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Meghan Markle Das passiert mit ihrem Brautstrauß

Meghan Markle 
© Getty Images
Die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle wird eine Mischung aus modernen und traditionellen Elementen. Dabei gibt es einen alten Brauch, den die Braut sicher beibehalten wird

Keine Hochzeit ohne Brautstrauß: Das Blumen-Arrangement ist eines der schönsten Accessoires der Braut und wird im Vorfeld mit viel Bedacht ausgewählt. Der Palast gab jüngst bekannt, wer an dem großen Tag von Meghan Markle und Prinz Harry für die blumige Dekoration sorgen wird. Die Floristin Philippa Craddock wurde von dem Paar dafür beauftragt und verriet: Es wird nach Pfingstrosen duften, wenn sich die Schauspielerin und der Prinz am 19. Mai in der St. Georges Kapelle in Windsor das Ja-Wort geben.  Das sind die Lieblingsblumen der ehemaligen "Suits"-Darstellerin. Möglich also, dass wir sie auch in ihrem Brautstrauß sehen werden.

Besondere Brautstrauß-Tradition

Dieser wird im Laufe der Hochzeitsfeier traditionell von der Braut rückwärts über die Schulter in die Menge der unverheirateten Frauen geworfen. Nicht so bei den Royals. Die Queen Mother begründete bei ihrer Hochzeit mit König George VI. eine Tradition, der viele königliche Bräute folgten. Sie legte ihren Blumenstrauß auf das Grab ihres Bruders Fergus, der 1915 in einer Schlacht während des Ersten Weltkriegs getötet worden war. Der Grabstein in Westminster Abbey dient als Erinnerung an all jene, die ebenfalls in dem Krieg oder anderen militärischen Konflikten ums Leben gekommen sind. 

Philippa Craddock ist die glückliche Dame, die damit beauftragt wurde, für das prunkvolle Blumen-Arrangement zu sorgen. 
Philippa Craddock ist die glückliche Dame, die damit beauftragt wurde, für das prunkvolle Blumen-Arrangement zu sorgen. 
© Getty Images

Macht es Meghan Markle anders?

Dieser Tradition folgten die Queen, Prinzessin Diana und auch Herzogin Catherine, die 2011 nach ihrer Hochzeit mit Prinz Wlliam ihren Brautstrauß zurück nach Westminster Abbey schickte. Ein Muss ist diese Tradition natürlich nicht. In der Vergangenheit hat Meghan Markle auch schon oft gezeigt, dass sie lieber ihren eigenen Kopf durchsetzt als royale Gepflogenheiten zu beachten. 

Da sie und Harry in Windsor und nicht in London heiraten, könnte sie darauf verzichten, den Strauß nach Westminster Abbey zu schicken. Queen-Enkelin Zara Tindall heiratete in Schottland und schickte ihren Strauß daher nicht nach London zurück. Sophie von Wessex ist die einzige Braut, die außerhalb von London heiratete, ihren Strauß aber zurückschickte. Angesichts der Verbindung von Prinz Harry zur Armee - er diente zehn Jahre lang dem Militär- ist es wahrscheinlich, dass Meghan diese königliche Tradition ehren wird. 

jkr Gala


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