Meghan Markle: Ihre tragischen Probleme als Kind

In einem Essay beschreibt Meghan Markle schonungslos und ehrlich, welche Probleme ihre Kindheit überschattet haben

Meghan Markle ist als Schauspielerin längst etabliert und hat sich mit Prinz Harry einen der begehrtesten Junggesellen überhaupt geangelt. Das Leben der Wahl-Kanadierin war aber nicht immer so glücklich und unbeschwert wie jetzt. In ihrer Kindheit musste sie kämpfen: Die Familie quälten Geldsorgen und Meghan wurde diskriminiert. Dazu kamen rassistische Anfeindungen. Über diese Erfahrung und die Probleme ihrer familiären Herkunft schrieb der "Suits"-Star in "Elle" bereits 2015.

Harte Jahre in Los Angeles

Ihr Vater Thomas Markle sei, so beschreibt die Prinzen-Freundin, in den Siebzigern Beleuchter bei einer Seifenoper gewesen, als er ihre Mutter Doria kennenlernte. Die beiden seien in Los Angeles in eine Nachbarschaft gezogen, wo ihre dunkelhäutige Mutter häufiger für ihre Nanny gehalten worden sei.

In ihrem Essay für "Elle" beschreibt die 35-Jährige verschiedene Gelegenheiten, bei denen sie nicht wusste, was sie ist, da ihre Hautfarbe nicht in die damals gebräuchlichen Schemen passte.

So habe ihr Vater extra für sie Barbies an die Realität ihrer eigenen Familie angepasst. Eine dunkelhäutige Puppe war also die Mutter, eine hellhäutige der Puppenvater und die Kindern seien in jeder Farbe zusammengestellt worden.

Immer wieder Hindernisse

Auch später, als sie in der Schule war, habe sie ihre Herkunft als Tochter einer Afroamerikanerin und eines hellhäutigen Vaters vor Hindernisse gestellt, beschreibt die Schauspielerin im Rückblick. Sie habe nicht gewusst, zu welcher der damals gebräuchlichen Kategorien sie gehöre und sei sich gelegentlich wie ein Fragezeichen vorgekommen. Denn: "Etwas Schwarzes und Weißes zu beschreiben, ist klar definiert. Doch wenn die eigene Ethnizität schwarz und weiß ist, ist die Dichotomie nicht so klar. Tatsächlich schafft sie graue Flächen."

Probleme im Job

Fashion-Looks

Der Style von Meghan Markle

So bodenständig kann ein Royal aussehen! Bei ihrem ersten Auftritt nach dem "Megxit" im Downtown Eastside Women's Centre in Vancouver beweist Herzogin Meghan in Jeans und Strickpullover Bodenständigkeit.
Back to Business: Gehüllt in einen marineblauen Wollmantel von Massimo Dutti wird Herzogin Meghan in London gesichtet. Für den Besuch des National Theaters wählt sie einen schicken Business-Look, der an ihre vergangene "Suits"-Zeit erinnert. Zu einem blauen, weit aufgeknöpften Hemd, das sie in ihre schwarze Anzughose gesteckt hat, trägt die Herzogin elegante Pumps. Außerdem hat sie ihre langen Haare ganz ladylike zu einer Hochsteckfrisur zusammengebunden.
Prinz Harry und Herzogin Meghan sind zurück. In einem beigen Mantel und einer tollen Kombi aus braunem Satinrock von Massimo Dutti und braunem Rollkragenpullover zeigt sich eine strahlende Meghan bei ihrer Ankunft am Canada House in London. 
Dazu trägt sie ihr Haar offen. Selbst die Pumps sind farblich perfekt auf den Look abgestimmt - einzig die nackten Beine überraschen, herrschen in London doch noch winterliche Temperaturen. 

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In der Filmindustrie sei sie als Mix betrachtet worden. Eigentlich hätte sie mit ihrem Aussehen von der Latina bis zur Afroamerikanerin alles spielen können. "Ich war nicht schwarz genug für schwarze Rollen und nicht weiß genug für weiße Rollen." Dadurch habe sie sich als "ethnisches Chamäleon" wieder in dieser Grauzone befunden und sei nicht besetzt worden.

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