Die Welt nimmt Abschied von Queen Elizabeth, †96. Nach einem großen Trauergottesdienst in der Londoner Westminster Abbey wurde der Sarg der Rekord-Monarchin nach Windsor überführt. Hier, in der St. George's Chapel, fand ein weiterer Gottesdienst statt, dem geladene Gäste beiwohnten. Wie bereits am Morgen nahmen ihre engsten Familienmitglieder in den ersten Reihen der Kapelle platz. Ein leerer Platz in der ersten Reihe warf jedoch Fragen auf.
König Charles: Der Platz vor ihm blieb leer
Ausgerechnet vor König Charles, 73, der in der zweiten Reihe neben Königin Camilla, 75, den Gottesdienst verfolgte, und neben Prinz Edward, 58, ließ sich niemand nieder. Schnell wurde spekuliert, ob der Platz eventuell symbolisch für ein verstorbenes Mitglied der Königsfamilie freigelassen wurde. Tatsächlich steckt dahinter aber eine im königlichen Protokoll festgehaltene Regel, die auch beim heutigen Gottesdienst eingehalten wurde.
Bei besonderen Veranstaltungen greift das royale Protokoll
Wie unter anderem der britische "Express" berichtet, darf bei Veranstaltungen dieser Art niemand vor dem amtierenden Monarchen sitzen. So soll sichergestellt werden, dass der Monarch eine freie und ungehinderte Sicht auf das Geschehen hat. Diese Regelung konnte man bereits bei vergangenen Events beobachten. So blieb beispielsweise auch bei der Hochzeit von Prinzessin Eugenie, 32, und Jack Brooksbank, 36, in der St. George's Chapel ein Platz auf der Kirchenbank leer.
Auch bei der Trauung von Prinz Harry, 37, und Herzogin Meghan, 41, im Jahr 2018 wurde das Protokoll dementsprechend befolgt, sodass Queen Elizabeth und Prinz Philip vor der zweiten Reihe aus eine uneingeschränkte Sicht genießen konnten. Damals kursierten allerdings Gerüchte, Harry habe den Platz zu Ehren seiner verstorbenen Mutter, Prinzessin Diana, †36, freigehalten.
Verwendete Quellen: mirror.co.uk, thesun.co.uk