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Herzogin Meghan + Prinz Harry Bei ihrer Reise sorgen sie selbst für ihre Sicherheit

Herzogin Meghan und Prinz Harry
Prinz Harry und Herzogin Meghan am 05. September 2022 auf dem Weg zum "One Young World Summit" in London, Manchester. 
© MEGA / Getty Images
Herzogin Meghan und Prinz Harry müssen bei ihren Besuchen in Großbritannien und Deutschland selbst für ihre Sicherheit sorgen und bezahlen. Ein "Ring aus Stahl" beschützte sie in Manchester – aber nicht in Düsseldorf. 

Nachdem Herzogin Meghan, 41, und Prinz Harry, 37, sich von ihren königlichen Pflichten als Senior Royals zurückgezogen haben, wurde ihnen der Schutz als königliche Persönlichkeiten entzogen. Harry verklagte das Innenministerium und behauptete, dass der Entzug seiner vom Steuerzahler finanzierten bewaffneten Polizeischutz-Leibwächter "unfair" und "illegal" sei, sowie seine Familie gefährde. Trotzdem ist noch kein Urteil gefällt – Meghan und Harry müssen selbst für ihre Sicherheit sorgen. 

Herzogin Meghan und Prinz Harry: In Düsseldorf sind sie auf sich allein gestellt

Anlässlich Prinz Harrys Herzensprojekt, den "Invictus Games", reisen er und seine Frau Herzogin Meghan heute nach Düsseldorf. Auf privaten Schutz von Beamten können sie jedoch nicht zählen: Die deutsche Behörde hat ihre Reise als "private Veranstaltung" eingestuft. Die Düsseldorfer Polizei teilte ihnen mit, dass sie für ihren eigenen Sicherheitsdienst aufkommen müssen und die Beamten vor Ort vor allem der Kontrolle der Menschenmenge dienen.

Die Polizeiarbeit wird sehr zurückhaltend sein. Er ist als Privatperson hier, aber er ist ein Gast der Stadt und wir wollen sicherstellen, dass er sich sicher fühlt.

Zwar werden an stark befahrenen Kreuzungen Straßensperren errichtet, damit die beiden mit ihrem Autokonvoi vom Flughafen zum Rathaus nicht im Stau stecken bleiben, weitere Maßnahmen bleiben jedoch aus. 24 Stunden vor ihrem Besuch sind keinerlei Vorkehrungen im Stadtzentrum der Landeshauptstadt erkennbar. 

Bei ihrem Besuch am Rathaus sind nur geladene Gäste anwesend. Anschließend werden Harry und Meghan eine 30-minütige Schifffahrt auf dem Rhein unternehmen – die einzige Möglichkeit für die Einheimischen einen Blick auf die beiden zu erhaschen. Die Schifffahrt stellt wohl das größte Sicherheitsrisiko für die beiden dar. Auch hier werden ihre privaten Sicherheitskräfte, die sie schon am Tag zuvor in Manchester begleiteten, vor Ort sein, damit ihnen niemand zu nahe kommt. 

Ein "Ring aus Stahl" beschützte sie in Manchester

Für ihren Auftritt bei der "One Young World"-Konferenz in Manchester gestern, 5. September, trafen Meghan und Harry besondere Sicherheitsvorkehrungen. Die Veranstaltung fand in der Bridgewater Hall statt, die laut der britischen Tageszeitung "Daily Mail" auf Entscheidung des Paares mit mindestens zwei privaten Sicherheitsfirmen und Hundeteams gesichert wurde, die einen "Ring aus Stahl" für die ehemaligen Royals bildeten. 

Ein Sprecher der Polizei von Manchester bestätigte, dass ihre Beamten nicht beteiligt waren und die Sicherheit für die Veranstaltung "privat beschafft" worden sei. Zusätzlich zu ihrem eigenen Security-Teams sorgten auch die Veranstalter der Konferenz für die Sicherheit ihrer Gäste. Im April dieses Jahres, bei den "Invictus Games" in den Niederlanden, ließen Meghan und Harry fünf Leibwächter aus den USA einfliegen, die von dem ehemaligen Secret-Service-Agenten Christopher Sanchez geführt wurden. Ihr persönlicher Leibwächter war in der Vergangenheit Alberto Alvarez, früherer Sicherheitschef von Michael Jackson. 

Verwendete Quellen: Dailymail.uk, telegraph.co.uk

Gala

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