Pippa Middleton: Gefährliche Flucht in den Sport

Immer weiter, immer schneller: Pippa Middleton lässt keinen Wettkampf aus. Warum sich Freunde Sorgen um Kates kleine Schwester machen

Pippa Middleton

Am Strand faulenzen, Cocktails schlürfen und in der Sonne brutzeln? Andere Leute mögen so den Sommer verbringen. Nicht aber Pippa Middleton. Atemlos stürzt sich die kleine Schwester von Herzogin Catherine von einem Sportwettbewerb in den nächsten. Im Juni radelte die 30-Jährige fast 5 000 Kilometer durch die USA, im Juli schwamm sie durch den Bosporus, die berühmte Meerenge zwischen Europa und Asien, Anfang August trat sie vor Englands Südküste bei der Cowes Week an, der spektakulären Segelregatta rund um die Isle of Wight.

Was treibt die Partyplanerin zu diesem Powerprogramm? Super sportlich war Pippa schon immer. Sei es, dass sie am berühmten Wasalauf in Schweden teilnahm, Triathlon lief oder den Londoner Bürgermeister Boris Johnson zum Tischtennis herausforderte. Aber so gnadenlos wie in den vergangenen Wochen ist sie noch nie an ihre Grenzen gegangen.

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©Gala

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Pippas Sportsucht bereitet ihren Freunden zunehmend Sorge. "Mein Eindruck ist, dass sie nicht sonderlich glücklich und zufrieden ist", sagt eine ehemalige Klassenkameradin, die regelmäßig in Kontakt mit ihr steht, zu "Gala". "Um sie haben sich viele falsche Freunde geschart, die ihr nur nach dem Mund reden." Vor allem leide Pippa darunter, stets in Kates Schatten zu stehen. Schon bei den Pfadfinderinnen sei die Rivalität zwischen den Middleton-Schwestern zu spüren gewesen, erzählt eine andere Freundin aus Kindertagen.

Will Pippa nun der Welt beweisen, was sie wirklich auf dem Kasten hat? Seit der Hochzeit von Kate und William im Juni 2011, als sie im schmal geschnittenen Kleid die Schleppe ihrer Schwester richtete, sehen die meisten in ihr nur den berühmtesten Po der Welt. Der Beginn einer großen Karriere war das nicht. Zwar rissen sich zunächst alle um die hübsche Brünette, man lud sie zu Partys ein, engagierte sie als Autorin. Doch echte Erfolge blieben aus. Ihr Partyratgeber "Celebrate" floppte, genauso wie ihre Kolumnen im Magazin der Supermarktkette Waitrose, in der "Vanity Fair" und im "Daily Telegraph". Die Leser reagierten mehrheitlich mit Spott und Häme auf Pippas Einlassungen zu Royal Ascot, dem perfekten Picknick und der Zubereitung von Weihnachtspunsch. Eine bittere Erfahrung, wie sie kürzlich im US-Fernsehen bekannte: "Ich fühle mich manchmal von der Öffentlichkeit gemobbt."

Ihr letzter Ausweg also: der Sport. "Sie stürzt sich in all diese Wettkämpfe, weil sie da gut ist. Das baut das ramponierte Selbstwertgefühl wieder etwas auf", so ihre ehemalige Mitschülerin. Denn beim Sport kann man Erfolg und Misserfolg objektiv messen.

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