Meghan Markle: Meghan macht's anders

Bei ihrem ersten offiziellen Termin verliebte sich ein ganzes Volk in die Verlobte von Prinz Harry. Aber auch Neider melden sich

Das wäre schon mal geschafft! Ihren ersten offiziellen Einsatz für die königliche Familie hat Prinz Harrys Verlobte Meghan Markle, 36, vorigen Freitag in Nottingham mit Bravour gemeistert. Gemeinsam mit ihrem künftigen Ehemann besuchte sie die mittelenglische Stadt, um sich am Welt-Aids-Tag mit Charity-Vertretern zu treffen, die HIV-infizierte unterstützen.

Meghan Markle wirkt natürlich

Auf seinem Weg schüttelte das verliebte Paar unzählige Hände, nahm Glückwünsche, Blumensträuße und Karten entgegen. Meghan bewegte sich ganz selbstverständlich auf die Schaulustigen zu, offen und natürlich. "Hallo, ich bin Meghan!", stellte sie sich lächelnd vor. Einer seit Stunden wartenden Frau schenkte sie spontan einen Handwärmer, den sie in ihrem navyblauen Mantel des kanadischen Labels Mackage (ca. 663 Euro) versteckt hielt. Warme Hände hatte sie auch so, denn Harry, 33, suchte immer wieder ihre Finger und geleitete sie durch die Menge. Auch Meghan legte immer wieder ihren Arm um Harry. Zwei gleichberechtigte Partner. 

Ein Team! Die Körpersprache von Prinz Harry und Meghan Markle ist eindeutig. 

Das machen Meghan und Prinz Harry anders

Was für den künftigen König Prinz William, 35, und seine Frau Kate, 35, als No-Go gilt, nehmen Harry und Meghan einfach für sich in Anspruch: körperliche Nähe zeigen, wie Verliebte das nun mal tun. Auch dass Meghan eine große Tasche bei sich trug, war ein Detail, das zwar allen auffiel und natürlich entsprechend von Presse und Sozialen Medien kommentiert wurde, weil es als untypisch für den royalen Style-Guide gilt. Dennoch war die Bag des schottischen Labels Strathberry (560 Euro) im Nu ausverkauft.

Der Meghan-Effekt

Der Meghan-Effekt hat das Königreich voll erwischt. Die Briten sind verzückt von Harrys künftiger Ehefrau, lieben sie schon jetzt für den frischen Wind und ihre Lässigkeit, die sie dem Königshaus einhaucht. Selbst die Queen scheint völlig meghanisiert: Erstmals in der Geschichte des Königshauses darf nun sogar eine Verlobte an Weihnachten auf Schloss Sandringham mitfeiern; Kate musste darauf warten, bis sie endlich Williams Frau war. Apropos Kate: Sie konnte derweil völlig unbehelligt durch London schlendern, nahm an der King’s-Cross-Station in Jeans und Barbourjacke den Zug in Richtung Landsitz Anmer Hall. Auch mal ganz angenehm für die Herzogin, der 24-Stunden-Beobachtung zu entgehen.

Fashion-Looks

Der Style von Meghan Markle

Beim ersten Pressetermin nach der Geburt trägt Herzogin Meghan ein körperbetontes, cremeweißes Trench-Kleid mit Taillengürtel, Gerüchten zufolge vom Luxuslabel Givenchy. Deutlich sichtbar zeichnet sich darunter ihr Bäuchlein ab - ein schönes Statement, das Natürlichkeit statt Perfektion propagiert. Ihre Halskette soll von Jennifer Meyer sein, die Nude-Pumps stammen von Manolo Blahnik.
Ihr dunkles Haar fällt ihr offen über die Schultern. Als Meghan ins Kondolenzbuch schreibt, wird sichtbar, dass sie ihren Verlobungsring - wie auch beim letzten Auftritt - nicht mehr trägt. Das scheint jedoch nicht etwa mit Prinz Harry oder ihrer Beziehung zu tun zu haben, sondern ist wahrscheinlich den in der Schwangerschaft geschwollenen Fingern geschuldet. Ihren Ehering trägt die Frau von Prinz Harry trotzdem. 
Herzogin Meghan erscheint zusammen mit Prinz Harry am "New Zealand House" in London, wo sie Blumen ablegen und ins Kondolenzbuch schreiben. Sie trägt einen neuen, schwarzen Mantel mit funkelnden Knöpfen und weiten Ärmeln von Gucci. In der Hand hält sie eine schwarze Satin-Clutch, auch von Gucci. 
Rührendes Detail: Herzogin Meghan wählt an diesem Tag ein Paar goldene Ohrringe, das sie während ihrer Tour durch Neuseeland von der dortigen Premierministerin Jacinda Ardern geschenkt bekommen hat. 

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Erste Neider melden sich zu Wort

Aber, na klar, auch die Neider haben sich in Stellung gebracht. So meldete sich jetzt ihre "ehemals beste Freundin" Ninaki Priddy zu Wort, mit der sie seit dem Kindergarten befreundet war. Meghan habe ihrem ersten Ehemann, TV-Produzent Trevor Engelson, 41, mit der Scheidung 2013 das Herz gebrochen. "Sie geht in Freundschaften sehr strategisch vor", so Priddy. "Wenn jemand nicht mehr in ihr Leben passt, kann sie sehr kalt sein." Und ein alter Schulfreund bescheinigt Meghan eisernen Willen. "Als ich etwas sagte, das ihr nicht passte, trat sie mich gegen das Schienbein," diktierte er einem Reporter. Die beiden waren damals elf Jahre alt.

Meghan plant ihre Hochzeit

Doch Negativ-Schlagzeilen liest die künftige Herzogin von Sussex ohnehin nicht mehr, wie sie vorige Woche im TV sagte. Meghan stürzt sich jetzt in die Hochzeitsvorbereitungen. Es wird spekuliert, dass sie ein Kleid von ihrem Lieblingsdesigner Elie Saab tragen wird. Als Brautjungfern sind ihre engsten Freundinnen – Stylistin Jessica Mulroney, Designerin Misha Nonoo und Tennis-Star Serena Williams – im Gespräch. Experten schätzen übrigens, dass das Großereignis 560 Millionen Euro in die Kassen spülen wird, da es Touristen aus aller Welt ins Land lockt. Allein deshalb ist Neuzugang Meghan für Großbritannien ein echter Glücksgriff.

Meghan Markle

Sie hatte starke Selbstzweifel

Meghan Markle

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Meghan Markle
Meghan Markle hatte es damals nicht leicht im Filmgeschäft Fuß zu fassen. Fast wäre ihre Schaupielkarriere gescheitert, weil sie "nicht dünn und hübsch genug" sei.
©Gala
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