Prinz Andrew: Epstein-Angestelle: "Sie dachten nur an Sex"

In der Affäre um Prinz Andrew und seiner zweifelhaften Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†) kommen immer mehr schmutzige Details ans Licht. Jetzt behauptet eine ehemalige Angestellte des inzwischen verstorbenen Amerikaners, ihr Chef habe dem Sohn von Queen Elizabeth eine junge Frau für ein Wochenende auf seiner Ranch "geschenkt".


Prinz Andrew, 59, soll von einer "schönen, jungen Neurochirurgin" unterhalten worden sein bei einem dreitägigen Aufenthalt auf der Ranch von Jeffrey Epstein, †66, in New Mexico im Jahr 2001. Das behauptet eine ehemalige Hausangestellte des verstorbenen Investmentbankers und verurteilten Sexualstraftäters. Und sie geht noch einen Schritt weiter in ihren Behauptungen: Epstein habe die offenbar attraktive Dame seinem blaublütigen Freund für diese Zeit "geschenkt". Zumindest sei die Frau von ihrem Arbeitgeber bezahlt worden, vermutet Deirdre Stratton in dem Podcast "Epstein: Devil in the Darkness".

"Prinz Andrew war ohne Epstein auf der Ranch"

Stratton sei auf der Ranch eingesetzt gewesen, als der Sohn von Queen Elizabeth, 93, ohne Epstein Zeit auf dem Anwesen verbracht habe. Epstein habe sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Yacht in Thailand aufgehalten und von dort aus alles für den Besuch seines royalen Freundes in New Mexico arrangiert. Offenbar auch eine Gesellschafterin mit Stil. 

Prinz Andrew

Er spricht über die Sex-Vorwürfe

Prinz Andrew
Prinz Andrew bezieht in einem Interview mit dem TV-Sender "BBC-News" erstmals öffentlich Stellung zu den Sex-Vorwürfen mit einer Minderjährigen.
©Gala

Wurde die junge Frau bezahlt?

Die junge Ärztin, so vermutet Deirdre, habe auf Epsteins Gehaltsliste gestanden und es sei vermutlich ihre Aufgabe gewesen, seine Gäste "zu unterhalten". Es gebe aber offenbar keinen Hinweis darauf, dass Andrew von diesem für ihn getroffenen Arrangement wusste. Stratton betont, dass es lediglich ihre Annahme sei, dass die Frau bezahlt wurde und dass sie es nicht mit Gewissheit behaupten kann. 

"Sie hätte in der Klemme gesteckt"

Allerdings erinnert sich die Haushälterin sehr genau an eine Situation zur Teestunde, die gewisse Absichten der Begleitung Andrews deutlich machten. "Man konnte aus verschiedenen Tees auswählen, die man wollte, und sie bat mich, einen zu finden, der  [Andrew] geil machen würde", behauptet Stratton, und weiter: "Ich nehme an, sie hat verstanden, dass es ihre Aufgabe war, ihn zu unterhalten, denn ich glaube, (...) die Angst war, dass Andrew sagen würde: 'Nein, ich fand sie nicht wirklich attraktiv'." Das hätte offenbar unangenehme Folgen nach sich gezogen, wenn man der Angestellten glauben schenken darf. "Er hätte es Jeffrey erzählen können, und dann hätte sie in der Klemme gesteckt".

Mädchen sollten die Männer glücklich machen

Die Mädchen wurden von Epstein bezahlt, um die Männer glücklich zu machen, erzählt Stratton, und wird konkret: "Sie dachten nur an Sex." Allerdings gibt es offenbar keinerlei Hinweise darauf, dass die junge Frau, die mit Prinz Andrew Zeit auf der Ranch verbracht haben soll, minderjährig war. 

Der Buckingham Palast hat zu einer Anfrage der "Daily Mail" bisher keine Stellung zu den neuen Behauptungen genommen.

Verwendete Quelle: Daily Mail, Podcast "Epstein: Devil in the Darkness"

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