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Meghan Markle So mischt sie die Royals auf

Meghan Markle
© Getty Images
Meghan Markle verfolgt einen glasklaren Sympathie-Plan und revolutioniert damit das Königshaus

Meghan löst Begeisterung aus

Dass er was auf die Ohren bekommen würde, wusste Prinz Harry, 33, schon vorher, schließlich war er ja bei einer Radiostation eingeladen. Doch das Kreischkonzert, das einsetzte, als er mit seiner Verlobten Meghan Markle, 36, im Londoner Stadtteil Brixton aus der Limousine stieg, überraschte ihn trotzdem. Statt der bisher üblichen "Harry!"-Rufe skandierte die Menge vor allem "Meghan, Meghan!" oder gar: "We love you, Meghan!" Harry, der bei allen beliebte Royal, wurde an diesem Tag durch die so attraktive wie sympathische Meghan in die zweite Reihe katapultiert. Ihm mache das aber nichts aus, versichert ein Insider aus dem Kensington-Palast im Gespräch mit GALA: "Diese Kröte schluckt er gern, weil er unglaublich stolz darauf ist, dass die Frau an seiner Seite so gut bei den Menschen ankommt." Und Meghan? Die freute sich sichtlich über den Empfang, schüttelte fleißig Hände, nahm lächelnd die vielen Blumen in Empfang, winkte herzlich – und schien sich einmal sogar eine Freudenträne wegzuwischen.

Brechen jetzt neue Zeiten an?

Sogar mit wuchtigen Kopfhörern sieht sie cool aus! Stolz schaut Prinz Harry seine Verlobte Meghan an, als die beiden eine Radiostation in London besuchen
Sogar mit wuchtigen Kopfhörern sieht sie cool aus! Stolz schaut Prinz Harry seine Verlobte Meghan an, als die beiden eine Radiostation in London besuchen
© Reuters

Einen legeren Dutt hatte sie sich für den Auftritt gebunden, und immer wieder löste der Wind ein paar Strähnen. "Wunderbar modern, dieser Undone-Look", lobte die beim kleinsten Fauxpas normalerweise meist sehr hämische englische Presse. Im Buckingham-Palast kam die Frisur allerdings nicht gut an. Der Queen, die sich in der Öffentlichkeit grundsätzlich nur mit perfekt ondulierten, orkansicher fixierten Löckchen blicken lässt, sei der wuselige Schopf ein Gräuel gewesen, heißt es. Dagegen entsprach die gepflegte Föhnwelle, mit der Meghans künftige Schwägerin Kate nur einen Tag später unterwegs war haargenau den Vorstellungen der Queen. Dass mit dem Neuzugang aus den USA auch in Sachen Styling andere Zeiten angebrochen sind, daran muss sich die oberste Instanz der Windsors erst noch gewöhnen.

So setzt Meghan Zeichen

Allerdings sollte sie das wohl möglichst schnell machen, denn der Siegeszug der Meghan Markle im Volk hat längst begonnen. Man liebt die neue "Pop-Prinzessin". Meghan möchte sich von ihrer großen Konkurrentin Kate bewusst absetzen, will ihr unverwechselbares Image kreieren. Einen Tick lässiger als die Herzogin, deutlich hipper, näher dran an den jungen Frauen. In Brixton trug sie zwar einige Teile von Edel-Labes, dazu aber auch einen Pulli von Marks & Spencer für 50 Euro. Ein klares Zeichen setzte Meghan auch mit der Wahl einer Hose. Ein Beinkleid bei einem offiziellen Termin gilt im Königshaus als unpassend. Als weibliches Mitglied der "Firma" trägt man Kostüm, Rock oder Kleid.

Ein kleines Zugeständnis

Tanzt eine Prinzessin aus der Reihe, kann es passieren, dass die Queen beim nächsten gemeinsamen Nachmittagstee höflich, aber bestimmt ein Machtwort spricht. Und Schelte von der Königin will natürlich keiner. Kate beherzigt den Dresscode schon deshalb geflissentlich, zieht höchstens zu Sport-Events eine Hose an. In einem Punkt möchte aber auch Meghan Markle den Traditionalisten gefallen. Auf Harrys Anraten löschte sie jetzt ihre Profile in den Sozialen Netzwerken. Fast fünf Millionen Follower hatte die Schauspielerin auf Instagram, Facebook und Twitter. Alles vorbei. Ein Zugeständnis an ihren Verlobten. Aber ansonsten hat sie die Hosen an …

Gala

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