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Prinz Harry + Herzogin Meghan Palast beobachtet Netflix-Deal

Prinz Harry, Herzogin Meghan, Queen Elizabeth
Prinz Harry, Herzogin Meghan, Queen Elizabeth
© Getty Images / Dana Press
Der Herzog und die Herzogin von Sussex werden für Netflix Dokumentationen, Doku-Serien, Spielfilme, und Kinderprogramme produzieren. Ein lukratives Geschäft, das der Buckingham Palast angeblich genau beobachtet. Doch warum?

Im Zuge der Rücktrittserklärung von Prinz Harry, 35, und Meghan Markle, 39, wurde mit dem Palast offiziell eine "zwölfmonatige Überprüfung" der "überarbeiteten Rolle des Herzogs und der Herzogin von Sussex" vereinbart. Heißt: Im Frühjahr 2021 kommen die Parteien wieder an den Verhandlungstisch, um über den bisherigen Verlauf des Megxit zu sprechen. Laut "Mirror" könnte dann auch der Multi-Millionen-Euro Deal des Paares mit Netflix, von Royal-Reportern scherzhaft "Megflix" genannt, zum Thema werden.

Prinz Harry und Herzogin Meghan: The Palace is watching you! 

Ein Insider: "Harry und Meghan sind als [für die Monarchie] arbeitende Familienmitglieder mit den besten Wünschen aller gegangen und es wird aufrichtig gehofft, dass sie das Glück finden, das in ihrem Leben zu fehlen schien. Es versteht sich jedoch von selbst, dass alle Geschäfte, die sie machen, vom königlichen Haushalt geprüft werden. Im Rahmen ihres Vertrags über den Verzicht auf ihre königlichen Pflichten einigten sie sich darauf, dass kommerzielle Geschäfte Gegenstand von Diskussionen sein würden."

Harry und Meghan müssen sich trotz Megxit an royalen Ehrenkodex halten

Hochrangigen Mitgliedern der britischen Königsfamilie ist es aufgrund ihres Titels (Prinz/Herzog/Ihre Königliche Hoheit ect.) untersagt, Geld zu verdienen oder sich mit ihrem Status anderweitig Vorteile zu verschaffen. Dies gilt dem Schutz der Monarchie - immerhin ist sie eine der altehrwürdigsten und angesehensten Institutionen der Welt und möchte nicht zu einer Art allgegenwärtigem Werbegesicht verkommen. 

GALA-Korrespondent Arndt Striegler erklärt: "Es gibt einen Ehrenkodex im Hause Windsor. Dieser besagt, dass gewisse Geschäftstätigkeiten nicht akzeptabel sind. Zum Beispiel der Auftritt in einem Werbespot, wenn er keinen karitative Zwecken oder Events dienlich ist. Man wird die Herzogin von Sussex niemals auf einer Cornflakes-Packung sehen. Das ist undenkbar."

Bisher müssen Harry und Meghan wie andere Windsors  Geschäftsaktivitäten vom ranghöchsten Mitarbeiter im Hofstaat der Queen, dem sogenannten Lord Chamberlain, absegnen lassen. Verstößt die Zusammenarbeit gegen die höfischen Regeln, darf sie verwehrt werden, schreibt "The Evening Standard".

Von Firmen, die sich mit Royals zusammentun, wird außerdem erwartet, dass sie "angemessene" Management-, Rechts- und PR-Maßnahmen ergreifen, "um mit dem Risiko umzugehen." Außerdem sollten "Überprüfungen bei unbekannten potenziellen Kunden oder Geschäftspartnern" durchgeführt werden, "um sicherzustellen, dass diese echt sind".

jre Gala

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