Prinz Andrew: Hat Sarah Ferguson ihn zum "BBC"-Interview gedrängt?

Einige Tage ist es nun her, dass Prinz Andrew im "BBC"-Interview über seine Verbindung zu Jeffrey Epstein gesprochen hat. Ob er sich einen Gefallen damit getan hat, darüber lässt sich streiten. Britische Medien beschäftigen sich indes mit der Frage, wer Prinz Andrew zu dem Schritt gebracht haben soll. War es vielleicht sogar seine Ex-Frau Sarah Ferguson?

Am Samstag, den 16. November, bekam die ganze Welt einen geläuterten Prinz Andrew, 59, zu sehen. Im Interview mit "BBC"-Reporterin Emily Maitlis, 49, sprach der Royal über die Freundschaft zum verurteilen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, †66. Dabei wirkte er stellenweise einsichtig und schuldbewusst, mitunter lieferte er scheinbar fadenscheinige Erklärungen für die Vorwürfe, er sei in die Machenschaften des Sexstraftäters involviert gewesen. Ob sich Prinz Andrew mit dem öffentlichen Interview einen Gefallen getan hat? Das sehen Experten unterschiedlich. In britischen Medien kommt indes die Frage auf, wer den 59-Jährigen zu dem Interview überredet hat. Die "Daily Mail" etwa schreibt, dass Andrews Ex-Frau Sarah Ferguson, 60, die treibende Kraft hinter der Entscheidung war. Die weist die Schuld an jemand anderen weiter. 

Prinz Andrew

Er spricht über die Sex-Vorwürfe

Prinz Andrew
Prinz Andrew bezieht in einem Interview mit dem TV-Sender "BBC-News" erstmals öffentlich Stellung zu den Sex-Vorwürfen mit einer Minderjährigen.
©Gala

Wurde Prinz Andrew zum Interview überredet?

"Prinz Andrews Ex-Frau Sarah Ferguson - bekannt als Fergie - 'ermutigte' und 'überzeugte' ihn, sein katastrophales Fernsehinterview zu führen", schreibt "Daily Mail" wortwörtlich am 20. November. Grund dafür sei gewesen, dass Fergie wollte, dass Andrew Stellung zu dem Skandal beziehe und der Öffentlichkeit "seine Wahrheit" präsentiere. Das tat Andrew, weil Sarah Ferguson in den letzten schweren und problematischen Monaten sein Fels in der Brandung gewesen sein soll.

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"Andrew hat sich stark auf Sarah verlassen. Sie ist seine größte Heldin und er schätzt ihre Meinung und ihre Erfahrung sehr", verrät eine Quelle aus dem royalen Umfeld der Beteiligten "Daily Mail". Und so sei auch seine Ex-Frau die erste gewesen, an die er sich wandte, als die Interview-Anfrage der "BBC" auf seinem Tisch landete: "Als sich die Möglichkeit dieses Interviews ergab, war Sarah der Meinung, dass dies der beste Weg wäre, seinen Namen rein zu waschen und der Öffentlichkeit einen Blick auf den wahren Andrew zu gewähren." 

Erklärung vom Buckingham Palast

Wer Prinz Andrew zu dem TV-Interview geraten hat, bleibt indes ungeklärt. Sarah Ferguson selbst weist diese Schuld nämlich weit von sich. In einem Statement des Buckingham Palastes heißt es dazu nur: "In mehreren Aussagen, die der Duke of York seit 2011 getroffen hatte, versuchte er, seine Beziehung zu Mr Epstein und die Vorwürfe von Frau Roberts zu erklären. HRH hielt es für an der Zeit, diese Aussagen ein einem Fernsehinterview zu wiederholen und diese Fragen offen und klar zu beantworten." Offiziell ist Sarah Ferguson also nicht diejenige, die ihn überredet hat.

Sarah Ferguson weist Schuld von sich

Vielmehr macht Fergie offenbar eine andere Person für das desaströse Interview verantwortlich: Prinz Andrews Privatsekretärin Amanda Thirsk. Sie hätte niemals zulassen dürfen, dass der Royal ein so brutales Interview gibt, schreibt "Daily Mail". Erfahren hat das britische Blatt das von Insidern aus dem Umfeld der Herzogin von York. Die Ex des Royals sei regelrecht geschockt gewesen, als sie von einem Auslandsaufenthalt heimkehrte, und das Video sah. Doch  wie es scheint, habe Prinz Andrew auf das 50-minütige Interview mit der "BBC" bestanden, und selbst seine Sekretärin hatte keine Chance, ihn davon anzubringen.

Verwendete Quelle: Daily Mail

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