Herzogin Meghan: Mitarbeiter vertrieben? Ex-Sprecher von Queen Elizabeth verteidigt sie

Prinz Harry und Herzogin Meghan verlieren einen Mitarbeiter nach dem anderen. Steckt dahinter wirklich, wie böse Zungen in Großbritannien behaupten, das eigenwillige Verhalten von Meghan als Chefin? Nein, sagt einer, der es wissen muss: Dickie Arbiter, langjähriger Mitarbeiter der Royals und damit Hof-Insider par excellence 

Amy Pickerill ist bei Terminen immer an Herzogin Meghans Seite. 

"Schon wieder verlässt eine Mitarbeiterin Harry und Meghan!" So oder so ähnlich lauten seit Ende 2018 alle paar Wochen die Schlagzeilen auf der Insel. Tatsächlich haben sich seit Januar drei Mitarbeiter des Herzogpaares Sussex verabschiedet. Das bietet Raum für reichlich Spekulationen, sagt man Meghan doch eine Art als Chefin nach, die sich mit dem Protokoll nicht immer ein Einklang bringen lassen soll. 

Hartes Leben als royaler Mitarbeiter

Einer, der weiß, was es heißt, im Dienste der Royals zu stehen, ist Dickie Arbiter: Er war 1988 bis 2000 Pressesprecher von Queen Elizabeth und als solcher auch fünf Jahre Medienmanager für Prinz Charles und Prinzessin Diana. Zusätzlich war Arbiter verantwortlich für die Pressebetreuung bei feierlichen Anlässen und staatlichen Veranstaltungen im Buckingham Palast und Schloss Windsor sowie Termine der Queen in Großbritannien. Er war es auch gewesen, der für die Royals die Medienarbeit für die Trauerfeier für Diana in London übernommen hatte. 

Herzogin Catherine

Das verrät sie der sechsjährigen Turnerin

Herzogin Catherine
Die sechsjährige Turnerin Aurelia erinnert Herzogin Catherine an ihre eigene Tochter. So kommt es, dass sie der Kleinen ein süßes Detail über ihre eigenen Kinder verrät.
©Gala

Dickie Arbeiter arbeitete von 1988 bis 2000 als Sprecher von Queen Elizabeth

Dass einige royale Mitarbeiter den Dienst quittieren, sieht Dickie Arbiter als eine Art natürlichen Prozess - und zwar aus erster Hand. "Ich war fünf Jahren für sie  [Charles und Diana] zuständig. Noch länger, und ich hätte einen Burnout gehabt!", sagt er dem kanadischen Nachrichten-Netzwerk "Globas News". Kein Wunder: Das Paar gehörte als künftiges Königspaar zu den populärsten Mitglieder der Royals, hatten unzählige Termine und Verpflichtungen. Nicht zu vergessen die privaten Probleme... Als Mitarbeiter jahrelange Teil dieses Lebens sein, die Royals auf Schritt und Tritt in Inland und Ausland zu begleiten, sich den Gepflogenheiten des Hofes anzupassen - das kann an den Kräften zerren.

Herzogin Meghan und Prinz Harry verlieren Mitglieder ihres Teams

Der ehemalige Privatsekretär von Prinz Harry, Edward Lane Fox, hatte sich im Sommer 2018 zurückgezogen, nachdem er fünf Jahre als rechte Hand des Prinzen gearbeitet hatte. Ende 2018 wurde bekannt, dass auch Meghans Assistentin Melissa Toubati den Hof verlässt. Sie hatte maßgeblich an der Hochzeit von Harry und Meghan mitgewirkt. "Ihr Job war sehr erdrückend und am Ende wurde es ihr zu viel. Sie hat ziemlich viel in Kauf genommen. Meghan stellte viele Anforderungen an sie und es endete damit, dass sie in Tränen ausbrach."

Der Lifestyle von Meghan Markle

Ihr Leben bevor sie Harry kannte

Auf Ibiza zeigt sich Meghan entspannt lässig mit Sonnenbrille und Strohhut aus dem Pool heraus. Ob sie da schon ahnte, dass sie einige Jahre später zusammen mit einem royalen Prinzen und Kind auf die spanische Insel zurückkehren wird? 
Auf den Straßen Madrids schlendert Meghan mit zwei Freunden in einem schulterfreien Mini-Kleid und ihrem Lieblingsaccessoire für den Sommer: dem Strohhut. 
Zusammen mit ihrer besten Freundin Jessica Mulroney urlaubt Meghan Markle auf der beliebten Promi-Insel Capri in Italien. Selbst nach Sonnenuntergang darf er nicht fehlen - ihr heiß begehrter Strohhut. 
Was für ein toller Urlaubsschnappschuss der heutigen Herzogin von Sussex. Auf der griechischen Insel Hydra posiert Meghan in einem weißen Maxi-Kleid mit tiefem Rückenausschnitt. Ein Kleid, das sie heute als royales Familienmitglied wohl nicht mehr tragen könnte. 

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2019 erhielt Kündigungswelle neuen Auftrieb: Mitte Januar berichteten britischen Medien, dass die Personenschützerin Meghans ihren Dienst nach einem halben Jahr quittieren wolle. Hierfür könnte es eine einfache Erklärung geben: Schutz-Offiziere für Royals (und Minister) stammen aus einem Personal-Pool in Südlondon. Von dort werden sie nach Bedarf eingesetzt. Dies bedeutet, dass die Beamten nur kurzfristig auf die zu schützende Person angesetzt werden und schneller auf ihren Posten rotieren, erklärt Dianas Ex-Leibwächter Ken Wharfe der "Daily Mail". Der Abgang von Edward Lane Fox' Nachfolgerin Samantha Cohen, die seit 2001 für die Royals arbeitet und im Frühjahr 2019 den Hof verlassen wird, war hingegen geplant: Die "Sunday Times" berichtete, dass Cohen lediglich temporärer für Fox eingesprungen sei. Meghans Assistentin Amy Pickerill hingegen wird, so wurde es Anfang März 2019 bekannt, in die USA ziehen.

Auch Prinz William und Herzogin Catherine sind betroffen

Nicht nur die Sussex' müssen sich von dem ein oder anderen Mitarbeiter verabschieden. Miguel Head, der Privatsekretär von Prinz William nahm 2018 nach sechsjähriger Tätigkeit seinen Hut und Rebecca Priestley, die Privatsekretärin von Herzogin Catherine, verließ 2017 nach zehn Jahren den britischen Hof. 

Royaler Terminkalender 2019

Die königlichen Auftritte

12. Dezember 2019  Königin Sonja besucht das Frauengefängnis Bredtveit in Oslo.
11. Dezember 2019  Fürst Albert und die frühere Kaiserin des Iran, Fatah Pahlavi, versteigern gemeinsam Weihnachtsbäume für einen guten Zweck. Sie unterstützen damit die Stiftung Action Innocence Monaco, die sich für Online-Sicherheit für Kinder starkmacht.
6. Dezember 2019  Königin Mathilde von Belgien besucht das Universitäts-Kinderkrankenhaus "Königin Fabiola" in Laken und schließt dabei Freundschaft mit einem kleinen Patienten.
30. November 2019  So macht die royale Arbeit Spaß! Prinz Carl Philip von Schweden verleiht anlässlich der Internationalen Pferdeschau in Solna den "Prins Carl Philip pris", ein Preis für die besten Ponys des Landes, und hat sichtlich Freude daran.

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Verwendete Quellen: Daily Mail, Global News

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