Prinz Harry + Herzogin Meghan klagen vor Gericht: Zeitung veröffentlichte Brief von Meghan an ihren Vater Thomas

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben genug: Weil Meghans Vater Thomas Markle einen privaten Brief seiner Tochter an die britische Zeitung "Mail on Sunday" gegeben und diese die Zeilen abgedruckt hat, ziehen die Royals nun vor Gericht. Der Vorwurf: Verletzung von Persönlichkeitsrechten und Manipulation.

Herzogin Meghan + Thomas Markle

Es war ein großer Vertrauensbruch, den Thomas Markle sr., 74, im Februar 2019 an seiner Tochter Herzogin Meghan, 38, begangen hat: Er hat über  britische Medien einen fünfseitigen Brief veröffentlicht, den ihm Meghan nach ihrer Hochzeit mit Prinz Harry, 35, im Mai 2018 geschrieben hatte. Nun ist der Vertrauensbruch sogar ein Fall für ein Gericht in London.  

Herzogin Meghan: Traurige Worte an ihren Vater

Kaum hatten enge Freundinnen von Herzogin von Sussex im Februar 2019 mit dem US-amerikanischen Magazin "People" gesprochen und von Meghans herzzereißenden Brief an ihren Vater erzählt, enthüllte dieser die emotionalen Zeilen gegenüber einem britischen Klatschblatt. In der "Mail on Sunday" wurde Meghan wie folgt zitiert:

"Daddy, ich schreibe dir das schweren Herzens, weil ich nicht verstehe, warum du diesen Weg gewählt hast und du blind bist für den Schmerz, den du damit verursachst", begann Herzogin Meghan ihren Brief, den sie im August 2018 - drei Monate nach ihrer Heirat mit Harry - ihrem Vater geschickt haben soll. "Deine Taten haben mein Herz in Millionen Teile zerbrechen lassen", schrieb die frühere Schauspielerin weiter. "Nicht nur, weil du solch unnötigen und ungerechtfertigten Schmerz verursacht hast, sondern auch weil du - als du dich dazu entschlossen hast, nicht die Wahrheit zu sagen - dich wie eine Marionette hast behandeln lassen. Etwas, was ich nie verstehen werde."

Die Wahrheit über Meghan

Nun kommen ihre Freundinnen zu Wort

Herzogin Meghan
Nach jahrelangem Schweigen haben Herzogin Meghans Freundinnen genug von den Hetzereien gegen die werdende Mutter.
©Gala

"Bitte hör auf"

Weiter klagte Meghan ihren Vater an: "Du hast der Presse gesagt, dass du mich angerufen hättest, um mir zu sagen, dass du nicht zur Hochzeit kommst. So war es nicht, denn du hast nie angerufen." Es folgten weitere Abrechnungen mit Thomas Markles angeblichen Lügen. Ihren bewegenden Brief schloß Herzogin Meghan mit einer inständigen Bitte: "Wenn du mich wirklich liebst, so wie du es den Medien erzählst, dann hör bitte damit auf. Bitte lass uns unsere Leben in Frieden leben. Bitte hör auf zu lügen, bitte hör auf, solchen Schmerz zu verursachen, bitte hör auf, die Beziehung zu meinem Ehemann auszunutzen ..."

Update vom 1. Oktober 2019: 

In einem Statement, das Prinz Harry auf der Website der Sussexes veröffentlichte, unterstellt er der "Mail on Sunday" Manipulation sowie die Verletzung von Persönlichkeitsrechten und verkündet gleichzeitig, rechtliche Schritte eingeleitet zu haben. "Der Inhalt eines privaten Briefes wurde rechtswidrig in absichtlich destruktiver Weise veröffentlicht, um Sie, den Leser, zu manipulieren (...)", lauten Harrys Worte. "Zusätzlich zu der rechtswidrigen Veröffentlichung dieses privaten Dokuments haben sie [die Reporter] Sie absichtlich in die Irre geführt, indem sie ausgewählte Absätze, bestimmte Sätze und sogar einzelne Wörter strategisch weggelassen haben, um die Lügen zu verschleiern, die sie über ein Jahr lang aufrechterhalten hatten."

Im Namen der Royals hat die Anwaltskanzlei  Schillings Klage vor dem englischen High Court gegen die Betreiber der "Mail on Sunday" eingereicht.

Verwendete Quellen: Daily Mail

Themen

Erfahren Sie mehr:

Palastgeflüster: Das machen die Royals