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Herzogin Meghan Richter behauptet: Sie hat Infos an die Presse gegeben

Herzogin Meghan
© Getty Images
Herzogin Meghan und Prinz Harry verteidigen ihre Privatsphäre mit Leidenschaft und Nachdruck. Ein Grund, warum das Paar England den Rücken gekehrt hat. Umso erstaunlicher, was ein Richter nun feststellt.

Die Herzogin von Sussex, 39, beziehungsweise ihr Team soll Royal-Reporter Omid Scobie Details über einen Gerichtsprozesses weitergegeben haben. Das geht aus Gerichtsunterlagen vor, in die GALA Einsicht hat. Meghan klagt gegen Associated Newspapers, den Herausgeber der "Mail on Sunday". Die Zeitung hatte Auszüge eines privaten Briefes an ihren Vater Thomas Markle, 76, veröffentlicht.

Meghan Markle klagt gegen Zeitung

Meghan hat im Zuge der Klage am 9. Juli 2020 einen neuen Antrag vor dem High Court in London eingereicht mit dem Anliegen, die Identität fünf ihrer Freundinnen vor der Öffentlichkeit zu schützen. Die besagten Frauen hatten dem US-Magazin PEOPLE Interviews gegeben mit der Absicht, sich mit einer positiven Berichterstattung "gegen das globale Mobbing" an Meghan zu wehren. In Zuge dessen war auch der Brief Meghans an ihren Vater zum Thema geworden. Die "Mail on Sunday" setzte sich daraufhin mit Thomas Markle in Verbindung, welcher den Brief von seiner Tochter herausgab. Dies war der Auslöser für Meghans Klage, die seit nun mehr zehn Monaten das Gericht beschäftigt.

Herzogin Meghan unter Verdacht

Richter Mark Warby hat diese Woche zu Gunsten Meghans entschieden, dass die Namen der Freundinnen vorerst geheim bleiben und nicht von "Mail on Sunday" genannt werden dürfen. Doch in seinem Urteil gibt Warby eine interessante Ansicht preis: Es gebe Hinweise darauf, dass die Seite der Herzogin "die Medien von Anfang an energisch über dieses Verfahren informiert hat".

So habe Omid Scobie am Morgen des 9. Juli über Meghans Antrag getwittert - und das nur 58 Minuten, nachdem jener bei Gericht eingegangen sei. Richter Warby schreibt in seinem Urteil: "Die Schlussfolgerung ist, dass ihm [Scobie] von Vertretern des Antragstellers [Meghan Markle] eine Kopie zur Verfügung gestellt wurde. Das scheint sehr wahrscheinlich."

Doch nicht nur Meghan meint Warby ertappt zu haben. Beide Seiten des Rechtsstreits hätten "die Bereitschaft gezeigt (...), das Begründetsein ihres Streits in der Öffentlichkeit, außerhalb des Gerichtssaals und vor allem in Medienberichten, auszuspielen". Dass die sonst so auf ihre Privatsphäre bedachte Meghan dies zugelassen haben könnte, kratzt am Image.

Arbeiten Meghan und Harry mit Omid Scobie zusammen?

Omid Scobie ist Mit-Autor der vielbeachteten Biographie "Finding Freedom - Harry and Meghan and the Making of a Modern Royal Familiy", die am 11. August erscheint. Die britischen Medien sind sich sicher, dass Harry und Meghan an dem Buch mitgewirkt haben. Dies bestritt das Paar bereits über einen Sprecher. Den Sussexes und Scobie wird seit Monaten nachgesagt, auch jenseits des Buches in Sachen Öffentlichkeitsarbeit  heimlich zusammenzuarbeiten. 

Verwendete Quellen: times.co.uk, thesun.co.uk

jre Gala

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