Meghan Markle : Prinz Harry soll sie zum Altar führen

Meghan Markles Vater wird sie nun doch nicht zum Altar führen. Royal-Expertin Julia Melchior erklärt, wer jetzt einspringen sollte

Drama um ihren Vater! Gesundheitliche Probleme und ein Foto-Skandal machen Thomas Markle, 73, so schwer zu schaffen, dass er nun doch nicht zur Hochzeit seiner Tochter Meghan Markle, 36, am Samstag in Windsor kommen wird. Damit stellt sich auch die zuvor ohnehin schon lang diskutierte Frage erneut: Wer führt die Braut in die St. George's Kapelle auf Schloss Windsor, in der sie Prinz Harry, 33, das Jawort geben wird?

Julia Melchior kommentiert das royale Großereignis live vor Ort in der Sendung "ZDF Royal: Harry & Meghan - die Traumhochzeit", die das Zweite zwischen 11:00 Uhr und 14:55 Uhr ausstrahlt. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erklärt die Royal-Expertin mit Verweis auf andere Adelshochzeiten, wer die Braut statt des Vaters in die Kirche führen sollte.

Von wem wird Meghan Markle denn nun in die Kirche geleitet?

Julia Melchior: Es ist eine menschliche Tragödie, in die sich Meghan Markles Vater manövriert hat. Die Tochter verraten und enttäuscht. Vielleicht wurde ihm auch zu viel zugemutet. Die Tochter zum Altar zu führen, fällt sicherlich jedem Vater schwer. Dem Vater von Meghan umso mehr. Von einem kleinen Strandort in Mexiko auf die größte Bühne der Welt. Jeder versteht, wenn Meghan als gestandene Mittdreißigerin und noch dazu als Feministin mit Prinz Harry in die Kirche einzieht. Sie ist ja keine blutjunge Braut, die von ihrem Vater dem Bräutigam anvertraut werden muss, wie Diana damals, die vor Charles keinen Mann in ihrem Leben hatte.

Das Hofprotokoll würde nicht dagegen sprechen?

Melchior: Ein Protokoll muss auch mal angepasst werden. Man kann nicht immer alles nach Schema F machen und dem Masterplan der Hochzeit Queen Victoria und Prinz Albert aus dem Jahr 1840 folgen, an dem ja viel gespiegelt wird. Es kommt halt auf die Konstellation an. Silvia von Schweden, Máxima der Niederlande und Mette-Marit von Norwegen haben auch an der Seite ihrer Männer die Kirche betreten. Victoria von Schweden wurde auf halbem Wege von ihrem Vater an den Bräutigam übergeben.

Wie werden die Stunden vor der Trauungszeremonie für Meghan Markle ablaufen?

Melchior: Die Braut wird sich an einem geheimen Ort in der Nähe von Schloss Windsor mit ihrem Stylisten-Team um sich und ihren großen Auftritt kümmern - flankiert von ihrer Assistentin, die ihr vom Hof zur Seite gestellt worden ist, und ihrer Mutter Doria. Dann wird sie noch einen kleinen Snack einnehmen. Denn sie muss ja relativ lange durchhalten, ehe sie unbeobachtet einen Happen essen kann. Sie wird auch schon ein paar Worte mit den Blumenkindern wechseln, die vermutlich nicht weniger aufgeregt sein werden als die Braut.

Was glauben Sie, welches Brautkleid Meghan Markle gewählt hat, schlicht, elegant oder ziemlich sexy?

Melchior: Sie tut alles, um eine gute Prinzessin zu sein. Dementsprechend nehme ich an, dass sie nicht zu viel wagen und nicht so sexy sein wird wie bei einer Oscar-Verleihung. Sie wird sich schon angesehen haben, wie Kate und andere europäische Prinzessinnen vor den Altar getreten sind. Aber Meghan ist ihrem modischen Stil in den letzten Monaten auch treu geblieben. Wir können einen anmutigen und spektakulären Auftritt erwarten. Und wenn das Kleid wirklich vom britischen Haute-Couture-Haus Ralph & Russo stammt, wie vermutet wird, wird es wohl ähnlich spektakulär sein wie einst das von Prinzessin Diana.

Warum heiraten die beiden in Windsor?

Melchior: Zum einen sicherlich, damit der große Tag von Prinz Harry und Meghan Markle nicht ständig mit den Jahrhunderthochzeiten von Prinz Charles und Prinzessin Diana oder Prinz William und Herzogin Kate verglichen wird. Andererseits hat Harry auch eine enge Bindung zu Windsor. Es ist der Wochenendsitz der königlichen Familie und er ist in der Nachbarschaft zur Schule gegangen. Es wird ein unglaublicher Auftrieb und eine fröhliche Stimmung in diesem kleinen Ort sein; das wird sicher ein Adrenalin-Wochenende.

Welche Rolle spielt die Sicherheit bei dieser Hochzeit?

Melchior: Es hat natürlich auch Sicherheitsgründe, warum die Hochzeit in dem kleinen Windsor stattfindet, das man viel besser absperren und kontrollieren kann, als einen Ort in London. Gerade vor dem Hintergrund der vielen Attentate, die es allein im vergangenen Jahr in England gab. Hunderttausende werden auf den Straßen die Fahnen schwenken und oben auf den Dächern sind die Scharfschützen positioniert. Und das ist nur eine der vielen Sicherheitsvorkehrungen.

Wie geht es nach der Trauung weiter?

Melchior: Das Brautpaar fährt nach der Kirche mit der Kutsche durch Windsor. Ihr Weg führt sie auch direkt an unserem Set vorbei; wir sitzen am Fuße von Schloss Windsor. Wir werden zweifellos viele schöne Bilder zu sehen bekommen mit vielen emotionalen und romantischen Momenten. Dieses Paar hält sich ja auch sonst nicht zurück, wenn es darum geht, Gefühle zu zeigen.

Der offizielle Teil endet dann mit dem Empfang?

Melchior: Genau. Der offizielle Teil der Hochzeit endet am Nachmittag mit dem Empfang auf dem Schloss. Abends gibt es dann noch das private Hochzeitsfest für Familie und Freunde. Und am nächsten Tag darf das Brautpaar erst einmal ausschlafen. Denn in die Flitterwochen geht es erst später, weil die beiden noch Termine wahrnehmen möchten, die ihnen wichtig sind. So schaffen sie es vielleicht auch, irgendwann unbemerkt von der Bildfläche zu verschwinden und die Flitterwochen einfach zu genießen...

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Prinz Harry und Meghan Markle.
Nein, Prinz Harry stand wohl nicht vor der Tür von Thomas Markle und hat ihn gefragt, ob er Meghan Markle heiraten darf. Ganz untypisch...
©Gala

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