Herzogin Meghan + Prinz Harry: Kanadische Regierung: Kein Polizeischutz mehr für royales Paar

Dass Prinz Harry und Herzogin Meghan für erhöhte Sicherheitskosten und Personalaufwand sorgen würden, war Experten klar. Jetzt macht die kanadische Regierung eine Ankündigung, die den baldigen Ex-Royals kaum in den Plan passen dürfte.

Wer wird künftig für den Schutz von Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, sorgen? Seitdem die beiden öffentlich gemacht haben, dass sie als Senior Royals zurücktreten und ihren Lebensmittelpunkt zumindest teilweise fern von Großbritannien verbringen würden, beratschlagen Expertenteams darüber, wie man künftig für ihre Sicherheit sorgen könne. Seit Mitte November bekommt die  Metropolitan Police (kurz: Met), die für die Sicherheit des Ehepaars und Sohnemann Archie, neun Monate, sorgen muss, Unterstützung von der Royal Canadian Mounted Police (RCMP). Doch damit ist offenbar bald Schluss. 

Herzogin Meghan und Prinz Harry: Kanadische Polizei beendet Hilfe

"Da der Herzog und die Herzogin derzeit als international geschützte Personen anerkannt sind, ist Kanada verpflichtet, bei Bedarf Sicherheitsunterstützung zu leisten", heißt es in einem Statement der Kanadischen Polizei, die durch Steuergelder der Einwohner finanziert wird. "Die Royal Canadian Mounted Police hat die Metropolitan Police seit der Ankunft des Herzogs und der Herzogin in Kanada zeitweise seit November 2019 unterstützt. Aber diese Unterstützung wird in den kommenden Wochen entsprechend ihrer Statusänderung eingestellt." Da Harry und Meghan ab Ende März 2020 nicht länger offiziell Royals sind, hätten sie dementsprechend keinen Anspruch mehr auf die Überwachung durch die kanadische Polizei. 

Noch früher als gedacht

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Herzogin Meghan

Kanadier liefen bereits Sturm

Die neuerliche Ankündigung der RCMP dürfte die Einwohner des nordamerikanischen Landes freuen. Die waren schon Anfang Januar Sturm gelaufen, als durchsickerte, dass Harry und Meghan womöglich in Kanada sesshaft werden könnten. Der Grund: die exorbitant hohen Sicherheitskosten. Der kanadische Verband der Steuerzahler hatte damals eine Petition aufgesetzt, mit der verhindert werden sollte, dass Harrys und Meghans Sicherheitspersonal aus der Staatskasse bezahlt wird. Aaron Wudrick, der Direktor des Verbandes, hatte damals in einem Interview mit der "The Times" verkündet, dass Harry und Meghan in ihrem Land durchaus willkommen seien, dass man aber das Gefühl habe, dass die Kosten auf sie abgewälzt würden. Laut "Daily Mail" hatten mehr als 80.000 Menschen die Anti-Harry-und-Meghan-Petition unterzeichnet. 

Wie teuer sind Harry und Meghan?

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 Laut Einschätzungen von Experten könnten sich die Sicherheitskosten auf bis zu 20 Millionen Pfund (umgerechnet rund 24 Millionen Euro) jährlich belaufen. Die bisher angenommenen drei bis sechs Millionen Pfund pro Jahr reichten aufgrund von bestimmten Gehaltszahlungen, Reisekosten, Überstundenzahlungen und Unterbringungskosten bei weitem nicht aus. Prinz Harry und Herzogin Meghan könnte rund zwölf Sicherheitsheitskräfte verteilt auf verschiedene Teams benötigen.

Die Metropolitan Police wurde laut "Daily Mirror" dazu angehalten, die genauen Berechnungen für die Sicherheitskosten der Regierung vorzulegen, bevor diese eine Entscheidung trifft. Wer die Kosten und letztendlich den Schutz für das Paar übernehmen wird, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Am 31. März 2020 treten die Sussexes offiziell als royale Vertreter zurück. Auf den Schutz durch die kanadische Polizei könnten sie allerdings schon früher verzichten müssen.

Verwendete Quellen: Mirror, Daily Mail, Twitter

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