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Britische Royals Die Queen und Prinz Charles geteilter Meinung beim Oprah-Statement

Prinz Charles und Queen Elizabeth
© Getty Images
Prinz Charles wollte die von Herzogin Meghan und Prinz Harry im Oprah-Interview erhobenen Anschuldigungen Punkt für Punkt widerlegen – aber Queen Elizabeth legte ein Veto ein. Das berichtet die britische Zeitung "The Sun"

Nur 60 Wörter umfasste das (englischsprachige) Statement, mit dem Queen Elizabeth, 94, am 9. März auf den TV-Auftritt ihres Enkels und dessen Frau reagierte. Sichtlich um Deeskalation und Diplomatie bemüht, bezeichnete die Königin Prinz Harry, 36, Herzogin Meghan, 39, und Archie, 1, als "immer geliebte Mitglieder der Familie". Die angesprochenen Thema würden "sehr ernst genommen" und "im familiären Kreis privat besprochen" werden. Wer hoffte, die Sichtweise der Königsfamilie zu Angelegenheiten wie Megxit, Rassismus und mentale Gesundheit zu hören, wurde enttäuscht. 

Die Mehrheit der Briten akzeptiert die zurückhaltende Art der Königin. Doch es gibt auch Stimmen, die Aufklärung fordern und meinen, dass man die harte Vorwürfe nicht einfach ignorieren kann. Zu diesen Stimmen soll auch Prinz Charles gehören.

Reaktion der Royals auf das Oprah-Interview: Prinz Charles wollte klare Gegendarstellung

Der Prinz von Wales, 72, soll über die Behauptungen seines Sohnes verärgert gewesen sein. Prinz Harry hatte unter anderem berichtet, dass Charles kurz vor dem Megxit im Januar 2020 keine Anrufe mehr von ihm entgegengenommen und die Königsfamilie ihm den "Geldhahn zugedreht" habe. 

Ein Insider sagte zu "The Sun Online": "Es gab verschiedene Reaktionen, als der Palast überlegte, was zu tun ist. Die einen vertraten die Ansicht der Königin, eine gemäßigte Erklärung abzugeben [...]. Aber Prinz Charles wollte die Behauptungen, die gemacht worden waren, Punkt für Punkt widerlegen." Am Ende habe sich "Team Queen" durchgesetzt, um eine "Wie du mir, so ich dir"-Situation mit Prinz Harry und Herzogin Meghan zu vermeiden.

Prinz Charles

Prinz Harrys Vater schweigt

Bei Prinz Charles' erstem Auftritt am 9. März, zwei Tage nach dem Oprah-Interview, hielt er sich an die Diplomatie-Strategie seiner Mutter. Danach gefragt, was er von dem Auftritt seines Sohnes und seiner Schwiegertochter halte, zuckte der 72-Jährige nur mit den Achseln und lächelte.

Verwendete Quelle: thesun.co.uk

jre Gala


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