VG-Wort Pixel

Prinz Andrew Königshaus macht sich offenbar Sorgen um seine geplanten Auftritte

Die Queen mit Prinz Andrew in der Westminster Abbey.
Die Queen mit Prinz Andrew in der Westminster Abbey.
© 2022 Getty Images
Prinz Andrew soll bereits seine nächsten Termine geplant haben, bei denen er zusammen mit der Queen und anderen hochrangigen Royals auftreten kann – angeblich zum Entsetzen von Palastmitarbeiter:innen.

Von wegen Rückzug: Prinz Andrew, 62, wird wohl trotz seiner angeblichen Verstrickung in den Epstein-Skandal am 13. Juni 2022 mit Queen Elizabeth, 96, zu einem Event erscheinen. Er will laut "Daily Mail" mit seiner Mutter auf Schloss Windsor beim "Garter Day" auftreten. Bei der Veranstaltung versammeln sich die Mitglieder des Hosenbandordens und ziehen in einer Prozession zur St George's Chapel.

Das Königshaus ist von Prinz Andrews Plänen angeblich nicht begeistert

Der Herzog von York plant dem Bericht zufolge, zusammen mit anderen hochrangigen Royals an der Zeremonie teilzunehmen, die als eine der wichtigsten Veranstaltungen der Royals im Jahr gilt. Nun fürchtet man im Königshaus offenbar, sein Auftritt am "Garter Day" könnte das Event überschatten.

Was plant Prinz Andrew?

Nach seiner zentralen Rolle beim Gedenkgottesdienst für Prinz Philip, †99, am 29. März 2022 in der Westminster Abbey – er hatte die Queen zu ihrem Platz geleitet – hatte es bereits Berichte gegeben, dass Prinz Andrew weitere Auftritte planen könnte. Laut "The Sun" will er mit seiner Mutter auch zu einem Gottesdienst im Rahmen der Feiern zum Platinum-Thronjubiläum gehen. Die Zeremonie findet am 3. Juni 2022 in der Londoner St.-Pauls-Kathedrale statt.

Palastmitarbeiter:innen hatten angeblich darauf gehofft, dass der 62-Jährige sich nach dem Gottesdienst für seinen Vater im März komplett aus der Öffentlichkeit zurückziehen werde. Prinz Andrew hatte in den vergangenen Jahren für zahlreiche Negativschlagzeilen gesorgt. Eine Missbrauchsklage von Virginia Giuffre, 38, vor einem US-Gericht hatte der Royal erst im Februar außergerichtlich beigelegt. Andrew, der Millionen an Giuffre gezahlt haben soll, hatte die Vorwürfe gegen ihn stets bestritten.

Die Folgen seiner Skandale

Im Januar hatte der Buckingham Palast mitgeteilt, dass Prinz Andrew nicht mehr als "Seine Königliche Hoheit" bezeichnet werden soll und dass seine offiziellen Aufgaben und Schirmherrschaften an andere Mitglieder der königlichen Familie übertragen werden.

Außerdem wurden ihm seine militärischen Ehrentitel aberkannt, und er verteidigte sich im Fall Giuffre als Privatmann. Bereits einige Tage nach einem missglückten Interview mit der "BBC" zu seinen Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, †66, im November 2019 war er von seinen öffentlichen Ämtern zurückgetreten.

Verwendete Quellen: thesun.co.uk, dailymail.com

SpotOnNews


Mehr zum Thema


Gala entdecken