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König Charles Nach umstrittenem Vorschlag sprach die Queen ein Machtwort

König Charles, damals noch Prinz Charles, und Queen Elizabeth (†)
König Charles, damals noch Prinz Charles, und Queen Elizabeth (†)
© Mark Cuthbert/UK Press / Getty Images
Auf seine Rolle als König wurde Charles sein ganzes Leben lang vorbereitet. Bis zum Tod seiner Mutter, Queen Elizabeth, hatte sie jedoch das Sagen. Und das ließ sie ihren Erstgeborenen auch bis zuletzt spüren. 

Queen Elizabeth, †96, und ihr ältester Sohn, der nach ihrem Tod zu König Charles, 73, geworden ist, pflegten zu Lebzeiten der Monarchin ein inniges Verhältnis zueinander. Grund dafür ist nicht zuletzt der Umstand, dass sie ihren Spross schon früh auf den Thron vorbereiten musste. Einer Meinung waren Mutter und Sohn deshalb noch lange nicht immer. 

Queen Elizabeth hatte das letzte Wort

So kam es bei ihren regelmäßigen Treffen offenbar auch hin und wieder zu kleinen Meinungsverschiedenheiten. Letztendlich hatte die Queen jedoch das letzte Wort. Zu einer solchen Situation soll es auch im vergangenen Jahr noch gekommen sein, als es um den Remembrance Day ging, an dem in Großbritannien am 11. November der im Zweiten Weltkrieg Gefallenen gedacht wird.

Herzogin Meghan und Prinz Harry

"Als Charles vorschlug, dass er und William die einzigen beiden hochrangigen Mitglieder der königlichen Familie sein sollten, die 2021 einen Kranz am Kenotaph niederlegen sollten, sprach die Königin ein Machtwort", schreibt Royal-Autorin Katie Nicholl in ihrem neuen Buch "The New Royals: Queen Elizabeth's Legacy and the Future of the Crown". "Sie bestand darauf, dass auch andere Familienmitglieder wie Prinzessin Anne, Prinz Edward und der Herzog von Kent dieses Privileg erhalten sollten."

König Charles lobte die "selbstlose" Pflicht seiner Mutter

Nach dem Tod seiner Mutter versprach König Charles in seiner Ansprache an das Parlament, dem Beispiel an "selbstlosem" Pflichtbewusstsein seiner Mutter zu folgen. "Ihre verstorbene Majestät hat sich schon in jungen Jahren verpflichtet, ihrem Land und ihrem Volk zu dienen und die wertvollen Prinzipien der konstitutionellen Regierung zu bewahren, die das Herzstück unserer Nation bilden. Dieses Versprechen hat sie mit unübertroffener Hingabe gehalten", lobte der 73-Jährige.

Dennoch will der neue König aufräumen in der Monarchie. Er wolle künftig auf eine erlesene Auswahl an hochrangigen und arbeitenden Royals setzen, heißt es. Ob die wohl am kommenden Remembrance Day dann auch einen Kranz am Mahnmal niederlegen dürfen, bleibt abzuwarten.

Verwendete Quelle: mirror.co.uk

spg Gala

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