News-Ticker: Donald Trump trifft die Queen: Handy-Fauxpas bei Rede der Queen

US-Präsident Donald Trump und seine Ehefrau Melania Trump sind vom 3. bis 5. Juni zum Staatsbesuch in London gewesen und wurden dort von Queen Elizabeth empfangen. Wissenswertes dazu lesen Sie im News-Ticker

Donald Trump, Melania Trump, Queen Elizabeth, 

Donald Trump, 71, und Melania Trump, 49, trafen Queen Elizabeth, 93, erstmals im Juli 2018 auf Schloss Windsor. In diesem Jahr kam es zu einem Wiedersehen in London: Die Trumps waren vom 3. bis 5. Juni zum Staatsbesuch in Großbritannien. Alle Infos fasst Gala für Sie zusammen. Das Programm des Besuches lesen Sie hier.

6. Juni, 09:45 Uhr: Gäste filmen die Queen bei wichtiger Rede

Am gestrigen Mittwoch trafen sich die Königin, Donald Trump und die Staatschefs aus unter anderem Deutschland, Kanada und Frankreich zu einem Festakt zum 75. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie. In Erinnerung an den historisch bedeutsamen Tag, der maßgeblich zum Sieg der Alliierten über Deutschland im Zweiten Weltkrieg beigetragen hat, hielt die Queen eine bewegende Rede. Wer bei den Fotos etwas genauer hinschaut, wird erkennen, dass einige der Gäste, die hinter der Queen sitzen, ihre Handys zücken und filmen.

Queen Elizabeth wird bei ihrer Rede gefilmt.

Vorab: Donald Trump gehörte nicht zu den Handy-Filmern. Dafür aber einer seiner Mitarbeiter, der US-Botschafter in London, Woody Johnson. Ein inakzeptables Verhalten, findet Royal-Korrespondent Russell Myers, der für den britischen "Mirror" schreibt. "Es ist einfach unglaublich, dass Würdenträger wie der amerikanische Botschafter in Großbritannien, Woody Johnson, es für akzeptabel halten, die Königin zu filmen, wenn Ihre Majestät eine Rede über 'Heldentum, Mut und Opfer derer, die ihr Leben verloren haben' über # D75-Landungen hält. Schande!" 

5. Juni, 16:35 Uhr: Trug die Queen eine Tiara gegen "das Böse" Donald Trump?

Queen Elizabeth kann sich für offizielle Auftritte aus einer reichhaltig gefüllten Schmuckschatulle bedienen. Am Montag wählte sie anlässlich des Staatsbankettes für Donald Trump im Buckingham Palast die sogenannte "Burmese Ruby Tiara", um ihr Haupt zu schmücken. Das edle Stück hatte die Queen 1973 anfertigen lassen. Interessant: Die Rubinsteine ​​in der Tiara, so heißt es auf der Website von Royal Exhibitions, sollen den Träger vor "Krankheit" und "Übel" schützen. Ist das etwa als Seitenhieb als Trump gemeint oder reiner Zufall? Das weiß nur Ihre Majestät...
Schon beim ersten Zusammentreffen des US-Präsidenten und der Königin im Juli 2018 auf Schloss Windsor rankte sich eine wilde Theorie um ein Schmuckstück der Queen. Damals war es ihre Brosche.

Queen Elizabeth

Subtiler Seitenhieb gegen Präsident Trump?

Queen Elizabeth, Donald Trump und Melania Trump
Queen Elizabeth hat stets eine unpolitische Haltung zu wahren - doch hat die Monarchin anhand dieses Details nun verraten, was sie wirklich von Präsident Trump hält?
©Gala

21:43 Uhr: Die Trumps geben ein Dinner für Prinz Charles und Herzogin Camilla

Um 21 Uhr empfangen Donald und Melania Trump Prinz Charles und Herzogin Camilla in Winfield House, dem Sitz des US-Botschafters in London, zu einem exklusiven Dinner. Damit zeigen sie sich für das Staatsbankett am Vorabend im Buckingham Palast erkenntlich. Serviert wird den 60 Gästen unter anderem gegrilltes Rinderfilet mit Pommes Anna und Karotten sowie Vanille-Eis-Creme, eine der Lieblingsdesserts des Präsidenten. Auf eine Rede verzichtet Donald Trump; belässt es bei einem Toast auf "Ihre Majestät, Die Königin, und Ihre Königlichen Hoheiten, Den Prinz von Wales und Die Herzogin von Cornwall."

Zwar hält Trump dabei das obligatorische Glas Wein in der Hand, doch an dem wird er höchstens einen kleinen Höflichkeits-Schluck genippt haben, so wie beim Staatsbankett nach dem Toast der Queen: Weil sein Bruder Fred Trump Jr. 1981 an den Folgen seiner Alkoholsucht starb, trinkt Trump keinen Alkohol. Und tatsächlich berichtet "Daily Mail", Trump habe den Wein gegen Coca Cola ausgetauscht. Den Beweis liefert ein Foto von Trump am Tisch – vor ihm ein Glas seines Lieblingsgetränkes. Gerüchte besagen, er habe einen roten Knopf am Schreibtisch im Oval Office. Drückt er ihn, kommt ein Angestellter mit Cola.

Donald Trump im Gespräch mit Noch-Premierministerin Theresa May. Vor ihm steht ein Glas Coca Cola.

Die besten Fotos des Abends sehen Sie in der Bildergalerie.

Queen Elizabeth empfängt Donald Trump

Die besten Fotos des Staatsbesuches in Großbritannien

Melania Trump, Donald Trump
Melania Trump, Donald Trump
Donald Trump, Queen Elizabeth, Prinz Charles
Melania Trump, Donald Trump, Queen Elizabeth, Prinz Charles

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16:53 Uhr: Donald Trump blamiert sich

Am gestrigen Montag führte Queen Elizabeth Donald und Melania Trump in die Picture Gallery des Buckingham Palastes. Dort zeigte sie dem Paar Stücke der Royal Collection, der königlichen Kunstsammlung. Das Besondere: Alle Stücke hatten einen Bezug zu den USA. Zum Beispiel ein Pferd aus Zinn. Auf die Frage, ob er das Pferd wiederkenne, soll er laut Royal-Korrespondentin Emily Andrews mit "Nein" geantwortet haben. Das Gedächtnis seiner Frau ist da deutlich besser: "Ich denke, wir haben es der Queen geschenkt." Korrekt: im Juni 2018, als die Trumps die Königin zum ersten Mal in London trafen.

3. Juni, 14:50 Uhr: Das schenkte Donald Trump der Queen

Bei der Auswahl ihrer Geschenke haben die Trumps ein gutes Händchen bewiesen. Wie das Weiße Haus laut "CNN" mitteilte, übergaben Donald und Melania Trump der Queen eine Brosche von Elsa Peretti. Nicht nur, dass Broschen zu den Lieblings-Accessoires der Königin gehören. Die sogenannte "Ampola Brooch" von Peretti sieht aus wie eine Mohnblume und die hat für die Briten und die Staaten des Commonwealth eine wichtige Bedeutung: Jedes Jahr im November feiern sie den "Remembrance Day", einen Gedenktag für Streitkräfte, die im Krieg gedient haben. Das Symbol des Gedenktages ist eine Mohnblume. Hier können Sie sich die Brosche ansehen.

Für den Ehemann der Queen, Prinz Philip, brachten die Trumps eine personalisierte "Air Force One"-Jacke mit. Ein sehr aufmerksames Geschenk: Philip war selbst als Pilot für die "Royal Air Force" tätig. Außerdem durfte er sich über eine mit einem Autogramm versehene Autobiographie des amerikanischen Generals James Doolittle freuen.

20.45 Uhr: Die Royals laden die Trumps zum Staatsbankett ein

Krönender Abschluss des ersten Tages und das Highlight eines jeden Staatsbesuches: das exklusive Bankett im Ballsaal des Buckingham Palastes. Die Queen wurde von zahlreichen Familienmitgliedern zu dem exklusiven Dinner begleitet, darunter Herzogin Catherine, 37, und Prinz William, 36. Alle Looks der Royals und die schönsten Bilder des Abends sehen Sie in der Galerie. 

Queen Elizabeth empfängt Donald Trump

Die besten Fotos des Staatsbesuches in Großbritannien

Melania Trump, Donald Trump
Melania Trump, Donald Trump
Donald Trump, Queen Elizabeth, Prinz Charles
Melania Trump, Donald Trump, Queen Elizabeth, Prinz Charles

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17:01 Uhr: Lustige Panne beim Tee von Donald und Melania Trump mit Charles und Camilla

Wenn der US-Präsident mit seiner Ehefrau zu einem privaten Tee bei Prinz Charles und Herzogin Camilla in deren Residenz Clarence House eingeladen wird, ist das für einen Fotografen ein aufregender Moment – und da kann dann auch mal etwas schiefgehen. Als die Gruppe das Empfangszimmer betritt, fällt ein Blitzlicht-Gerät vom Apparat auf den Boden. Charles bemerkt das Malheur und rettet die Situation ganz charmant: Entspannt hebt er den Blitzer auf und scherzt: "Sie aus wie Eis-Creme." Allgemeines Gelächter, auch beim Präsidenten. Situation gerettet! Die Szene zeigt ein Video, das "Sky News" auf Twitter veröffentlichte.

16:38 Uhr: Prinz Harry führt Ivanka Trump herum

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit nahm Prinz Harry am Mittag an einem Termin mit den Trumps teil. Er war sowohl beim Mittagessen anwesend als auch bei einem Besuch der Galerie des Palastes, wo Ausstellungsstücke aus der Royal Collection ausgestellt war. Ein Video, dass das Presseteam der Queen auf dem Twitter-Kanal der königlichen Familie veröffentlichte, zeigt Harry im Gespräch mit Präsidententochter Ivanka Trump im Hintergrund. Bei dem Termin hielt sich Harry bedeckt; ist nur vereinzelt auf Fotos zu sehen. "The Sun" interpretiert, Harry habe keine Lust auf Donald Trump gehabt, weil dieser im Vorfeld des Besuches Herzogin Meghan, 37, als "böse" bezeichnet hatte.

16:07 Uhr: Das hat die Queen dem US-Präsidenten geschenkt

Laut Royal-Reporterin Lizzie Robinsin hat die Königin Donald Trump eine Erstausgabe des Werkes "The Second World War" von Winston Churchill geschenkt. Gedruckt wurde das Buch 1959. Der einstige Premierminister Großbritanniens beschreibt darin seine Kriegserinnerungen. Churchill gilt als der Lieblings-Premier der Queen. Ob sie dem Präsidenten damit wohl ein bisschen Nachhilfe in Geschichte und Regierungsführung geben will? Außerdem erhielt Trump ein dreiteiliges Stiftset, bestehend aus einem Füllfederhalter, einem Tintenroller und einem Kugelschreiber mit königlichem Wappen.

Melania wurde ebenfalls beschenkt. Sie erhielt eine speziell in Auftrag gegebene silberne Schachtel mit einem handgefertigten Emaildeckel. Auf der Schachtel befinden sich Rosen-, Distel- und Kleeblattbilder, wie im Deckenmuster im Musikzimmer des Buckingham Palastes.

15:33 Uhr: Royal-Insider plaudert über das Mittagessen

Wie es wohl bei einem Lunch mit der Queen und den Trumps zugeht? Das weiß Charles Anson, ein ehemaliger Presse-Sekretär der Royals und bestens mit solchen Situationen vertraut. "Sie sitzen an drei oder vier Tischen, von denen jeder von einem Mitglied der königlichen Familie bewirtet wird", erzählt er der BBC. "Es ist in erster Linie ein Kennenlern-Mittagessen mit Getränken im Voraus und anschließend Kaffee im Umlauf. Es ist ein Eisbrecher."

13:19 Uhr: Donald Trump trifft die Queen

Es wird ernst! Die Royals treffen im Buckingham Palast auf die Gäste aus den USA. Empfangen werden Donald und Melanie, die von Winfield House mit dem Helikopter angereist kamen und vor dem Palast auf dem Rasen landeten, von Prinz Charles und Herzogin Camilla. Die Queen wartet währenddessen auf der Terrasse des Palastes. Als Donald auf sie zukommt und ihr die Hand reicht, lächelt sie herzlich. Es werden ein paar Worte ausgetauscht. Anschließend spielt die Guard of Honour die Nationalhymnen der USA und Großbritanniens. Danach inspiziert der Präsident in Begleitung von Prinz Charles die Ehrengarde. Für ein gemeinsames Mittagessen verabschiedet sich die Gruppe wenige Minuten später in den Palast. An dem Essen wird auch Prinz Harry teilnehmen.

11 Uhr: Donald Trump beleidigt Londoner Bürgermeister auf Twitter

Kurz vor der Landung in London hat Donald Trump das getan, was er am liebsten tut: Menschen via Twitter beleidigen. Sein Opfer: ausgerechnet der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, 48. Khan tue einen "schrecklichen Job", erinnere ihn an den "sehr inkompetenten und dummen Bürgermeister New Yorks", sei ein "Loser" und habe "böse" über den Staatsbesuch Trumps in London gesprochen. Tatsächlich: Khan sprach sich gegen den Besuch aus. Angefangen hatte der Streit zwischen den Politikern vor fast genau zwei Jahren, am 4. Juni und 5. Juni 2017. In zwei Tweets zu dem Terroranschlag am Londoner Borough Market, bei dem sieben Personen getötet wurden, hatte Trump Khan kritisiert, weil er getweetet hatte,  es gebe 'keinen Grund, sich zu ängstigen'. Die Folge: Politische Verstimmung zwischen dem Vereinten Königreich und den Vereinigten Staaten.

  

10.10 Uhr: Donald und Melania Trump sind gelandet

Um 10.10 Uhr deutscher Zeit sind Donald und Melania Trump aus der Air Foirce One getreten. Sie fahren als erstes zur Residenz des US-Botschafters, Winfield House.

09 Uhr: Diese royalen Etikette muss Donald Trump gegenüber der Queen einhalten

Etikette-Expertin Diana Mather sagt gegenüber "BBC Radio 5 Live", dass es einige Dinge gibt, die Würdenträger bei einem Treffen mit der Königin nicht tun sollen:

  • Nicht küssen! Ein Fehler, den Präsident Jimmy Carter 1977 machte, als er die Königinmutter küsste.
  • Händeschütteln nur, wenn Ihre Majestät ihre Hand bietet. Ausländer müssen sich nicht verbeugen, aber es ist "ganz nett, nur mit dem Kopf zu nicken".
  • Gehen Sie der Königin nicht voraus, damit Sie ihr den Rücken kehren - gehen Sie entweder leicht hinterher oder gleichberechtigt. Eine Etikette, die Trump beim ersten Kurzbesuch im Juni 2018 bereits gebrochen hat.
  • Beim heutigen Bankett im Buckingham Palast sollte Trump erst mit dem Essen, wenn die Königin beginnt - und er muss fertig sein, wenn sie fertig ist. Trump sollte nicht über Sex, Religion oder Politik sprechen.

2. Juni, 08 Uhr: Kommt Donald Trump mit neuer Frisur zur Queen?

Der Countdown läuft: Am heutigen Montagmorgen wird US-Präsident Donald Trump mit Ehefrau Melania Trump mit der Air Force One auf dem Flughafen London Stansted landen. Fotos vom Sonntag zeigen den 71-Jährigen beim Besuch der McLean Bible Church in Vienna (US-Bundesstaat Virginia) und zwar mit Gel-Frisur. Vielleicht präsentiert er seinen neuen Look ja am heutigen Abend beim Staatsbankett im Buckingham Palast. 

1. Juni: Donald Trump lästert über Herzogin Meghan

Na das fängt ja gut an: Kurz vor seinem Staatsbesuch in Großbritannien äußert sich Donald Trump negativ über Herzogin Meghan, 37.  "Ich wusste nicht, dass sie so böse war", sagt er in einem Interview mit der britischen Zeitung "The Sun". Dabei nimmt er Bezug auf ein Statement, dass Meghan 2016 in der TV-Sendung "The Nightly Show" tätigte. Zu dieser Zeit war Trump noch Präsidentschaftskandidat. Meghan nannte Trump "frauenfeindlich" und "umstritten". Man möge sich nicht vorstellen, "in einer Welt zu leben, die Trump gestaltet". Er habe von dieser Äußerung bisher nichts gewusst, sagt Trump im aktuellen Interview mit "The Sun" – und findet deutliche Worte. Später dementierte er seine eigene Äußerung als "Fake News". Dumm nur, dass die Zeitung einen Mitschnitt des Interviews hat, in der Trump Meghan tatsächlich als "böse" bezeichnet.

Von Angela Merkel bis Wladimir Putin

Diese Staatschefs hat die Queen schon getroffen

Queen Elizabeth
König Gustaf VI Adolf von Schweden, Königin Louise Mountbatten, Queen Elizabeth und Prinz Philip
Queen Elizabeth, Theodor Heuss, Prinz Philip 
John F. Kennedy, Queen Elizabeth, Jacky Kennedy, Prinz Philip

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27. Mai: Herzogin Meghan wird Präsident Trump nicht treffen

Queen Elizabeth wird am 3. Juni im Buckingham Palast ein Staatsbankett zu Ehren von Präsident Trump ausrichten.  Wie "ABC News" und das britische "Hello"-Magazin berichtet, werden alle Trump-Kinder daran teilnehmen. Sie könnten dabei auf Prinz William, 36, und Herzogin Catherine, 37, treffen. Zwar sind diese als Gäste noch nicht bestätigt, die Presse geht allerdings davon aus, dass sie anwesend sein werden. Wie die Zeitung "Independent" berichtet, werden Prinz Harry, 34, und Herzogin Meghan, 37, allerdings nicht an dem Bankett teilnehmen. Offiziell lassen sich die beiden wegen Baby Archie entschuldigen. Inoffiziell aber wird gemunkelt, die beiden würden das Treffen bewusst schwänzen. Sie hätten einfach keine Lust auf Präsident Trump, dem sie aufgrund ihrer Politik kritisch gegenüberstehen. Prinz Harry wird Trump allerdings laut "CNN" bei einem privaten Mittagessen treffe, dass die Queen ausrichtet. Auch Prinz Andrew muss ran: Er wird mit dem US-Präsidenten Westminster Abbey besuchen.

26. Mai: Donald Trump bringt alle seine Kinder mit nach London

Donald Trump hat neben seiner Gattin Melania auch seine komplette restliche Familie im Schlepptau, wenn er am 3. Juni zum dreitätigen Staatsbesuch in London eintreffen wird. Das berichtet die New York Times. Die zuständige Reporterin, Maggie Haberman, twitterte: "Der Präsident wird nicht nur seine Kinder, die im Weißen Haus als Berater tätig sind, mit nach England bringen. Sondern alle seine erwachsenen Kinder". Demnach werden neben Ivanka Trump, 37, und Ehemann Jared Kushner, 38, auch Donald Trump jr, 41, mit Freundin Kimberly Guilfoyle, 50, Eric Trump, 35, und Ehefrau Laura, 36 sowie Tiffany Trump, 25 nach London reisen.

Der Familienclan hinter US-Präsident Donald Trump

Die First Family und ihre Mitglieder

Der Trump-Clan: (v. l.) Eric Trump und seine Frau Lara, Donald Trump hinter Sohn Barron, Melania Trump, Vanessa Haydon und Ehemann Donald Trump Jr. mit ihren Kindern Kia Trump und Donald Trump III, Ivanka Trump und ihr Mann Jared Kushner und Tiffany Trump.
Dürfen wir vorstellen: Donald Trump, der neu ernannte mächtigste Mann der Welt. Seine Milliarden verdienter er im Immobiliengeschäft und der Unterhaltungsbranche. Mit Fernsehsendungen wie "The Apprentice" erhöhte er seine Popularität und gehört heute zu den bekanntesten Geschäftsleuten der Vereinigten Staaten.
Donald Trumps Frau Melania wuchs in Slowenien auf, modelte sich über Mailand, Paris und New York bis in Donals Herz. Die beiden lernten sich 1998 auf einer Party während der Fashion Week in New York kennen und heirateten 2005. Melania Trump hielt sich beim Wahlkampf ihres Mannes eher zurück - überließ Donalds Tochter Ivanka die politische Bühne.
Donald Trump Jr. ist Trumps ältester Sohn. Er studierte Finanzen und Immobilen an der Universität von Pennsylvania und ist mittlerweile - gemeinsam mit seinen Geschwistern Ivanka und Eric - Vizepräsident der Trump Organisation. Mit seiner Frau, dem Model Vanessa hat er fünf Kinder.

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21. Mai: Prinz Charles empfängt Donald Trump zum Tee

Prinz Charles, 70, und Herzogin Camilla, 71, werden Donald Trump und Melania Trump zu einem Nachmittagstee in ihrem Zuhause, Clarence House in London, empfangen, berichtet als erstes der US-Nachrichtensender "CNN".  Das Treffen eröffne "die Aussicht auf einen diplomatisch schwierigen Austausch über den Klimawandel", mutmaßt "CNN".  Die Ansicht der beiden Männer über dieses Thema könnte konträrer nicht sein: Während Trump den Klimawandel bestreitet, ist Charles leidenschaftlicher Umweltschützer und hat bereits in öffentlichen Reden auf die Gefahren die globale Erderwärmung hingewiesen. Das Büro des Prinzen wollte den Bericht von "CNN" zunächst nicht bestätigen. Während ein Staatsbesuch eine Audienz bei Queen Elizabeth Garantiert, treffen sich die Staatsoberhäupter nicht automatisch mit Charles. 

24. Mai: Das ist der Ablaufplan für den Staatsbesuch

Der US-TV-Sender hat Details über den Staatsbesuch von Donald Trump in London herausgegeben. Unter anderem steht ein Mittagessen mit Queen Elizabeth und Prinz Harry, ein Tee mit Prinz Charles und Herzogin Camilla sowie ein glamouröses Staatsbankett auf dem Programm. Mehr lesen Sie hier. 

29. April: Patzer vom Weißen Haus

Na, das fängt ja gut an! Bei der Bekanntgabe des Staatsbesuches von Donald Trump unterlief dem Pressebüro des Weißen Hauses ein kleiner, aber feiner Fehler. "Präsident Donald J. Trump und First Lady Melania Trump akzeptierten die Einladung Ihrer königlichen Majestät Königin Elizabeth II., Großbritannien zu besuchen", hieß es da. Der Fauxpas: Die Bezeichnung "Ihre Königliche Majestät" (auf Englisch: Her Royal Majesty) gibt es nicht. Die Queen wird in offiziellen Mitteilungen und bei erstmaliger Anrede bei persönlichen Treffen nur mit "Her Majesty" angesprochen. Ranghohe Herzöge und Prinzen sowie Herzoginnen und Prinzessinnen tragen den Titel "Her Royal Highness", "Ihre Königliche Hoheit". Die Queen hingegen ist immer nur "Ihre Majestät", ohne den Zusatz Royal. Das ist sogar auf der offiziellen Website des Palastes nachzulesen...

24. April: Donald und Melania Trump wohnen nicht im Buckingham Palast

Donald Trump und seine Frau Melania werden - im Gegensatz zu anderen Staatsgästen - nicht im Buckingham Palast übernachten können. Der Grund sind aber keine Ressentiments gegenüber dem 72-Jährigen, sondern: Bauarbeiten. Der Palast unterzieht sich einem umfassenden Renovierungsprogramm, nachdem einige Bereiche des Gebäudes als erhebliches Gesundheits- und Sicherheitsrisiko eingestuft wurden. 10 Jahre sollen die Arbeiten dauern und umgerechnet 434 Millionen Euro kosten. Insider sagten "Daily Mail", dass es momentan keinen Platz gebet, um die Trumps und ihr großes Gefolge unterzubringen. 

Und auf noch etwas werden die Trumps verzichten: einen großen Empfang auf der Prachtstraße The Mall und die Fahrt in einer golden verzierten Kutsche. Auch das soll kein Affront sein. "Quellen betonen, dass der Trump-Besuch dem von Präsident Obama nachempfunden wurde, der sich aus Sicherheitsgründen dazu entschied, keine Kutschfahrt zu unternehmen", schreibt "Daily Mail". Trump wird wissen, wofür es gut ist: Die Briten protestierten in der Vergangenheit massenhaft gegen einen Staatsbesuch. Ein Staatsbankett im Palast wird es aber geben. Außerdem ist eine feierliche Begrüßung der Trumps mit einer Inspektion der Ehrengarde wahrscheinlich.Um Protesten entgegenzuwirken wollte man Donald und Melania Trump weitgehend im Palast beschäftigen.

23. April: Palast bestätigt: Queen Elizabeth empfängt Donald und Melania Trump

"Der Präsident der Vereinigten Staaten, Präsident Donald Trump, begleitet von Frau Melania Trump, hat eine Einladung Ihrer Majestät, der Queen,  für einen Staatsbesuch im Vereinigten Königreich von Montag, 3. Juni, bis Mittwoch, 5. Juni, angenommen." Details würden im Laufe der Zeit bekanntgegeben.

Donald Trump wird's freuen: Die Queen sei "unglaublich", äußerte er sich nach dem Treffen auf Schloss Windsor während eines Auftrittes in Pennsylvania. Trumps Vorgänger Barack Obama traf die Queen während seiner Amtszeit (2009 bis 2017) viermal: 2009 im Rahmen des G20-Gipfels, im Mai 2011 zum Staatsbesuch mit Gattin Michelle Obama im Juni 2014 zur Feier des 70. Jahrestages des "D-Day" in Frankreich und im April 2016 bei einem kurzen Besuch in London.

 

23. Februar: Kommen Donald und Melania Trump zum Staatsbesuch nach London?

Wie "Daily Mail" berichtete, wird Queen Elizabeth im März mit US-Botschafter Robert Johnson in dessen Residenz "Winfield House" in London zusammengekommen, um über den US-Präsidenten zu sprechen - ein höchst seltener Vorgang. Für gewöhnlich, schreibt "Daily Mail", werde die Queen in einer ihrer eigenen Häuser besucht. Dass sie bereit sei, Johnson zu besuchen, sei ein Hinweis darauf, wie wichtig die Angelegenheit sei. Um was es bei dem Treffen ging, wollte der Palast auf Anfrage nicht preisgeben. Die Vermutung der Zeitung: Die Trumps könnten endlich zum Staatsbesuch nach London kommen. 

Bereits Ende Januar 2017, kurz nach dem Amtsantritt Trumps als US-Präsident, hatte Premierministerin Theresa May, 62, die Einladung für einen Staatsbesuch bei einem gemeinsamen Meeting im Weißen Haus ausgesprochen. Vielen Briten gefiel das nicht: Der umstrittene Trump bei der Queen zu Gast im Buckingham Palast, inklusive Bankett? Eine Schmach, die man der 93-Jährigen ersparen wollte. Folge: Massenproteste und eine Petition mit 1,8 Millionen Unterschriften. 

Queen Elizabeth, Donald Trump

Queen Elizabeth + Donald Trump

Zum Schreien! So vermasselt er diesen simplen Spaziergang

Hinzu kam ein öffentlicher Schlagabtausch zwischen Trump und Londons Bürgermeister Sadiq Khan, 48, auf Twitter nach den Terror-Anschlägen am 3. Juni 2017 in London. "Wir sollten dem Präsidenten der USA nicht den roten Teppich ausrollen, wenn seine Politik gegen alles geht, wofür wir stehen", griff Khan Trump auf dem TV- Sender "Chanel 4" an. Aus dem Staatsbesuch wurde somit am 13. Juli 2018 nur ein informeller Arbeitsbesuch des Ehepaares Trump auf dem Rückweg vom NATO-Gipfel in Brüssel. Bei seinem Besuch machte Trump mit gleich zwei Fauxpas' Schlagzeilen: Zum einen soll er zu spät nach Windsor gekommen sein und die Queen minutenlang in der Sommersonne habe warten lassen  (was Trump später dementierte). Zum anderen brach er das royale Protokoll, als er der 92-Jährigen den Rücken zukehrte und vor ihr her lief, statt ihr den Vortritt zu lassen.

Queen Elizabeth

Subtiler Seitenhieb gegen Präsident Trump?

Queen Elizabeth, Donald Trump und Melania Trump
Queen Elizabeth hat stets eine unpolitische Haltung zu wahren - doch hat die Monarchin anhand dieses Details nun verraten, was sie wirklich von Präsident Trump hält?
©Gala

 

Verwendete Quellen: Daily Mail, Independent, ABC News, New York Times

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