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Herzogin Meghan + Prinz Harry Haben sie Queen Elizabeth in die Interview-Falle gelockt?

Auch Harry findet ungewohnt offene Worte, spricht über den Mediendruck ("Dinge, die wehtun"), sein fortwährendes Trauma nach dem Tode Prinzessin Dianas ("eine Wunde, die eitert") und nimmt Stellung zu dem Gerücht, die einst innige Beziehung zu William sei abgekühlt.  "Als Brüder hat man gute Tage und schlechte Tage", bestätigt er indirekt und ergänzt: "Wir gehen momentan definitiv auf unterschiedlichen Wegen, aber ich werde immer für ihn da sein, da ich weiß, dass er immer für mich da sein wird (...) Wir sehen uns nicht mehr so ​​oft wie früher, weil wir so beschäftigt sind, aber ich liebe ihn sehr (...)." Der Großteil der Schlagzeilen werde "aus Nichts" gemacht.
© Getty Images
Prinz Harry und Herzogin Meghan müssen ihre royalen Schirmherrschaften im Zuge des Megxit abgeben. Das gab der Palast am 19. Februar bekannt. Das Statement kam angeblich früher, als geplant – und das auf Drängen von Prinz Harry. Was dahinter steckt. 

In der Mitteilung heißt es, dass Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, der Queen "bestätigt" hätten, "dass sie nicht als arbeitende Mitglieder der königlichen Familie zurückkehren werden." Es sei deshalb nicht länger möglich, "Verantwortlichkeiten und Pflichten, die mit einem Leben im öffentlichen Dienst einhergehen, fortzuführen". Folge: Schirmherrschaften und Ehrentitel werden zurückgegeben und von anderen Royals besetzt.

Einige munkeln, dies sei eine Reaktion von Queen Elizabeth, 94, auf das für 7. März angekündigte Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Talkmasterin Oprah Winfrey, 69, sei. Dieser Annahme widerspricht Rebecca English, die als Royal-Reporterin für "Daily Mail" arbeitet – und berichtet Interessantes über die Hintergründe zum Verlust der Schirmherrschaften.

Queen Elizabeth meldete sich bei Prinz Harry

Auf Twitter behauptet die stets gut informierte Rebecca English: "Die Königin schrieb H[arry] vor ungefähr 10 Tagen einen persönlichen Brief, um die Angelegenheit abzuschließen. Zu diesem Zeitpunkt wusste HMQ [Ihre Majestät, die Queen] nichts über Meghan & Harrys Interview mit Oprah."

Wie "Daily Mail" erfahren haben will, soll die Königin ihrem Enkel klar gemacht haben: "Du arbeitest für die Monarchie, aber die Monarchie arbeitet nicht für dich." Die Idee eines Teilzeit-Royals – abgelehnt.

Zur zeitlichen Einordnung: Die Mail an ihren Enkel soll die Queen um den 11. Februar herum abgeschickt haben. Das Oprah-Winfrey-Interview wurde am 16. Februar geleaked, nachdem der britische TV-Sender ITV einen Insider-Tipp erhalten hatte. Noch am gleichen Tag bestätigte CBS, die das Interview ausstrahlen, das Gerücht. Aufgezeichnet wurde das Interview laut "The Sun" am 17. und 18. Februar. Das Statement vom Palast über die Schirmherrschaften kam am 19. Februar.

Gegen die Theorie einer "Bestrafung" von Harry und Meghan spricht auch, dass der Palast und die Sussexes im Frühjahr 2020 eine einjährige "Überprüfungsphase" vereinbart hatten. Sie diente beiden Seiten dazu, den Megxit zu überdenken. Die Entscheidung über die Schirmherrschaften und der Ehrentitel soll in diesem Zusammenhang erfolgt sein und schon einige Wochen Thema sein: "The Telegraph" berichtet, dass Queen Elizabeth Prinz Harry kurz vor Weihnachten 2020 in der Angelegenheit angerufen habe. Doch es gibt ein "aber", wie Rebecca English weiter tweetet.

 

Interview-Falle? Prinz Harry soll den Palast zum neuen Megxit-Statement gedrängt haben

"ABER es war Harry, der letzten Monat darauf gedrängt hatte, die Dinge endlich in Ordnung zu bringen. Palast-Mitarbeiter konnten nicht herausfinden, warum Eile angesagt war. Aber es wurde klar, als sie [CBS bzw. Harry und Meghan] gezwungen waren, das Interview anzukündigen [...]." Rebecca Englisch ist überzeugt, dass die Sussexes einen klaren Plan verfolgt haben: "Sie wollten bei Oprah nichts zu verlieren haben." Heißt: einen Freifahrtschein für ein Interview ohne Rücksicht auf die Royal Family. Der Plan ging auf.

Ein Insider sagte "The Sun": "Das Drama der letzten Woche bedeutet, dass Oprahs Show reines Kassengold sein wird. Aber für andere Royals ist es an der Zeit, sich hinter dem Sofa zu verstecken."

Palast "not amused" über das Interview

Angesprochen auf das Oprah-Interview distanzierte sich das Königshaus von Prinz Harry und Herzogin Meghan. Hinter den Kulissen soll Queen Elizabeth "nicht glücklich" über das Gespräch mit der Talkmasterin sein, schreibt die Rebecca English. 

Der Palast befürchtet neue Negativ-Schlagzeilen, sind sich britische Medien einig. In dem Interview, so hat es der TV-Sender CBS angekündigt, wird Herzogin Meghan über den Eintritt ihres Lebens in das Königshaus sprechen ...

Verwendete Quellen:twitter.com, mailonline.co.uk, thetelegraph.co.uk

jre


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