Herzogin Meghan + Prinz Harry: Ärger um ihren Corona-Charity-Einsatz in Los Angeles

Herzogin Meghan und Prinz Harry haben im Auftrag der Wohltätigkeitsorganisation Angel Food Project kranken Menschen Essen nach Hause geliefert. Warum das einige Bewohner von Los Angeles verärgert. 

Die ersten Aufnahmen von Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, nach ihrem Umzug in die USA mag man sich glamouröser vorgestellt haben - aber immerhin zeigen sie eine gute Tat: Die Ex-Senior-Royals haben am Ostersonntag und am Mittwoch danach in Los Angeles Essen an Menschen ausgeliefert, die zur Coronavirus-Risikogruppe gehören. Das beweist das Video einer Überwachungskamera.

Ausgerückt sind Harry und Meghan für die Charity-Organisation Angel Food Project, die seit 1989 chronisch Erkrankte mit zubereiteten Mahlzeiten versorgen. Über den Einsatz der Sussexes sagt Richard Ayoub, Executive Director der Charity, zu "E Online": "Ich bin überwältigt, dass sie uns gewählt haben". Die noble Geste sorgt allerdings aus vier Gründen für Ärger. 

1. Wurden Prinz Harry und Herzogin Meghan bevorzugt behandelt?

Nachdem die Story über die royalen Corona-Helfer ihren Weg in die US-Medien gefunden hatte, sammelten sich auf der Twitter-Seite von Angel Food Project kritische Kommentare. Der Vorwurf: Meghan und Harry sei eine Sonderbehandlung zuteilgeworden. Offenbar waren zuvor andere Helfer abgewiesen worden.

"Was dieses Unternehmen getan hat, war einfach falsch", schreibt eine enttäuschte Userin. "Es gibt Freiwillige, die dies aus Herzensgüte tun und eine Leidenschaft für ihre Arbeit haben. Ihnen wird gesagt, dass sie aus Sicherheitsgründen eine Pause einlegen müssen und dann sehen sie, dass den Markles mehrere Lieferungen erlaubt werden und sie alle Arten von Lob bekommen."

Beschwerde gegen Angel Food Project auf Twitter

Eine andere Frau kommentiert: "Habe gerade eure Instagram-Seite gelesen. Es scheint, als würden Sie tatsächlich keine neuen Freiwilligen aufnehmen, wegen einer Pause. Aber Sie lassen diese zwei [Harry und Meghan] Lebensmittel liefern, ohne sie über die kontaktlose Lieferung zu schulen und ohne ihnen die gleiche Schutzkleidung zu geben, die Ihre regulären Freiwilligen tragen! Harry nieste in seine verflixte Hand!" Mit dem letzten Satz spricht die Userin das zweite Problem an. 

Auch diese Userin ist ärgerlich.

2. Mangelnder Schutz

Auf den Aufnahmen der Überwachungskamera, die das Web-Portal TMZ zeigt, sind Harry und Meghan in normaler Straßenkleidung zu sehen. Meghan trägt an ihrer rechten Hand einen weißen Einmalhandschuh und eine Art chirurgische Maske über dem Mund. Harrys Hände sind ungeschützt. Mund und Nase bedeckt er mit einer Art Bandeau. Tatsächlich hustet er in einem Moment durch den Stoff in seine Hand hinein. Sicher nur ein Reflex, dennoch hätten einige User mehr Achtsamkeit von dem Royal erwartet.

3. Der Charity-Einsatz wird medial ausgeschlachtet

Irritiert bis ärgerlich reagieren viele User auch auf den Umstand, dass Angel Food Project Harrys und Meghans Einsatz medial intensiv für sich nutzt. Richard Ayoub, Executive Director der Charity, hat mehren US-amerikanischen und britischen Medien Interviews gegeben, darunter CNN, E Online, People und Daily Mail. Auch auf der Instagram-Seite des Projekts wird ordentlich die Werbetrommel gerührt. 

Einige findige User haben zudem herausgefunden, dass eine ehemalige Lehrerin Meghans in dem Projekt führend aktiv ist. Fragt sich nur: Was gibt es daran zu kritisieren? 

4. Haben sich Meghan und Harry absichtlich in Szene gesetzt?

Wie so oft wird dem Paar unterstellt, seine karitative Art medienwirksam orchestriert zu haben. 

"Sie wurden gesichtet? Das war alles inszeniert!" beschuldigt eine Userin Harry und Meghan unter einem Post auf der Instagram-Seite der Charity . Ein anderer Nutzer meint: "Noch ein PR Stunt. Gib mir eine Pause. Gerne vergessen sie ihre eigenen Familien, aber es gelingt ihnen, in dem Moment, in dem sie nach draußen gehen, von der Videoüberwachung erfasst zu werden. (...) Wahre Wohltätigkeit muss nicht öffentlich stattfinden." Andere schreiben: "Enttäuschend zu sehen, dass eine Organisation in einen offensichtlichen PR-Stunt wie diesen verwickelt ist" und "Schäbig und durchschaubar."

Fakt ist: Sowohl Harry und Meghan setzen sich seit Jahren für benachteiligte Menschen und solche in Not ein. Dass sie ihre Arbeit in den USA fortsetzen wollen, daraus haben sie nie einen Hehl gemacht. Derzeit scheint es fast so, als könne das Paar in den Augen seiner Kritiker keinen Schritt richtig setzen. 

Verwendete Quelle: instagram.com/projectangelfood

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