Prinz Andrew: Sein geheimer Deal mit David Rowland

Prinz Andrews Vergangenheit scheint ihn jetzt vollends einzuholen. Neben den Anschuldigungen zum Fall Epstein, soll er seine Rolle als Handelsbeauftragter jahrelang für private Zwecke ausgenutzt haben. 

Prinz Andrew, 59, steht weiterhin unter Beschuss und sieht sich jetzt mit brisanten Vorwürfen konfrontiert. Nicht nur, dass es weitere Anschuldigen bezüglich seiner Verwicklung im Jeffrey-Epstein-Fall gibt, jetzt soll der Herzog von York auch noch einen 40 Millionen Pfund teuren Privatjet für Dienstreisen genutzt haben. Dahinter soll ein geheimer Deal zwischen ihm und dem Immobilien-Magnat David Rowland, 74, stecken.

Schwere Vorwürfe gegen Prinz Andrew

Laut den britischen Medien soll Prinz Andrew eine Vereinbarung mit David Rowland getroffen haben, die beiden Parteien Vorteile bringen soll. In Rowlands Besitz befindet sich ein 40 Millionen Pfund teurer Luxusjet, den Andrew anstelle seines eigentlichen Flugzeuges für royale Termine genutzt haben soll. Wie die "Mail on Sunday" berichtet, hat Prinz Andrew in den vergangenen zwei Jahren mindestens fünf Mal das Flugzeug für offizielle Termine genutzt. Doch damit nicht genug: Weitere Vorwürfe lauten Korruption und Amtsmissbrauch. 

Prinz Andrew

Er spricht über die Sex-Vorwürfe

Prinz Andrew
Prinz Andrew bezieht in einem Interview mit dem TV-Sender "BBC-News" erstmals öffentlich Stellung zu den Sex-Vorwürfen mit einer Minderjährigen.
©Gala

Prinz Andrew: Belastende Mail sorgt für Aufsehen

Eine durchgesickerte E-Mail von Prinz Andrew soll beweisen, dass er den Privatjet anstelle seines "alten" Flugzeugs für Termine im Ausland genutzt hat. In der Mail an Davids 44-jährigen Sohn, Jonathan Rowland, schreibt der Herzog, wie dankbar er für die Flüge sei. "Ich bin deinem Vater zutiefst dankbar, dass er dies ermöglicht hat", soll der Herzog von York geschrieben haben. Darin soll der Prinz sich außerdem über die "Unfähigkeit" der Regierung beschwert haben, die alten Flugzeuge der Königsfamilie durch bessere Maschinen zu ersetzen. Wie "The Sun" berichtet, soll Prinz Andrew im vergangenen Jahr mit der Maschine des Bankiers nach Abu Dhabi geflogen sein. Im Mai 2019 flog er zu einem sechstägigen Besuch nach Kanada - auch dort soll er den Privatjet genutzt haben, wie Flugaufzeichnung zeigen. 

Prinz Andrew soll dem Bankier Kontakte vermittelt haben

Als Gegenleistung soll der 59-jährige Sohn von Queen Elizabeth, 93, für David Rowland Handelsreisen und Treffen mit wohlhabenden Klienten arrangiert haben. Der Herzog soll Treffen mit Wirtschaftsführern aller Welt vereinbart haben, die das Geschäft des Bankiers weiter ankurbeln. Andrew soll David Rowland außerdem Einsicht in Regierungsdokumente verschafft haben. Des Weiteren wird ihm vorgeworfen ein gemeinsames Geschäft mit dem Immobilien-Mogul betrieben zu haben, mit dem Ziel, Kollegen und Freunde zu Investitionen zu bewegen. 

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Der Palast äußert sich zu den Beschuldigungen

Offizielle Auslandsreisen werden in Großbritannien vom "Sovereign Grant" bezahlt. Dieser finanziert Dienstreisen sowie den Unterhalt der Gebäude. Laut eines Sprechers des Palastes seien die Reisen von Prinz Andrew nicht von diesem Geld gezahlt. "Keiner der detaillierten Flüge wurde vom Sovereign Grant gezahlt", heißt es im Statement. Bisher sei unklar, wie die Reisen bezahlt wurden. Die Angelegenheit, so der Palast, sei "privat". Ob von Steuergeldern bezahlt oder nicht, Prinz Andrew stürzt immer weiter in Missgunst beim britischen Volk. Seine geheimen Deals und unseriösen Machenschaften ziehen die Schlinge um seinen Hals noch enger.

Verwendete Quellen: Stern, Mail on Sunday, The Sun, Daily Mail

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