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Zukunft als Politikerin? Herzogin Meghan verkündet große Pläne

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan äußert harsche Kritik nach Änderung des Abtreibungsgesetzes in den USA.
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Herzogin Meghan hat zusammen mit Gloria Steinem und Jessica Yellin für das Magazin "Vogue" über das neue Abtreibungsgesetz in den USA gesprochen. In dem Interview lässt vor allem ein Satz aufhorchen.

Herzogin Meghan, 40, ist wütend über die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche. Ihren Ärger macht sie nun in einem Gespräch mit Gloria Steinem, 88, für das Magazin "Vogue" deutlich.

"Es sieht so aus, als ob wir beide bald zusammen nach Washington D.C. reisen werden"

So fordert Meghan unter anderem Männer dazu auf, ihre Wut über die Aufhebung von Roe v. Wade "lauter" zu äußern und verrät, dass auch Prinz Harry, 37, die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs schwer beschäftige. "Mein Mann und ich haben in den letzten Tagen viel darüber gesprochen. Er ist auch ein Feminist", so Meghan. Weiter fordert sie: "Männer müssen in diesem Moment und darüber hinaus ihre Stimme erheben, denn diese Entscheidungen betreffen Beziehungen, Familien und Gemeinschaften im Allgemeinen."

Zudem betont sie, dass ihre Fehlgeburt sie in ihrer Meinung über die Bedeutung des Rechts auf Abtreibung bestärkt habe. "Ich denke daran, wie glücklich ich mich fühlte, dass ich meine beiden Kinder bekommen konnte. Ich weiß, wie es sich anfühlt, eine Verbindung zu dem zu haben, was in deinem Körper wächst. Ich weiß, wie sich eine Fehlgeburt anfühlt, und ich habe öffentlich darüber gesprochen. Je mehr wir die Gespräche über die Dinge, die unser Leben und unseren Körper betreffen, normalisieren, desto mehr Menschen werden verstehen, wie notwendig es ist, Schutzmaßnahmen zu ergreifen", erklärt die 40-Jährige. Aussagen, die sie als Senior Royal so niemals hätte treffen dürfen.

Dass sie sich auch in Zukunft für das Recht auf Abtreibungen starkmachen wird, kündigt Herzogin Meghan im weiteren Verlauf des Gesprächs an. "Nun, Gloria, es sieht so aus, als ob wir beide bald zusammen nach Washington D.C. reisen werden", so Meghan zu ihrer Gesprächspartnerin. Ihr sei bewusst, "dass so viele Frauen im Moment verzweifelt sind. Aber auch hier gilt: Wir müssen uns zusammenschließen und dürfen uns nicht in Selbstmitleid suhlen. Wir müssen uns an die Arbeit machen." Kündigt Meghan hier fast beiläufig ihre politische Karriere an?

Gerüchte über Herzogin Meghans politische Ambitionen

Über Herzogin Meghans politische Ambitionen wird seit dem sogenannten Megxit schon lange spekuliert. Unter anderem wurde behauptet, dass sie es "ernsthaft in Erwägung ziehen" würde, als Präsidentin zu kandidieren, wenn ihr Mann seinen royalen Titel ablegen würde. Im Jahr 2020 erzählte ein Freund der Herzogin dem Magazin "Vanity Fair" außerdem, dass Meghan nach ihrer Hochzeit ihre amerikanische Staatsbürgerschaft nicht aufgegeben hat, weil sie sich die Option offenhalten wollte, in Washington in die Politik zu gehen.  

Diese Gerüchte sind mittlerweile bis ins Weiße Haus vorgedrungen. Die Schwester von US-Präsident Joe Biden, 79, Valerie Biden Owens, 76, lud die Herzogin erst kürzlich dazu ein, der Demokratischen Partei beizutreten und erklärte, dass Meghan "natürlich" eine gute Präsidentschaftskandidatin wäre. "Es ist wunderbar, Frauen in der Politik zu haben", sagte sie im Interview mit "Good Morning Britain". "Je mehr Frauen wir haben, desto besser wird unser demokratisches System funktionieren, mit einer besseren Sichtweise, einer anderen Sichtweise, alle Frauen sind bei uns willkommen."

Herzogin Meghan 

Ob Meghan sich von diesen Worten nun endgültig dazu ermutigt fühlt, eine politische Karriere einzuschlagen? Ihre aktuellen Äußerungen sprechen durchaus dafür.

Verwendete Quellen: vogue.com, "Good Morning Britain", vanityfair.com

aen Gala


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