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Mohamed Al-Fayed wird ganz emotional Erstmals spricht er über Dodis und Dianas Beziehung

Mohamed Al-Fayed
Mohamed Al-Fayed
© Getty Images
Seit Jahren hat Mohamed Al-Fayed nicht über seinen Sohn Dodi und Lady Diana gesprochen. Kurz vor ihrem 20. Todestag findet er jetzt emotionale Worte für die Beziehung seines Sohnes zur Prinzessin

Immer noch hat die Familie von Mohamed Al-Fayed, 88, mit der Katastrophe vor 20 Jahren zu kämpfen, die seinem Sohn und Prinzessin Diana (†) das Leben kostete. Jetzt spricht der trauernde Vater zum ersten Mal darüber, wie wichtig Dodi Al-Fayed (†) für die Britin wirklich war. 

Mohamed Al-Fayed: "Dodi war ein sicherer Hafen für sie"

Gegenüber dem "Sunday Mirror" erklärte der ägyptische Geschäftsmann über die Beziehung seines Sohnes zu Diana: "Dodi war ein sicherer Hafen für sie und ihre Jungen." Auch wenn das Paar noch nicht lange zusammen war, soll zwischen den beiden schnell eine innige Beziehung entstanden sein. "Prinzessin Diana vertraute meinem Sohn und er  bot ihr eine Schulter zum Anlehnen in einer für sie unruhigen Zeit in ihrem Leben." An Lady Diana denkt Mohamed Al-Fayed nur positiv zurück. Sie sei eine hingebungsvolle Mutter und ein wundervoller Mensch gewesen.

Dodi Al-Fayeds Vater glaubt an einen Mord-Komplott

Prinzessin Diana und Dodi Al-Fayed starben am 31. August 1997, nachdem ihr Fahrer Henri Paul das Auto in einem Tunnel in Paris gegen einen Betonpfeiler fuhr. Während die Polizei davon ausgeht, dass der Chauffeur Schuld an dem Unfall trug, da er mit einem Alkoholwert von 1,7 Promille am Steuer saß, ist Dodis Vater immer noch davon überzeugt, dass Prinzessin Diana und Dodi Opfer eines Mord-Komplotts wurden. Der Grund: Man wollte verhindern, dass das Paar heiratet. Zudem soll Diana der Theorie nach von ihrem neuen Freund schwanger gewesen sein.

Unsere Videoempfehlung: Anwalt fordert neue Ermittlungen zu Prinzessin Dianas Tod 

Mohamed Al-Fayed ist nicht der einzige, der an eine Mord an der Prinzessin glaubt. Auch der Kronanwalt Michael Mansfield vermutet, dass ihr Ableben kein Unfall war. Kurz vor ihrem 20. Todestag redet er in einer amerikanischen Dokumentation über die Gründe, die für diese These sprechen. Besonders eine Notiz von Diana an Charles soll einen Mord-Komplott belegen. "Wenn du einen Toten an den Klippen in Dover findest, und die Person hat in einer Notiz angedeutet, wer ihr nach dem Leben trachtet, wäre die erste Reaktion doch: 'Hmm, okay, da könnte etwas dran sein.'" Deshalb fordert der Anwalt, dass die Ermittlungen zu Dianas und Dodis Tod noch einmal aufgerollt werden. Ob eine solche Forderung so kurz vor ihrem Todestag wirklich notwendig ist, ist allerdings zu bezweifeln.

Constanze Lerch Gala

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