Königin Elizabeth sagt: : Die Krone "bricht dir das Genick"

Als Königin hat man es nicht immer leicht: Königin Elizabeth muss nicht nur ein Land repräsentieren, sie hat auch noch ganz andere Sorgen 

Queen Elizabeth, 91, hat verraten, welche Probleme sie bei ihrer Krönung meistern musste. In einer BBC-Dokumentation plauderte sie offen wie selten darüber, wie gefährlich es ist, eine Krone zu tragen und wie schmerzhaft es sei, in einer goldenen Kutsche zu sitzen. Zudem verriet sie, dass sie bei ihrer Krönung in der Westminster Abbey mit ihrer schweren Robe hängen geblieben ist.

Die Queen offenbart die Schattenseiten der Kronjuwelen 

Für den BBC-Film "The Coronation" sprach die Monarchin mit dem Royal-Experten Alastair Bruce, 57, über die Geschichte der Kronjuwelen und ihre Krönungs-Zeremonie. Aber auch abseits davon ist es offenbar nicht immer leicht, mit einer Krone auf dem Kopf einen guten Eindruck zu machen. Über die Imperial State Crown, die sie - nach der Krönung - auch bei der alljährlichen feierlichen Parlamentseröffnung trägt, sagte Elizabeth: "Zum Glück haben mein Vater und ich ungefähr die gleiche Kopfform. Aber sobald man sie aufsetzt, hält sie. Ich meine, sie bleibt einfach drauf."

Royale Wohnsitze

Heimlicher Blick hinter die Palastmauern

Schloss Haga, seit 2010 Wohnsitz von Prinzessin Victoria und ihrer Familie, wurde Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut. König Carl Gustav und seine Schwestern wuden alle auf Schloss Haga geboren, weshalb die vier Prinzessinnen auch "Haga-Prinzessinnen" genannt wurden.
Im in Blautönen gehaltenen, prunkvollen Esszimmer können Daniel und Victoria Gäste auch zum Essen empfangen. Der große Tisch in der Mitte kann bei Bedarf noch so vergrößert werden, dass er den gesamten Raum ausfüllt. Zwischen den beiden Fenstern, die die Sicht auf den schwedischen Binnensee Brunnsviken freigeben, ist ein Spiegel angebracht, der noch von den Burgmauern aus der Bauzeit des Schlosses stammt.
Auch zum ungestörten Arbeiten bietet sich der große, helle Raum an. So haben Prinzessin Victoria und Prinz Daniel das prunkvolle Esszimmer kurzerhand zum Homeoffice umfunktioniert.
Zwischen den beiden Fenstern, die die Sicht auf den schwedischen Binnensee Brunnsviken freigeben, ist ein Spiegel angebracht, der aus der Erbauungszeit des Schlosses stammt.

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Die Krone "bricht dir das Genick"

Und sie fügte demnach hinzu: "Man kann nicht hinunterschauen, um die Rede zu lesen, man muss die Rede hochhalten. Ansonsten würde man sich das Genick brechen. Es gibt also einige Nachteile bei Kronen, aber andererseits sind sie ziemlich wichtig", so die Queen.

Die Krone wurde 1937 für die Krönung Georges VI. (1895-1952) angefertigt und ist mit 2.868 Diamanten, 17 Saphiren, 11 Smaragden und Hunderten von Perlen besetzt, darunter vier, die als Ohrringe von Queen Elizabeth I. bekannt sind. Die Perlen seien dort "jetzt nicht sehr glücklich", soll die Queen in der Doku laut britischen Medienberichten scherzen:

"Ich denke, das Problem ist, dass Perlen eine Art von lebenden Dingen sind und sie Wärme brauchen."

Die Krönung wäre fast ein königliches Fauxpas geworden

Elizabeth II. wurde am 6. Februar 1952 im Alter von 25 Jahren zur Königin, als ihr Vater in Sandringham starb. Am 2. Juni des darauffolgenden Jahres gab es dann die Krönung in der Westminster Abbey. Das Kleid, das sie dabei trug, war aus Seide, mit Perlen besetzt sowie mit Gold und Silber bestickt. Die Königin erzählte: "Ich erinnere mich an einen Moment, als ich gegen den Teppich stieß und ich mich überhaupt nicht mehr bewegen konnte ... Daran hatten sie nicht gedacht."

Royaler Schmuck

Königliche Hochkaräter

Prinzessin Beatrice hat am Freitag den 17. Juli ihren Verlobten Edoardo Mapelli Mozzi geheiratet. Ihr Brautkleid, eine steinbesetze Vintage-Robe steht klar im Fokus des Brautlooks, aber auch das Hochzeitsdiadem hat eine ganz besondere Bedeutung. Zum feierlichen Anlass durfte sich Beatrice das "Queen Mary Fringe"-Diadem der Queen leihen, das einen ganz sentimentalen Wert für die Monarchin hat. 
Denn das gleiche Diadem, welches aus einer Kette von Queen Victoria gefertigt wurde und als "geborgter" Beitrag Glück bringen sollte, trug bereits Queen Elizabeth an ihrer Hochzeit 1947. 
An der Hochzeit ihrer Tochter, gibt die Queen ihr Hochzeitsdiadem an Prinzessin Anne weiter. Eine schöne Familientradition hat sich gefunden, die jetzt mit der Hochzeit von Prinzessin Beatrice weitergeführt wird. 
Prinzessin Margaret, † 72, sorgte zu ihren Lebzeiten für Aufsehen innerhalb der britischen Königsfamilie. Auch ihr liebstes Diadem ist ein Ausdruck ihrer "Ungehorsamkeit": Die sogenannte "Poltimore Tiara" ersteigerte Prinzessin Margaret laut der "Vogue" im Jahr 1959 für 5500 Pfund. Damit habe die damals 29-Jährige ein Zeichen gesetzt, da sie ebenso gut Kronjuwelen hätte tragen können, doch sie sich scheinbar mit etwas Eigenem schmücken wollte. Bei ihrer Hochzeit mit Antony Armstrong-Jones im Jahr 1960 krönte das wunderschöne Diadem, das 1870 von "House of Garrard" kreiert wurde, Margarets Haupt.

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Schmerzvolle Kutschfahrt

An die Fahrt in einer goldenen Kutsche vom Buckingham Palace zur Westminster Abbey erinnerte sich die Queen ebenfalls, das sei "schrecklich" gewesen, die Kutsche sei "nicht sehr bequem".

Der Dokumentarfilm, der am Sonntag (14. Januar) im britischen Fernsehen ausgestrahlt wird, soll zudem Szenen abseits des Protokolls zeigen: beispielsweise wie Elizabeths Sohn und Thronfolger Prinz Charles, damals vier Jahre alt, und seine jüngere Schwester Anne unter der langen Robe der Queen spielen: "Nicht das, was sie hätten tun sollen", erklärt die Königin dazu.

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