VG-Wort Pixel

Mike Tindall Er spricht offen wie nie über die Parkinson-Erkrankung seines Vaters

Mike Tindall
Mike Tindall
© Getty Images
2003 wurde bei Mike Tindalls Vater Philip Tindall Parkinson diagnostiziert. In einem Interview hat der Sportler über das Schicksal seines Vaters gesprochen und offenbart, wie ihm seine Frau beisteht.

Zusehen zu müssen, wie aus einem erwachsenen, sportlichen Mann plötzlich ein anderer Mensch wird; das ist für Mike Tindall, 42, wohl die schlimmste Veränderung, die die Parkinson-Diagnose seines Vaters mit sich zog. Mittlerweile lebt Philip Tindall, 75, seit 18 Jahren mit der Krankheit. Jahre, die vieles veränderten, wie sein Sohn im BBC-Interview erklärt.

Mike Tindall wusste nicht, was auf seinen Vater zukommt

Als Philip Tindall die Diagnose erhält, ist Mike 25 Jahre jung und auf dem Höhepunkt seiner Rugby-Karriere. Welche Ausmaße die Erkrankung, die das zentrale Nervensystem angreift und mit Bewegungsstörungen, steifen Muskeln und Zittern einhergehen kann, auf seinen Vater haben wird, ist ihm zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst. "Mir dämmerte nicht wirklich, was Parkinson ist", so der Mann von Zara Tindall, 40. 

Acht Jahre später ändert sich dies schlagartig. "Und dann, wissen Sie, ging das Leben weiter. Wissen Sie, ich war 25. Rugby lief wirklich gut, man war irgendwie darauf fokussiert. Und dann, als wir 2011 geheiratet haben, irgendwo um die Zeit herum, fingen die Dinge an", erklärt Mike Tindall und führt aus: "Man konnte sehen, wie die Auswirkungen an ihm wuchsen, in der Hinsicht, dass er plötzlich ein viel kleinerer Mann ist, als er es jemals war. Krümmung der Wirbelsäule, er musste daran operiert werden. Im Laufe der letzten zehn Jahre kamen dann noch eine Menge anderer Probleme hinzu."

Mike Tindall kann sich auf seine "brillante" Frau verlassen

Zusehen zu müssen, wie die Krankheit den Körper seines Vaters einnimmt, schmerzt den 42-Jährigen zunehmend. "Mein Vater ist es gewohnt, stark zu sein, war ein Athlet, spielte Rugby, machte alle Sportarten. Jetzt kämpft er plötzlich damit, einen Stift in die Hand zu nehmen." 

Bei all den Strapazen gibt es eine Kraft, auf die sich der einstige Rugby-Union-Spieler immer verlassen kann: seine Frau Zara. Durch ihr Verständnis habe sie ihn "etwas auf Trab" gehalten. Sie sei in all diesen Jahren "brillant" gewesen, so Mike Tindall. Eine Stütze, die er braucht.

Seit 2018 setzt sich der dreifache Vater als Schirmherr für die Wohltätigkeitsorganisation "Cure Parkinson" ein.

Verwendete Quellen: hellomagazine.com

jna Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken