VG-Wort Pixel

Britische Royals So setzen sie sich für die LGBTIQ+-Community ein

Prinz William
Strahlend bekennt er Flagge – und zwar die des Regenbogens. 2019 setzte er sich mit einer LGBTIQ+-Organisation zusammen.
© Getty Images
Soziales Engagement steht bei den britischen Royals ganz oben auf der Liste ihrer Pflichten. Doch inwiefern setzt sich die königliche Familie auch für die LGBTIQ-Community ein? Eine Bilanz zum Pride Month.

Die britischen Royals sind für ihren Einsatz und ihr Engagement bekannt. Was nicht allen bewusst ist: Auch die Unterstützung der LGBTIQ+-Community stand schon auf ihrer Agenda. Während der eine Prinz zum Beispiel zu Diskussionsrunden mit Betroffenen einlädt, ziert der andere sogar das Cover eines queeren Magazins. Zusammen setzen sie ein wichtiges Zeichen in der Unterstützung von Randgruppen. 

1. Einsatz für trans Personen

Für Prinz Harrys Wohltätigkeitsorganisation für psychische Gesundheit "Heads Together" lud der 36-Jährige 2019 Susie Green ein. Sie ist die Vorsitzende von "Mermaids", eine wohltätige Organisation für trans Jugendliche. Green sagte damals, dass Harry das Leben von trans Jugendlichen verändern würde und ihnen das Gefühl gäbe, von einem der berühmtesten Männern der Welt anerkannt und unterstützt zu werden. Ebenfalls 2019 postete der Prinz auf Instagram wichtige Worte zum Pirde Month und zeigte, wie sehr ihm die Community am Herzen liegt. "Wir stehen an ihrer Seite und unterstützen sie", hieß es in dem Post, "Weil es ganz einfach ist: Liebe ist Liebe."

2. Auf dem Titelblatt der "Attitude"

Prinz William war zwar nicht der erste Royal, der das Cover einer Zeitschrift zierte, jedoch der erste und bislang einzige, der sein Gesicht auf einem Magazin für Homosexualität zeigte. Damit setzte der damals 33-Jährige ein starkes Zeichen. Laut William ist ihm mit diesem Einsatz besonders wichtig, auf die persönlichen und gesellschaftlichen Folgen von homo-, bi- und transphober Hetze und Mobbing aufmerksam zu machen:

Die jungen schwulen, lesbischen und trans Menschen, die ich durch 'Attitude' getroffen habe, sind mutige Vorbilder und geben all jenen Hoffnung, die auf schreckliche Art und Weise gemobbt werden. Ihre Stärke und ihr Optimismus ermutigen uns alle, uns gegen Mobbing zu erheben, wenn wir es sehen. [...] Du solltest stolz darauf sein, wer du bist und musst dich für überhaupt nichts schämen"

Mit seinem Engagement gegen Hass und Diskriminierung setzt Prinz William die humanitäre Arbeit seiner verstorbenen Mutter Diana fort. Die nach ihr benannte Organisation "The Diana Award" hat seit ihrer Gründung Tausende Anti-Mobbing-Botschafter ausgebildet.

Übrigens: Wie Prinz William selbst reagieren würde, wenn eines seiner Kinder lesbisch oder schwul wäre, verrät er im Video.

Prinz William

3. Schutz für die LGBTIQ+-Community

Im Jahr 2017 hielt Königin Elizabeth eine Rede bei der Staatseröffnung des Parlaments, in der sie eine Reihe Veränderungen ankündigte. "Meine Regierung wird weitere Fortschritte machen, um das geschlechtsspezifische Lohngefälle und die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Rasse, ihres Glaubens, ihres Geschlechts, einer Behinderung oder ihrer sexuellen Orientierung zu bekämpfen", verkündete sie in der Rede.

4. Erstes royales Coming-out

Als erstes Mitglied der königlichen Familie steht Lord Ivar Mountbatten, Cousin von Queen Elizabeth II., seit 2016 dazu schwul zu sein. Dabei erhielt er die Unterstützung der britischen Royals. 2018 gab der Lord schließlich seinem langjährigen Partner James Coyle das Jawort. Die Historikern Carolyn Harris sagte damals, dass die königliche Familie damit der gleichgeschlechtlichen Ehe in gewisser Weise "einen Stempel der Zustimmung verleiht."

Verwendete Quelle: Insider.com, eigene Recherche



Mehr zum Thema


Gala entdecken