VG-Wort Pixel

Hintergrund Warten auf das "Royal Baby"


Der Countdown für das zweite Baby von Herzogin Catherine und Prinz William läuft. Gala.de liefert alles, was man jetzt wissen muss rund um den royalen Nachwuchs und die bevorstehende Geburt

Seit am 8. September offiziell verkündet wurde, dass Prinz William und Herzogin Catherine zum zweiten Mal Nachwuchs erwarten, fiebern die royalen Fans weltweit der Geburt entgegen.

Das Interesse an allen Details ist groß: Wann erfährt man das Geschlecht? Wann gibt es das erste Foto? Wer besucht die junge Mutter im Krankenhaus? Durch die Geburt von Prinz George 2013 weiß man jetzt genauer, welche Traditionen die angehenden Eltern pflegen und welche nicht.

Entbindungstermin und Namensraten

Prinz Georges Geschwisterchen soll im April zur Welt kommen, so viel hat der Palast verraten. Wann genau es so weit sein soll, dazu wurde - von offizieller Seite - nichts bekannt gegeben. Die Eltern werden es wissen, die engere Familie vermutlich auch, doch an die Öffentlichkeit drang bislang nichts. Immer wieder sollen Quellen aus dem Umfeld und die werdenden Eltern selber aber Hinweise preisgegeben haben: Mal hieß es, das Kind solle "Mitte April" auf die Welt kommen, mal "Ende April".

Der April ist - als royaler Geburtsmonat - extrem dicht besetzt. Wann immer "Baby Cambridge" zur Welt kommt, es muss sich seinen großen Tag unter Umständen mit einem königlichen Verwandten aus dem In- oder Ausland teilen. Sollte es am 21. April geboren werden, dann wäre das sicherlich eines der schönsten Geschenke für seine Urgroßmutter die Queen. Die feiert an diesem Tag nämlich ihren 89. Geburtstag.

Ein weiteres, wohlgehütetes Geheimnis ist das Geschlecht des zweiten Kindes: Für Hinweise wurde der Umfang und die Form des royalen Babybauches genauso analysiert wie Kates (angebliche) Vorliebe für bestimmte Süßigkeiten und natürlich alle Outfits und Äußerungen. Wie viele junge Eltern will sich das Herzogspaar aber auch dieses Mal überraschen lassen, das haben sie zumindest immer wieder betont.

Krankenhaus und Ärzte

Während über das Geschlecht und den errechneten Geburtstermin nur spekuliert werden kann, ist eines sicher: Das "Royal Baby" wird nicht im "Kensington Palace" oder in "Anmer Hall", den Wohnsitzen der Eltern, zur Welt kommen. Die Tradition der Haus- oder vielmehr Schlossgeburten ist überholt. Schon Prinz William wurde 1982 in einem Krankenhaus, dem "St Mary's Hospital" im Londoner Stadtteil Paddington, entbunden. Sein Sohn George kam dort ebenfalls zur Welt - und im dortigen "Lindo Wing" ist für Herzogin Catherine nun wieder eine Privatsuite reserviert. Als betreuende Ärzte waren bei der ersten Geburt Alan Farthing und Marcus Setchell als Gynäkologe und Geburtshelfer im "St Mary's" dabei. Beim zweiten Kind soll das Team von Guy Thorpe-Beeston geleitet werden.

Geburtsanzeige

In Schweden und Dänemark traten die stolzen Prinzen nach der Geburt ihrer Kinder jeweils vor die Presse und informierten so persönlich. Sogar in New York, wo Prinzessin Madeleine von Schweden 2014 ihre Tochter Leonore zur Welt brachte, wurde diese Tradition durch Chris O'Neill fortgeführt.

In Großbritannien läuft es anders: Man darf erwarten, dass das Geschlecht des Kindes und sein genaues Geburtsdatum, wie bei Prinz George 2013, zwar nicht erst durch die etwas altmodische Tafel vor dem "Buckingham Palace" bekannt gegeben wird. Aber vor die Presse wird Prinz William sicherlich nicht treten.

Vielmehr nutzte das britische Königshaus Twitter und Facebook, um die freudige Nachricht schneller und direkter unters Volk zu bringen. Übrigens wurde vom "Kensington Palace" bei Prinz Georges Geburt sogar vermeldet, dass es losgeht. Damals hieß es: "Ihre königliche Hoheit, die Herzogin von Cambridge, wurde heute Morgen mit ersten Wehen ins St Mary's Krankenhaus, Paddington, London, eingeliefert."

Namenswahl

Die Wahl des Namens ist beim zweiten Kind, das in der Thronfolge hinter seinem Bruder George an vierter Stelle folgen wird, nicht mehr ganz so entscheidend wie beim ersten. Wie man in den anderen Königshäusern sieht, heißen die Zweit- und Drittgeborenen durchaus weniger traditionell. So suchten sich beispielsweise Prinz Frederik und Prinzessin Mary von Dänemark für ihre (zweitgeborene) Tochter den in Dänemark recht ungewöhnlichen Namen Isabella aus. Für den Stammhalter dagegen folgten sie der dänischen Tradition, dass auf einen Frederik immer ein Christian folgt.

Als Prinz William und seine Frau mit ihrem Erstgeborenen einen Tag nach seiner Geburt vor die Presse traten, war der kleine Prinz noch namenlos. Die beiden sagten, sie wollten ihn erst noch ein bisschen kennenlernen, ehe sie sich entscheiden. Damit ließen sie sich zwei Tage Zeit. Ob sie beim zweiten Kind ähnlich verfahren werden, bleibt abzuwarten.

Die immer wettfreudigen Briten sind sich, einige Wochen vor der Geburt, beim Namen allerdings schon ziemlich einig und damit auch beim Geschlecht. Die meisten Tipper setzen auf den Namen Alice, der Elizabeth buchstäblich vom Wettthron gestoßen hat. Männliche Vornamen wie Charles, Philip, James oder Arthur erreichen dagegen keine so guten Quoten.

Thronfolge

Jedes Kind von Prinz William lässt alle seine Tanten und Onkel, Nichten und Neffen in der Thronfolge weiter nach hinten rutschen. Prinz George ist die Nummer drei, sein Geschwisterchen wird, egal ob es ein Mädchen oder Junge ist, die neue Nummer vier. Es verdrängt damit Prinz Harry, der darüber - das verriet er in einem Interview kurz nach der Verkündung von Herzogin Catherines Schwangerschaft - überhaupt nicht traurig ist.

Königlicher Salut

Royale Geburten werden immer von 41 Salutschüssen begleitet, die vom Londoner Hyde Park oder dem Tower abgefeuert werden. Auf diese Weise werden außerdem die königlichen Geburtstage gefeiert, allerdings wird dieses "Baby Cambridge" nicht zu denjenigen gehören, die künftig in den Genuss vom royalen Salut kommen. Dies ist aktuell der Queen, Prinz Philip und Prinz Charles, dem Thronfolger, vorbehalten.

Erste Fotos

Mit Prinz George auf dem Arm traten Herzogin Catherine und Prinz William einen Tag nach seiner Geburt vor das Krankenhausportal. Viel zu sehen gab es vom royalen Nachwuchs, der in eine weiße Decke gehüllt war, noch nicht. Das enorme Blitzlichtgewitter, das noch einmal folgte, als seine Eltern mit ihm per Auto die Heimreise vom Krankenhaus antraten, verschlief "Prinz Charming". Man darf erwarten, dass die frischgebackenen Eltern bei ihrem zweiten Kind ähnlich verfahren.

Wahrscheinlich wird nach den ersten Fotos einige Zeit vergehen, ehe die royalen Fans die kleine Familie wieder zu Gesicht bekommen. Alle erwarten natürlich das erste Foto von Prinz George mit seinem Geschwisterchen, aber es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass das Herzogspaar mit beiden Kindern zusammen vor die Presse treten wird. Der Schutz ihrer Privatsphäre und der ihrer Kinder ist Prinz William und seiner Frau sehr wichtig. Und sicherlich wollen die jungen Eltern auch die erste Zeit ungestört genießen.

Denkbar ist, dass sie - wie zu den Weihnachtsbildern von Prinz George und zur Taufzeremonie - einen bestimmten Fotografen engagieren, der dann einige Fotos machen darf. Vielleicht bekommt auch wieder Großvater Middleton die Chance, einen Familienschnappschuss zu machen, der dann um die Welt geht.

Erster Auftritt mit der königlichen Familie

Traditionell wird im britischen Königshaus recht früh getauft. Prinz George war rund drei Monate alt, sein Vater wurde sogar bereits mit sechs Wochen getauft. "Baby Cambridges" nächster großer Auftritt nach der Geburt dürfte also nicht lange auf sich warten lassen. Dann darf auch wieder auf die Paten gewettet werden. Wie groß die Taufe ausfallen wird, ob es ein Familienfest mit allen Windsors und Middletons wird, bleibt abzuwarten. Prinz Georges Taufe fiel - im vVergleich zu anderen royalen Events dieser Art - recht klein aus. Nur der Kreis der sogenannten "Senior Royals", Familie Middleton und die Paten waren in die Kapelle des "St James's Palace" eingeladen gewesen.

Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken