Prinz Andrew: Prinz Charles und Prinz Philip stellen sich gegen ihn

Nach Prinz Andrews verheerendem Interview über seine Freundschaft zu Jeffrey Epstein und den Vorwurf, er habe mit einer 17-jährigen Sex gehabt, verliert der Royal den Rückhalt in der Familie.

Es war wohl die Flucht nach vorne, die Prinz Andrew, 59, am 20. November dazu veranlasste, seinen sofortigen Rücktritt von allen royalen Pflichten in der Öffentlichkeit zu erklären. "Auf absehbare Zeit", kündigte er an. Doch so wie es aussieht, ist "absehbar" ein dehnbarer Begriff - zumindest, wenn es nach Prinz Charles, 71, geht. Und auch der bereits im Ruhestand befindliche Prinz Philip, 98, hat eine klare Haltung zu dem Schlamassel, in den sich Andrew hinein bugsiert hat.

Prinz Andrew: Machtwort von Prinz Charles

Wie die renommierte Zeitung "The Telegraph" berichtet, ist es zwischen Charles und Andrew in Sandringham House, einem Landsitz der Queen im Osten Englands, am Montag (4. Dezember) zu einer Aussprache im Fall Jeffrey Epstein gekommen. Es war das erste Mal, dass sich die Brüder seit der Ausstrahlung von Andrews katastrophalem Interview am 16. November persönlich aufeinander trafen (Charles war zunächst auf Royal-Tour in Neuseeland gewesen und soll sich danach für Gespräche mit Prinz Philip zurückgezogen haben). 

Wie die Zeitung erfahren hat, fuhr Andrew die rund 225 Kilometer von seinem Wohnsitz in Windsor nach Sandringham alleine. Eine Quelle verriet über das Brüder-Gespräch: "Es war alles sehr zivilisiert, aber Charles las ihm die Leviten und sagte ihm, dass es in naher Zukunft keinen Weg zurück für ihn gibt. Andrew dachte, er würde hart behandelt, da noch nichts gegen ihn bewiesen wurde, aber er akzeptierte die Entscheidung. Er hatte wirklich kaum eine Wahl."

Prinz Andrew

Er spricht über die Sex-Vorwürfe

Prinz Andrew
Prinz Andrew bezieht in einem Interview mit dem TV-Sender "BBC-News" erstmals öffentlich Stellung zu den Sex-Vorwürfen mit einer Minderjährigen.
©Gala

Prinz Philip hat eine eindeutige Meinung

Für Andrew soll dem Gespräch mit Charles eine Unterhaltung mit Prinz Philip vorausgegangen sein. "Es war ein angespanntes Treffen und Philip sagte seinem Sohn, er müsse seine Strafe ertragen. Es wurde nicht geschrien oder gerufen, aber Philip sagte ihm ohne Zweifel, dass er um der Monarchie willen zurücktreten müsse", verrät die Quelle. Philip möge es zwar nicht, von den Medien gerichtet und beurteilt zu werden. Doch er habe gesehen, dass Andrews Handlungen eine Gefahr für die Königsfamilie darstelle.

Bei einem von Queen Elizabeth, 93, ausgerichteten Empfang am 3. Dezember im Palast stand Andrew schon einmal nicht auf der Gästeliste - seine Geschwister Charles, Anne und Edward (fehlte wegen Krankheit) schon.

Verwendete Quelle: The Telegraph

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