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König Charles "Wildes Temperament, heftige Arbeitsmoral" – so tickt er als Chef

König Charles
König Charles
© ZUMAPRESS.com | Tayfun Salci / Picture Alliance
König Charles ist erst seit wenigen Tagen Monarch, doch schon als Prinz of Wales hat der Royal seine Angestellten ordentlich auf Trab gehalten. Mit seiner neuen Rolle wird das Arbeitspensum nun weiter steigen.

König Charles, 73, tritt in große Fußstapfen: 70 Jahre lang saß seine Mutter, Queen Elizabeth, †96, auf dem Thron, 70 Jahre lang hat sie sich streng an ihr Motto "Never complain, never explain" gehalten. Auch wenn es schwierig war. Die britische Königsfamilie steht im Zentrum der Öffentlichkeit: Neue Bücher, Palast-Insider, die Details an die Medien weitergeben – all das sind Themen, mit denen sich die Royal Family zwar herumschlagen muss, öffentlich Stellung nehmen sie allerdings nie. Bis auf Herzogin Meghan, 41, und Prinz Harry, 38.

Ein neues Buch über die weltberühmte Familie enthüllt nun auch Details über Charles' Arbeitsmoral. Und die hat es in sich.

"Charles ist ein anspruchsvoller Chef. Für ihn zu arbeiten ist kein Nine-to-Five-Job"

König Charles ist ein anspruchsvoller Chef mit einem "wilden Temperament und einer heftigen Arbeitsmoral", verrät ein ehemaliger Mitarbeiter des 73-Jährigen in Valentine Lows explosiven Buch "Courtiers: The Hidden Power Behind the Crown". In einem neuen Auszug, der in der "Times" veröffentlicht wurde, heißt es, dass der König "blitzschnell von Null auf 60 und wieder zurück" gehen kann. 

Im Gespräch

"Charles ist ein anspruchsvoller Chef. Für ihn zu arbeiten ist kein Nine-to-Five-Job. Er ist nie mit sich selbst oder dem, was er erreicht hat, zufrieden. Die Leute um ihn herum mussten hart arbeiten, um mithalten zu können", sagen ehemalige Mitarbeiter:innen. König Charles stelle zwar "sehr hohe Ansprüche an sich selbst", erwarte aber Ähnliches auch von seinen Angestellten: Anrufe kommen "zu jeder Zeit", bis 23 Uhr nachts und sogar an Weihnachten, heißt es in dem Buch. "Jeden Moment kann es sein, dass er Sie wegen etwas anrufen möchte. Er arbeitet an seinen Kisten, an seinen Ideen, an seinen Papieren. Das Tempo ist ziemlich hoch", so ein ehemaliger Höfling. "Im Gegensatz zur Gemütlichkeit im Haushalt seiner Großmutter herrscht in Charles' Büro eine unerbittliche Arbeitsmoral: Er ist ein Mann mit einer Mission."

Das sagt Charles' ehemaliger Butler

Ganz so drastisch wie in Lows neuem Buch beschrieben, sei der neue Monarch allerdings nicht, stellt nun Charles' ehemaliger Butler Grant Harrold klar. "Ich habe nie ein böses Wort von der königlichen Familie oder einem meiner Arbeitgeber in der Vergangenheit [gehört]. Sie waren großartig", wird Harrold von "Express" zitiert. "Dinge können schiefgehen, Dinge können sich verspäten – wenn sich etwas verspäten würde oder es eine Verzögerung gäbe, würde sich das auf ihren Terminkalender auswirken, sie müssen immer planen, was sie tun, also könnte das ihren ganzen Tag durcheinander bringen", erklärt er weiter.

"Man hält sich immer auf dem Laufenden, damit so etwas nicht passiert, aber wenn es doch passiert, war es nicht wirklich ein Problem."

König Charles setzt auf seine externen Berater

Essenziell für seine Arbeit sind allerdings seine Berater. So beschreibt Low in seinem Buch, wie Charles zahlreiche externe Berater um sich geschart hat, die ihre Gedanken zu "Architektur, alternativer Medizin, Wirtschaft, biologischer Landwirtschaft, Wohnungsbau, Jungscher Psychoanalyse, islamischer Kunst, Regenwäldern, Kornkreisen und den Medien" mit ihm teilen. Allerdings könne der König "nicht immer gut einschätzen, wer sein Ohr haben sollte" und merke nicht, wie diese externen Berater sein eigenes Team untergraben würden. Charles "gerät in den Bann der Leute. Das kann dann zu echten Problemen für den Einzelnen führen", erklärt ein Ex-Mitarbeiter.

Verwendete Quellen: thetimes.co.uk, dailymail.co.uk, mirror.co.uk, Valentine Low "Courtiers: The Hidden Power Behind the Crown", express.co.uk

aen Gala

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