Herzogin Meghan + Prinz Harry: Wenn sie sich weiter "Royals" nennen, brechen sie das Gesetz

Herzogin Meghan und Prinz Harry dürfen beruflich nicht mehr mit dem Namen "Sussex Royal" auftreten. Das wollen britische Medien aus Palastkreisen erfahren haben.

Queen Elizabeth, Herzogin Meghan und Prinz Harry
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Rückschlag für Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38: Das Wort "Royal" müssen sie laut britischen Medienberichten angeblich aus ihrem Markennamen "Sussex Royal" streichen. Bestätigt hat der Palast dies bisher noch nicht.

Herzogin Meghan und Prinz Harry: Schluss mit "Royal"

Wie die britische "Daily Mail" berichtet, sollen sich Queen Elizabeth, 93, und hohe Beamte nach langwierigen und komplizierten Gesprächen darauf geeinigt haben, dass es für Harry und Meghan nach ihrem Rückzug nicht länger vertretbar sei, das Wort "Königlich" ("Royal") als Markennamen zu behalten. Nicht für das Königshaus arbeiten wollen, aber mit der Bezeichnung "Royal" im freien Markt Geld verdienen - das geht nicht. Doch das ist nicht der eigentliche beziehungsweise alleinige Grund für die neue Regelung.

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Gesetze zum Schutz der Monarchie

Ja, Harry und Meghan sind und bleiben Royals. Aber: Was für ein Familienmitglied der Windsors persönlich gilt, gilt noch lange nicht für ein Handelsunternehmen. Die Queen vertritt eine Institution, die seit Jahrhunderten ihre eigene Marke wahrt und dafür ein gut etabliertes Gesetz zum Schutz ihres "geistigen Eigentums" festgelegt hat, schreibt Royal-Experte Robert Hartmann auf "Daily Mail."

Herzogin Meghan + Prinz Harry

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Herzogin Meghan und Prinz Harry
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©Gala

 

Es gibt eine ausführliche Anleitung, wie Unternehmen Anspruch auf jedwede Art von königlichem Status erheben können. Ein Großteil der Angelegenheit wird jedoch nicht vom Palast, sondern vom Kabinettsbüro verwaltet. Hartmann dazu: "Die Definition dessen, was 'königlich' ist und was nicht, ist nicht nur eine Frage der königlichen Laune. Die Queen unterliegt tatsächlich mehreren Gesetzen, darunter dem Markengesetz von 1994 und sogar dem Pariser Übereinkommen zum Schutz des gewerblichen Eigentums von 1883."

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Herzogin Meghan, Prinz Harry

Auch Sally Britton, Partnerin der internationalen Anwaltskanzlei Mishcon de Reya, betont, Harry und Meghan müssten bei der Wahl ihres Business-Namens aufpassen. Das Markengesetz enthalte "spezielle Bestimmungen, die die Verwendung und Registrierung des Begriffs 'Royal' und der königliche Insignien (...) als Marken verbieten", sagt sie gegenüber "The Express". 

Mit anderen Worten: Harry und Meghan müssen ihre Businesspläne nicht nur mit der Queen, sondern auch mit Michael Cove, 52, dem Staatssekretär für Kabinettsangelegenheiten in der Regierung von Boris Johnson, 55, absprechen. 

Prinz Harry und Herzogin Meghan müssen sich von "Sussex Royal" verabschieden

Neben des Namens der offiziellen Webseite von Harry und Meghan, www.sussexroyal.com, und dem beliebten, gleichnamigen Instagram-Account sind auch Harrys und Meghans Bemühungen, "Sussex Royal" als globales Markenzeichen zu etablieren, mit der neuen Ansage passé. Das Paar hatte bereits im Frühjahr 2019 eine Reihe von Gegenständen und Aktivitäten registriert, darunter Kleidung, Schreibwaren, Bücher und Lehrmaterial. Darüber hinaus wollten sie eine neue eigene Stiftung mit dem Namen gründen. 

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Weitere Details zur Streichung von "Sussex Royal" sollen noch ausgearbeitet werden. Harry und Meghan sollen den Wunsch der Königin angeblich akzeptiert haben, wie "Daily Mail" erfahren haben will. Etwas anderes bleibt den beiden auch nicht übrig.

Rücktritt und Umzug nach Kanada

Nach der überraschenden Ankündigung am 8. Januar, als hochrangige Mitglieder der Königsfamilie zurückzutreten und finanziell unabhängig werden zu wollen, wurden Prinz Harry und Herzogin Meghan von der Königin bereits Mitte Januar von allen Aufgaben entbunden. Inzwischen haben sie nicht nur den royalen Pflichten den Rücken gekehrt, zusammen mit Baby Archie, neun Monate, haben sie auch das Land verlassen. Die Kleinfamilie lebt jetzt in Kanada.

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