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Herzogin Meghan Sie will nicht geliebt, sondern gehört werden

Herzogin Meghan
© Getty Images
Nachdem Herzogin Meghan in einer TV-Dokumentation offen über die Schwierigkeiten ihres Royal-Daseins gesprochen hat, schlägt sie bei einem Auftritt in London nun weiter ernste Töne an.

Herzogin Meghan, 38, liegt das Thema "Mentale Gesundheit" besonders am Herzen. Kein Wunder: Seitdem sie als Ehefrau von Prinz Harry, 35, Einzug am britischen Hof gehalten hat, sieht sie sich mit negativ Schlagzeilen konfrontiert. Damit umzugehen sei eine "Herausforderung", gestand Meghan den Tränen nahe in der TV-Dokumentation "Harry and Meghan: An African Journey". Als Mitglied der britischen Königsfamilie muss sie sich sich mit Einblicken in ihr Seelenleben sowie Richtigstellungen von Medienberichten zurückhalten. Umso wichtiger ist es der Herzogin jedoch, anderen Menschen Mut zu machen, über ihre Probleme zu sprechen. Dies bekräftigte sie bei dem geheimen Besuch einer Bäckerei in London am Donnerstag (31. Oktober).

Herzogin Meghan zeigt sich erneut verletzlich

Ohne den üblichen Medienrummel besuchte Meghan eine neue Filiale der Luminary Bakery - ein soziales Unternehmen, das von sexueller Gewalt betroffenen Frauen eine berufliche Ausbildung bietet und das Meghan im Rahmen ihres Gastbeitrages für die britische Vogue vorgestellt hatte. Bryony Gordon, die für die Zeitung "The Telegraph" schreibt, begleitet Meghan seit geraumer Zeit und durfte bei dem Termin in der Bäckerei dabei sein. In ihrem Artikel beschreibt sie, wie bodenständig und empathisch sich die 38-Jährige im Gespräch mit den Frauen zeigte - und dabei auch etwas von ihrem Kummer preisgab. 

"Eines der Dinge, die ich seit meiner Ankunft hier in Großbritannien erkannt habe", sagte Meghan, "ist, dass die Leute eine Erwartung haben, wenn ich irgendwohin komme. Entspannt euch, denn am Ende des Tages sind wir alle nur Frauen. Wir alle haben eine Geschichte zu erzählen, und ich fühle mich geehrt, dass ich Ihre hören kann." Das bewies die ehemalige Schauspielerin spätestens dann, als sie einer weinenden Frau, die von ihrem Ex-Partner misshandelt wurde, ein Taschentuch für ihre Tränen reichte. Menschen hätten die "die Angewohnheit, heutzutage Dinge sofort erledigen zu wollen", es gäbe eine "eine Kultur der sofortigen Befriedigung, der sofortigen Lösung", ergänzte Meghan und stellte klar: Es ist keine Schande, sich verletzlich zu zeigen.

Wir sind keine mechanischen Objekte, die repariert werden müssen. Du bist eine verwundetes Lebewesen, das geheilt werden muss, und das braucht Zeit.

Ob Meghan mit diesen tröstenden Worten auch von sich selbst sprach? Gut vorstellbar wäre es, schaut man sich ihr Interview für die Dokumentation aus Afrika an.

Meghan stärker als alle denken?

Einige Wochen vor dem vielbeachteten TV-Beitrag habe sie Meghan getroffen, schreibt Gordon weiter und offenbart, was der Herzogin wichtig ist: "Sie sagte mir, dass sie nicht wolle, dass die Leute sie lieben - sie will nur, dass sie sie hören." Ich habe festgestellt, so die Journalistin, "dass dies das ist, wofür die Herzogin von Sussex steht: mit ihrer Stimme einem weniger privilegierten Menschen als ihr zu helfen."

Verwendete Quelle: The Telegraph

jre Gala

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