Prinz Harry + Herzogin Meghan: Steckt hinter der Kritik an der Presse ein perfider Plan?

Prinz Harry und Herzogin Meghan wehren sich mit zwei Klagen und einer viel beachteten TV-Dokumentation gegen die britische Klatschpresse. Royal-Kommentator Richard Palmer vom "Daily Express" stellt in diesem Zusammenhang eine gewagte These auf.

Herzogin Meghan, 38, und Prinz Harry, 35, haben die royalen Samthandschuhe ausgezogen und die negative Berichterstattung über sich in der britischen Presse aufs Schärfste kritisiert. Seine Frau sei das "Opfer" einer "rücksichtslosen Kampagne", von "Propaganda" und "Lügen", kolportierte Harry in einem am 1. Oktober herausgegeben Statement. Mit gleich drei Klagen - Meghan gegen die "Mail on Sunday", Harry gegen "Mirror", "The Sun" und die 2011 eingestellte "News of the World" - wehrt sich das Paar nicht nur verbal, sondern auch juristisch. 

Vorläufiger Höhepunkt des Rundumschlages: Die TV-Dokumentation "Harry and Meghan: An African Journey" (wird am 28. Oktober 2019 ab 20.15 Uhr im ERSTEN ausgestrahlt). Darin sprechen die Royals offen über den durch die Medien verursachten Leidensdruck, der dazu führe, dass sie, wie Meghan es laut Interviewer Tom Bradby, 52, formulierte, nur noch "existiert, nicht lebt". 

Herzogin Meghan + Prinz Harry sollen Strippen gezielt ziehen

Zuhause in England und auch international haben die Aktionen der Sussex' gegen die Presse unter Royal-Kommentatoren und Fans für ein großes Echo gesorgt. Kein Tag vergeht, ohne dass in Zeitungen, News-Websiten, Fan-Foren, Social-Media-Kanäle und TV-Sendungen das Verhalten des Paares diskutiert und analysiert wird. 

Richard Palmer verfolgt das Geschehen als Royal-Reporter für die in London ansässige Zeitung "Daily Express" und auf seinem eigenen Twitter-Kanal. Gegenüber seinen 105.000 Followern stellt er nach der Ausstrahlung der TV-Dokumentation eine explosive These auf:

Es scheint fast so, als würde jemand im Sussex-Lager versuchen, eine Geschichte zu erschaffen, die letztendlich die Entscheidung rechtfertigt (...) ins Ausland zu ziehen.

Im Klartext: Harry und Meghan sollen durch ihr Vorgehen gegen die Medien in der Öffentlichkeit bewusst Mitgefühl und Verständnis dafür erzeugen wollen, England den Rücken zu kehren. Ein harter Vorwurf von Richard Palmer, der jeglicher Grundlage entbehrt und zu dem sich bisher auch kein Palast-Insider geäußert hat.

Herzogin Meghan + Prinz Harry

Sechs wichtige Erkenntnisse aus ihrer Dokumentation

Herzogin Meghan und Prinz Harry
Herzogin Meghan und Prinz Harry sprechen in ihrer Dokumentation "Harry and Meghan: An African Journey" überraschend offen über die Schattenseiten ihres Lebens in der Öffentlichkeit. Im Video sehen Sie die sechs wichtigsten Erkenntnisse.
©Gala / Brigitte

Auszeit mit Baby Archie in den USA

Dennoch könnte am Thema "Ausland" etwas dran sein: Am Tag der Ausstrahlung der TV-Dokumentation (20. Oktober) berichtete die seriöse "Sunday Times" über eine von Harry und Meghan geplante, sechswöchige Auszeit mit Archie Mountbatten-Windsor, fünf Monate, in den USA. Angeblich wollen die Sussexes das Thanksgiving-Fest am 28. November mit Meghans Mutter Doria Ragland feiern und Ende Dezember wieder zurück in England sein, um in Sandringham House mit Queen Elizabeth, 93, und dem Rest der Königsfamilie Weihnachten zu verbringen. Der Palast hat diese Meldung bisher weder bestätigt noch dementiert.

Harry + Meghans angeblicher USA-Plan

Gefahr für Archie? Paparazzi wetzen schon die Messer

Prinz Harry, Herzogin Meghan mit Baby Archie


Mehr weiß man hingegen darüber, ob Harry und Meghan, wie gemunkelt, über einen Umzug nach Afrika nachdenken. Zwar gibt der Prinz in der TV-Doku zu, dass Kapstadt "ein toller Ort wäre, sich niederzulassen." Doch bei all den Problemen, die es in Südafrika gebe, sehe er nicht, inwieweit er und Meghan einen so großen Unterschied (in ihrer karitativen Arbeit} machen könnten, wie es sie es sich eigentlich wünschen würden.

Verwendete Quelle: Twitter, Sunday Times, ITV

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