Rücktritt von Prinz Harry + Herzogin Meghan: Queen Elizabeth ist "verletzt" und "verärgert"

Prinz Harry und Herzogin Meghan sollen weder Queen Elizabeth noch Prinz Charles und Prinz William in ihren Rücktritt als Senior-Repräsentanten eingeweiht haben. Was dahintersteckt, was der Palast dazu sagt.

Meghan und Harry
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Herzogin Meghan und Prinz Harry haben ihren Rückzug offenbar bestens geplant, kaum vorstellbar, dass sie die Familie da vorab nicht eingeweiht haben. Sehen Sie im Video mehr dazu!

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, wollen als Repräsentanten des Königshauses kürzertreten und künftig ihre Zeit zwischen England und Nordamerika aufteilen. Das teilte das Paar am Mittwochabend (9. Januar) via Instagram der Öffentlichkeit mit - und das laut Informationen der britischen Presse ohne das Wissen von Queen Elizabeth, 93, Prinz Charles, 71, und Prinz William, 37.

Prinz Harry und Herzogin Meghan: Haben sie die Queen übergangen?

Es wäre ein unvorstellbarer Affront, wenn es stimmt, was BBC-Royal-Reporter Jonny Dymond auf Twitter schreibt: Die Sussexes sollen keine Familienmitglieder in ihren Plan eingeweiht haben, als hochrangige Mitglieder des Königshauses zurückzutreten. Die BBC behauptet weiterhin, die Queen sei "verletzt" und "verärgert" von dem Vorgehen von Harry und Meghan.

Andere Stimmen wie "Daily Mail"-Royal-Reporterin Rebecca English behaupten, William, Charles und die Queen seien sehr wohl über die Pläne informiert gewesen - allerdings erst seit Kurzem. Dass das Paar schon jetzt damit an die Öffentlichkeit gehe, habe die Königsfamilie kalt erwischt. "Buckingham Palast ist wütend darüber, wie Harry und Meghan damit umgegangen sind. Dieses Paar hat das Problem erst vor einer Woche angesprochen, und die Familie sagte, sie würde daran arbeiten, einen Weg zu finden, um ihnen zu helfen, das zu ermöglichen, was sie wollten", tweetete English.

Rücktritt von Meghan + Harry

"Das ist eine Kriegserklärung an die Familie"

Prinz Harry und Herzogin Meghan

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Queen soll Harry ein Verbot ausgesprochen haben

Der "Evening Standard" will ebenfalls Brisantes erfahren haben: Die Queen soll Harry nach einem Treffen in Sandringham House, dem Landsitz der Queen in Norfolk, ausdrücklich verboten haben, seine Pläne diese Woche bekannt zu machen. Doch warum der Schnellschuss von Harry? Die Theorie des "Standards": Die britische Presse sei Harrys Plänen auf die Spur gekommen ("The Sun" bestätigte tatsächlich, an dem Thema dran gewesen zu sein). Deshalb habe Harry einem Leaks schnellstmöglich ein Ende zu wollen. Warum es dann so schnell gehen musste, dass keine Zeit blieb, die Queen zu informieren - völlig unklar.

Insider hätten angesichts Harrys und Meghans Veröffentlichung von "Ärger und Verwirrung" unter hochrangigen Royals und Palastmitarbeiterin gesprochen. Dass etwas dran ist an dieser Information, zeigt die erste Reaktion von Queen Elizabeth auf Harrys und Meghans Statement.

So reagiert Queen Elizabeth

In einer offiziellen Mitteilung gab der Palast am selben Abend gegen 21.20 Uhr deutscher Zeit bekannt: "Die Gespräche mit dem Herzog und der Herzogin von Sussex befinden sich in einem frühen Stadium. Wir verstehen ihren Wunsch, einen anderen Ansatz zu verfolgen, aber dies sind komplizierte Fragen, deren Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen wird."

Eine zögerliche, vorsichtige und vor allem sehr knappe Formulierung, die in deutlichem Widerspruch zu dem langen Statement steht, mit denen Harry und Meghan ihre Pläne verkündet hatten. Die gelaunchte Sussex-Royal-Website ist voll von Informationen, einschließlich Einzelheiten zu Harrys und Meghans Selbstverständnis, ihrer Einstellung zur Presse und zu finanziellen Fragen. Klingt nicht sehr nach einem "frühen Stadium".

Was passiert da bloß vor hinter den Palastmauern? Haben Harry und Meghan die Queen wirklich so kalt hintergangen? Der bekannte TV-Moderator Piers Morgan, 54, hat eine klare Meinung: "Der Palast sagt 'es ist kompliziert'. Übersetzung: Die Queen ist verdammt wütend."

Schon Harrys Wutbrief gegen die Presse im Oktober 2019 soll ohne das Wissen der Queen abgesetzt worden sein.


Verwendete Quellen: Twitter, Express

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