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Scharfe Kritik an Prinz Harry "Wenn du eine Atombombe zündest, sag’s deiner Oma!"

Queen Elizabeth und Prinz Harry
© Getty Images
Prinz Harry und Herzogin Meghan geben Oprah Winfrey ein großes Interview – die britische Königsfamilie war in die Pläne nicht eingeweiht. Das könnte "katastrophale Folgen" haben, findet ein britischer Royal-Experte.

Diese Nachricht war eine Überraschung: Herzogin Meghan, 39, und Prinz Harry, 36, geben ihr erstes Interview seit drei Jahren! Interviewpartnerin ist niemand Geringeres als US-Talkmasterin Oprah Winfrey, 67, der eine enge Freundschaft mit den Sussexes nachgesagt wird.

Royal-Experte kritisiert Prinz Harry und Herzogin Meghan im TV

Der Palast soll laut übereinstimmenden Medienberichten nicht vorab über das Oprah-Interview informiert gewesen sein. Da Harry und Meghan keine arbeitenden Mitglieder des Königshauses mehr sind, seien die Sussexes aber auch nicht dazu verpflichtet, Medienauftritte anzukündigen, heißt es aus dem Königshaus. 

Ein Fakt, der Fans der britischen Königsfamilie bitter aufstößt. So auch Royal-Experte Russell Myers, der in der britischen Frühstücksfernsehen-Show "Lorraine" bemängelt, dass es das Richtige gewesen wäre, den Palast vor Verkündung des Interviews zu informieren. "Wenn man eine Atombombe wie diese zündet und ein riesiges Interview gibt, das zweifellos Aufmerksamkeit in den weltweiten Netzwerken erregen wird, wäre es anständig gewesen, es der Königin, der Oma, vorher zu sagen", kritisiert Myers. In seinen Augen wäre es eine "allgemeine Höflichkeit" gewesen, Queen Elizabeth, 94, Bescheid zu geben.

Weiter prophezeite er, dass die königliche Familie über Harry und Meghans Pläne, die globale Medienaufmerksamkeit auf sich ziehen zu wollen, "entsetzt" sein wird. Die Entscheidung, Oprah Winfrey ein Interview zu geben, nannte er eine "lustige Änderung der Taktik" für eben jenes Paar, das sich ständig über die mangelnde Privatsphäre und die intensive Beobachtung durch die Medien beschwert hat.

Herzogin Meghan und Prinz Harry 

"Enthüllungsinterviews der Royals haben katastrophale Folgen"

Über das Interview der Sussexes wissen wir bisher, dass Winfrey zunächst allein mit Herzogin Meghan sprechen wird. Die Themen: Meghans Einstieg in das Leben als Royal, ihre Ehe mit Prinz Harry, ihre Mutterschaft, ihr gemeinnütziges Engagement sowie das Leben unter dem starken öffentlichen Druck. Danach soll Harry dazukommen und mit seiner Ehefrau über den Umzug in die Vereinigten Staaten und ihre Hoffnungen und Träume für ihre Familie sprechen.

Eine falsche Entscheidung, findet Russell Myers: "Immer wenn die Royals diese großen Enthüllungsinterviews geben, haben sie katastrophale Folgen. Schauen Sie sich kürzlich Prinz Andrew an [Anm. d. Red.: Prinz Andrew gab im Zuge des Epstein-Skandals 2019 ein BBC-Interview, das Medienecho danach war vernichtend] und weiter zurück in den 90er-Jahren mit Diana und Charles, wir reden jetzt immer noch über sie!"

Ob das Interview von Meghan und Harry ähnliche Folgen haben wird, werden wir schon bald erfahren: Die Sendung, die den Titel "Oprah with Meghan and Harry" trägt und 90 Minuten dauert, wird am 7. März 2021 zur Prime-Time US-amerikanischer Zeit ausgestrahlt.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, mirror.co.uk

aen Gala


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