Königin Elizabeth sagt: : Die Krone "bricht dir das Genick"

Als Königin hat man es nicht immer leicht: Königin Elizabeth muss nicht nur ein Land repräsentieren, sie hat auch noch ganz andere Sorgen 

Queen Elizabeth, 91, hat verraten, welche Probleme sie bei ihrer Krönung meistern musste. In einer BBC-Dokumentation plauderte sie offen wie selten darüber, wie gefährlich es ist, eine Krone zu tragen und wie schmerzhaft es sei, in einer goldenen Kutsche zu sitzen. Zudem verriet sie, dass sie bei ihrer Krönung in der Westminster Abbey mit ihrer schweren Robe hängen geblieben ist.

Die Queen offenbart die Schattenseiten der Kronjuwelen 

Für den BBC-Film "The Coronation" sprach die Monarchin mit dem Royal-Experten Alastair Bruce, 57, über die Geschichte der Kronjuwelen und ihre Krönungs-Zeremonie. Aber auch abseits davon ist es offenbar nicht immer leicht, mit einer Krone auf dem Kopf einen guten Eindruck zu machen. Über die Imperial State Crown, die sie - nach der Krönung - auch bei der alljährlichen feierlichen Parlamentseröffnung trägt, sagte Elizabeth: "Zum Glück haben mein Vater und ich ungefähr die gleiche Kopfform. Aber sobald man sie aufsetzt, hält sie. Ich meine, sie bleibt einfach drauf."

Royals

Heimlicher Blick hinter die Palastmauern

Das in Nordirland gelegene Herrenhaus Hillsborough Castle ist seit 1925 die offizielle Residenz des Königs und der Königin von Großbritannien. Queen Elizabeth und Prinz Philip besuchen das Anwesen jedoch nur selten.
Nach einer fünfjährigen Renovierungsphase kommen Prinz Charles und Herzogin Camilla zur offiziellen Neueröffnung von Hillsborough Castle.
Die beiden bestaunen die restaurierten Innenräume.
Prinz Charles enthüllt ein neues Porträtbild von sich.

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Die Krone "bricht dir das Genick"

Und sie fügte demnach hinzu: "Man kann nicht hinunterschauen, um die Rede zu lesen, man muss die Rede hochhalten. Ansonsten würde man sich das Genick brechen. Es gibt also einige Nachteile bei Kronen, aber andererseits sind sie ziemlich wichtig", so die Queen.

Die Krone wurde 1937 für die Krönung Georges VI. (1895-1952) angefertigt und ist mit 2.868 Diamanten, 17 Saphiren, 11 Smaragden und Hunderten von Perlen besetzt, darunter vier, die als Ohrringe von Queen Elizabeth I. bekannt sind. Die Perlen seien dort "jetzt nicht sehr glücklich", soll die Queen in der Doku laut britischen Medienberichten scherzen:

"Ich denke, das Problem ist, dass Perlen eine Art von lebenden Dingen sind und sie Wärme brauchen."

Die Krönung wäre fast ein königliches Fauxpas geworden

Elizabeth II. wurde am 6. Februar 1952 im Alter von 25 Jahren zur Königin, als ihr Vater in Sandringham starb. Am 2. Juni des darauffolgenden Jahres gab es dann die Krönung in der Westminster Abbey. Das Kleid, das sie dabei trug, war aus Seide, mit Perlen besetzt sowie mit Gold und Silber bestickt. Die Königin erzählte: "Ich erinnere mich an einen Moment, als ich gegen den Teppich stieß und ich mich überhaupt nicht mehr bewegen konnte ... Daran hatten sie nicht gedacht."

Royaler Schmuck

Königliche Hochkaräter

Prinzessin Mary erscheint zur Inthronisierung des japanischen Kaisers nicht nur in einer wunderschönen Robe mit Pailletten-Cape, auch ihren Kopf ziert ein hochkarätiges Diadem mit Diamanten, Rubinen und Spinelle, eingefasst in Silber und Gold. Es handelt sich hierbei um ein sogenannte "Convertible"-Tiara, die durch einen Klappmechanismus in eine Halskette umfunktioniert werden kann. Im Gegensatz zu anderen königlichen Juwelen in ihrer Sammlung, soll Mary die Tiara und ein Paar passende Ohrringe für sich gekauft haben.
Auch Königin Máximas Haupt ziert ein wunderschönes Diadem: Das Schmuckstück hat eine sehr klassische Tiara-Form mit Reihen von Diamanten, die zwischen den größeren Elementen aufgehängt sind. Die holländische Rubintiara wurde 1889 von der berühmten französischen Schmuckfirma Mellerio dits Meller für die niederländische Königin Emma als Teil einer größeren Sammlung gefertigt und wird seitdem von den niederländischen Königinnen getragen. 
Prinzessin Victorias "Boucheron"-Lorbeerkranz-Diadem unterscheidet sich von vielen anderen königlichen Juwelen durch ihre ungewöhnliche Form. Das Stück besteht aus zwei mit Diamanten besetzten Blättern. Die erste Reihe sitzt flach am Kopf, während sich die zweite oben in einem Bogen erstreckt. Ein einzelner eindrucksvoller Tropfen-Diamant hängt vom Spitzenband. Prinzessin Victoria erbte das Diadem von ihrer Großtante, Prinzessin Lillian von Schweden.
Königin Letizia von Spanien erscheint zur Krönung des Kaisers von Japan mit einem auffällig fuchsiafarbenen Kleid, das alle Blicke auf sich zog. Aber auch ihr hochkarätiges Diadem mit dem Namen "Fleur de Lys" gilt als eines der schönsten der spanischen Königsjuwelen und trägt den Spitznamen "La Buena" oder "das Gute". Das eindrucksvolle Diadem besteht aus Platin, das mit mehr als 500 einzelnen Diamanten besetzt ist. Es zeigt das Wahrzeichen der Familie von König Alfonso.

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Schmerzvolle Kutschfahrt

An die Fahrt in einer goldenen Kutsche vom Buckingham Palace zur Westminster Abbey erinnerte sich die Queen ebenfalls, das sei "schrecklich" gewesen, die Kutsche sei "nicht sehr bequem".

Der Dokumentarfilm, der am Sonntag (14. Januar) im britischen Fernsehen ausgestrahlt wird, soll zudem Szenen abseits des Protokolls zeigen: beispielsweise wie Elizabeths Sohn und Thronfolger Prinz Charles, damals vier Jahre alt, und seine jüngere Schwester Anne unter der langen Robe der Queen spielen: "Nicht das, was sie hätten tun sollen", erklärt die Königin dazu.

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