aufgezeichnet worden sein soll. So berichtet es die "BBC" auf ihrer Internetseite. Was Vorab-Ausschnitte zeigen, lesen Sie hier. 

Prinz Andrews Interview über Sex-Skandal

So reagieren Queen Elizabeth und Sarah Ferguson

Sarah Ferguson, Prinz Andrew, Queen Elizabeth 


Bereits vor Jahren tauchte Andrew namentlich in Gerichtsakten auf

2015 war Prinz Andrew erstmals namentlich im Zusammenhang mit den Epstein zur Last gelegten Verbrechen genannt worden. Damals hatte eines der Opfer in einem Zivilverfahren ausgesagt, sie habe zwischen 1999 und 2002 dreimal gegen ihren Willen Sex mit Prinz Andrew gehabt. Virginia Giuffre, damals hieß sie noch Virginia Roberts, war zu besagtem Zeitpunkt noch minderjährig. Ihre Aussagen wurden jedoch später aus den Gerichtsakten gestrichen, da der zuständige Richter entschied, die Aussagen seien "unwichtig" für den Fall.

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Zu diesen und weiteren Punkten wird die BBC-Reporterin den Sohn der Queen sicherlich ausführlich befragt haben. Ob die Antworten des Prinzen alle Fragen klären werden, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedenfalls: Dieses Interview dürften viele Zuschauer weltweit mit Hochspannung erwarten.

Verwendete Quellen: BBC, Twitter

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