Lady Louise: Sichtbare Veränderung

Lady Louise, das zweitjüngste Enkelkind von Queen Elizabeth, litt seit ihrer Geburt unter einem Augenfehler. Nun ist ein operativer Eingriff bei der Zehnjährigen offenbar erfolgreich verlaufen: Das Schielen ist nicht mehr zu sehen und sie strahlte bei ihren letzten Auftritten besonders

Lady Louise Windsor

Lady Louise Windsor, das zweitjüngste Enkelkind von Queen Elizabeth, absolvierte Ende vergangenen Jahres zwei Auftritte, die erst im Nachhinein auffielen. Beim Weihnachtsrennen in Ascot und beim traditionellen Weihnachtsgottesdienst in Sandringham zeigte sich die Zehnjährige in Begleitung ihrer Familie - und alles war eigentlich wie in den Jahren zuvor. Louise winkte und schien bestens gelaunt. Doch wer genauer hinsah, bemerkte in ihrem strahlenden Gesicht eine sichtbare Veränderung: Von dem Augenfehler, der sie seit ihrer Geburt hatte stark schielen lassen, war nichts mehr zu sehen.

Britische Medien gehen jetzt davon aus, dass sich Prinz Edward und seine Frau Gräfin Sophie nach langem Zögern dazu entschieden haben, ihre Tochter noch einmal operieren zu lassen. Damit sei der Exotropie genannte Augenfehler behoben worden. Laut "Dailymail" wird vermutet, dass Louise zum ersten Mal als Kleinkind operiert wurde. Ob und wann genau Behandlungen stattfanden, wurde allerdings nie bekannt gegeben - auch jetzt nicht. Das britische Blatt schreibt, der "Buckingham Palace" habe es abgelehnt, sich zu Louises Gesundheitszustand zu äußern.

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Lady Louise gehört - genau wie ihr jüngerer Bruder James - zu den Enkelkindern der Queen, die nur selten in der Öffentlichkeit auftreten. Bei der Hochzeit von ihrem Cousin Prinz William und Kate Middleton 2011 hatte die damals Siebenjährige als eines der Blumenmädchen ihren bis dahin größten Auftritt. Mit einem Blütenkranz im gelockten Haar sah sie entzückend aus und erinnerte, da waren sich royale Beobachter schnell einig, sehr an ihre Großmutter Queen Elizabeth im selben Alter.

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Louise ist das erste Kind vom jüngsten Queen-Sohn Edward seiner Frau Sophie. Die aktuelle Nummer Zehn der britischen Thronfolge kam 2003 per Notkaiserschnitt und einige Wochen zu früh auf die Welt. Auch wenn Louises Start ins Leben schwierig war, heute merkt man davon nichts mehr. Prinz Edward lebt mit seiner Familie in "Bagshot Park", das in der Nähe von Windsor liegt. Louise gehe dort - so schreibt unter anderem die "Dailymail" - auf die "St. George's School" wie schon ihr Onkel Prinz Andrew und ihre Cousine Eugenie. Und wie viele Mitglieder des Hauses Windsor ist sie eine begeisterte Reiterin. Es heißt, gemeinsam mit ihrer Großmutter unternehme sie gerne Ausritte auf dem Gelände von Schloss Windsor.

Wie verschiedene Medien berichten, sind Prinz Edward und Ehefrau Sophie sehr darauf bedacht, ihren beiden Kindern - trotz der royalen Verwandtschaft - eine weitgehend normale und unbeobachtete Kindheit zu ermöglichen. Dazu gehöre, dass sowohl Louise als auch ihr jüngerer Bruder James höchstens bei größeren Familienfesten, wie zum Beispiel der Geburtstagsparade von Queen Elizabeth, mit dabei sind. Besonders in den britischen Medien wurde häufiger spekuliert, die Eltern hätten Louise wegen ihres Augenfehlers weniger mit zu offiziellen Terminen genommen, um ihr so neugierige Blicke und Fragen zu ersparen.

Spätestens im Juni, wenn wieder "Trooping the Colour" steigt, versammeln sich alle Windsors in London - und dann dürfte man die Queen auch wieder umringt von ihren Enkelkindern sehen. Lady Louise wird dabei sicherlich mit allen um die Wette strahlen.

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