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Herzogin Meghan + Prinz Harry Weißes Haus meldet sich zu Interview

Herzogin Meghan und Prinz Harry
© Getty Images
Millionen Menschen weltweit schauten Herzogin Meghan bei ihrem Seelenstriptease mit Oprah Winfrey zu. Auch die Politiker im Weißen Haus. Nun meldet sich ein Sprecher zu Wort.

Neben vielen Anschuldigungen gegen die Royal Family hat Herzogin Meghan, 39, auch darüber gesprochen, wie sehr ihr die Situation als Teil der "Firma" psychisch zugesetzt hat. Sie habe so unter Druck gestanden, dass sie irgendwann suizidale Gedanken entwickelt habe, erklärte die Frau von Prinz Harry, 36, im Gespräch mit Talkmasterin Oprah Winfrey, 67. "Ich habe mich geschämt, es zu sagen, und ich habe mich geschämt, es Harry gegenüber zugeben zu müssen. Aber ich wusste, wenn ich es nicht sagen würde – dann würde ich es tun", sagte Meghan. "Ich wollte einfach nicht mehr am Leben sein."

Genau auf diese Aussage kommt Jen Psaki, Pressesprecherin des Weißen Hauses, am Montagabend (8. März 2021) zu sprechen, als sie von Reportern gefragt wird, ob man das Interview kommentieren wolle. 

Weißes Haus voll des Lobes für Herzogin Meghan

Mentale Gesundheit sei ein zentrales Thema, das viel mehr öffentlich besprochen werden müsse, so Psaki. Vor der gesamten Weltöffentlichkeit über die eigene psychische Gesundheit zu sprechen, sei ein wahnsinnig mutiger Schritt von Meghan gewesen, erklärt die Pressesprecherin des Weißen Hauses – auch im Namen von Präsident Joe Biden, 78. "Jeder, der sich traut, über seine eigenen Kämpfe mit der psychischen Gesundheit zu sprechen und seine eigene persönliche Geschichte zu erzählen, braucht eine Menge Mut", so Psaki. "Das ist gewiss auch, was der Präsident [Joe Biden] glaubt."  

Information zu Hilfsangeboten

Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der "Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention".

Mentale Gesundheit ist Joe Biden eine Herzensangelegenheit 

Jen Psaki fügt hinzu, dass Biden "über die Dringlichkeit von Investitionen in diesen Bereichen gesprochen hat". Damit bezieht sie sich darauf, dass Biden in den Ausbau von Möglichkeiten zur Förderung psychischer Gesundheit investieren möchte. Meghan habe das Thema mit ihrer mutigen Ansprache auf die Agenda gebracht, so Psaki.

Verwendete Quelle: people.com

abl Gala

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