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Prinz Andrew Erstmals seit Einigung im Prozess in Windsor gesichtet

Prinz Andrew
© Dana Press
Mitte Februar kam die überraschende Nachricht, dass sich Prinz Andrew im Missbrauchsprozess mit seiner Klägerin Virginia Giuffre auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt hat. Mittlerweile hat der Prinz das Geld überwiesen und verlässt nun auch erstmals wieder sein "Versteck".

Die Missbrauchsvorwürfe gegen Prinz Andrew, 62, erschütterten nicht nur das britische Königshaus; die ganze Welt schaute gebannt zu, ob sich Prinz Andrew im Herbst dieses Jahres tatsächlich in den USA vor Gericht verantworten muss. Doch so weit sollte es nicht kommen: Der Prinz hat sich mit seiner Klägerin, Virginia Giuffre, 38, außergerichtlich auf einen finanziellen Vergleich geeinigt. Das gab das Gericht am 15. Februar 2022 bekannt.

Prinz Andrew bekommt finanzielle Hilfe von seiner Familie

In der Erklärung beider Parteien hieß es, dass Prinz Andrew eine "beträchtliche Spende" an die Wohltätigkeitsorganisation von Giuffre zur Unterstützung der Rechte von Opfern leisten wird. Über die "beträchtliche" Summe wurde in den vergangenen Wochen immer wieder spekuliert, britische Medien berichteten schließlich einstimmig von rund 12 Millionen Pfund (umgerechnet circa 14 Millionen Euro). Diesen Betrag soll Andrew nun auch an Giuffre überwiesen haben, wie die britische Nachrichtenagentur PA am Dienstag, 8. März 2022, meldete. Mit diesem Schritt steht das Zivilverfahren, das dem 62-Jährigen vor der außergerichtlichen Einigung noch drohte, kurz vor dem endgültigen Schlusspunkt. Die Gerichtsdokumente sollen am Montag, 7. März 2022, verschickt worden sein, jetzt fehle nur noch eine Unterschrift des zuständigen New Yorker Richters.

Bei der großen Summe Geld soll Prinz Andrew allerdings Hilfe von seiner Mutter, Queen Elizabeth, 95, sowie seinem älteren Bruder, Prinz Charles, 73, bekommen haben. Charles soll einen Großteil der außergerichtlichen Einigung übernommen haben, berichten britische Medien. Die Königin zahlt zwei Millionen Pfund (umgerechnet circa 2,4 Millionen Euro) an den Wohltätigkeitsfond der Klägerin.

Prinz Andrew erstmals nach Einigung in Windsor gesichtet

Kein Wunder also, dass sein erster Besuch nach Bekanntwerden dieser Nachricht am 8. März seiner Familie galt. In seinem schwarzen Range Rover wurde Andrew am Dienstag beim Verlassen von Schloss Windsor gesichtet, wo die Queen residiert. Dort soll er laut "Mirror" rund eine Stunde verbracht haben. Es ist das erste Mal seit Wochen, dass man den 62-Jährigen wieder zu Gesicht bekommt. 

Prinz Andrew will seiner Familie das geliehene Geld zurückzahlen, wenn der Verkauf seines Chalets in der Schweiz über die Bühne gegangen ist. Das könnte laut "The Sun" noch rund zwei Monate dauern.

Verwendete Quellen: pa.media, thesun.co.uk, dailymail.co.uk

aen / spg Gala


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