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Herzogin Meghan In offenem Brief fordert sie bezahlten Familienurlaub

Herzogin Meghan
© Dana Press
Herzogin Meghan hat einen offenen Brief an den US-amerikanischen Kongress geschrieben, in dem sie sich für bezahlten Erziehungsurlaub ausspricht. Dabei schildert sie Erfahrungen aus ihrer Jugend, die von finanziellen Problemen geprägt war.

Herzogin Meghan, 40, setzt sich am 20. Oktober 2021 mit einem Brief an den US-amerikanischen Kongress für bezahlten Urlaub für frischgebackene Eltern ein. Das Schreiben richtet sich an den Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, 70, und die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, 81. Mit emotionalen Worten beschreibt die Herzogin von Sussex, welche Erfahrungen sie in ihrer Jugend und als Mutter gemacht hat.

Herzogin Meghan: Als "engagierte Bürgerin" fordert sie bezahlten Urlaub

"Ich bin, wie viele andere, eine engagiertere Bürgerin und ein Elternteil. Und weil Sie und Ihre Kollegen im Kongress eine Rolle bei der Gestaltung von Familienergebnissen für kommende Generationen spielen, schreibe ich Ihnen zu diesem äußerst wichtigen Zeitpunkt – als Mutter – um mich für bezahlten Urlaub einzusetzen", beginnt Herzogin Meghan den Brief, der auf der "Paid Leave For All"-Website, einer Kampagne der "Hopewell Fund"-Organisation, veröffentlicht wurde.

Die 40-Jährige erklärt, dass viele Frauen während der Coronapandemie aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, um mit den Kindern zu Hause zu bleiben. Eine berufstätige Mutter stünde stets vor dem Konflikt anwesend zu sein oder bezahlt zu werden. Ganz gleich, worauf die Mütter verzichten – der Preis sei hoch.

Herzogin Meghan: "Es ging darum, über die Runden zu kommen"

Im Zuge dessen erinnert sich Herzogin Meghan an ihre eigene Jugend zurück, die von Mittellosigkeit geprägt gewesen sei. Sie sei mit der 4,99-Dollar-Salatbar der US-amerikanischen Restaurantkette "Sizzler" aufgewachsen. "Ich erinnere mich an das Gefühl: Ich wusste, wie hart meine Eltern arbeiteten, um sich das leisten zu können, denn selbst für fünf Dollar war das Essen im Restaurant etwas Besonderes, und ich fühlte mich glücklich", schreibt sie.

Im Alter von 13 Jahren habe sie angefangen, im lokalen Frozen-Yogurt-Shop zu arbeiten, zu babysitten und zu kellnern, "um den Lebensunterhalt zu bestreiten". "Ich habe mein ganzes Leben lang gearbeitet und gespart, wann und wo ich konnte - aber selbst das war ein Luxus, denn normalerweise ging es darum, über die Runden zu kommen und genug für die Miete und das Benzin für mein Auto zu haben", entsinnt sie sich und betont, dass vermutlich viele Menschen ihre eigene Version dieser Geschichte haben.

"Bezahlter Familienurlaub sollte ein nationales Recht sein"

Herzogin Meghan berichtet weiter über die Zeit nach der Geburt ihrer Tochter Lilibet Diana, 4 Monate. Sie und Prinz Harry, 37, hätten das Privileg gehabt, sich ganz und gar ihrer Familie widmen zu können und stellt fest: "Keine Familie sollte sich entscheiden müssen zwischen der Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, und der Freiheit, sich um ihr Kind zu kümmern." Daher schreibe sie nun "im Namen von Millionen amerikanischer Familien", um den bezahlten Familienurlaub auf nationaler Ebene einzufordern.

Verwendete Quelle: paidleaveforall.org

sti Gala


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