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Royals Herzogin Meghan äußert sich über den Sieg gegen "Daily Mail"

Herzogin Meghan
© Getty Images
Herzogin Meghan hat eine Klage gegen den Zeitungs- und Website-Betreiber "Associated Newspapers" gewonnen. In einem Statement dankt sie ihrem Ehemann Prinz Harry und ihrer Mutter Doria Ragland für deren Unterstützung.

Der 11. Februar 2021 ist ein Tag des Triumphes für Herzogin Meghan, 39: Ein Richter am Londoner High Court hat entschieden, dass die Veröffentlichung eines handgeschriebenen Briefes sowohl Meghans Persönlichkeitsrechte als auch Datenschutzbestimmungen verletzt. Die privaten Zeilen hatte die Herzogin von Sussex im August 2018 an ihren Vater Thomas Markle, 76, geschrieben. Im darauffolgenden Februar erschienen Auszüge in Publikationen von "Associated Newspapers". Herzogin Meghan zog vor Gericht – und hat jetzt gewonnen. In einer offiziellen Mitteilung zeigt sie sich die 39-Jährige zufrieden und erleichtert. 

Das Statement von Herzogin Meghan im Wortlaut

"Nach zwei langen Jahren der Verfolgung von Rechtsstreitigkeiten bin ich den Gerichten dankbar, dass sie 'Associated Newspapers' und 'Mail On Sunday' für ihre illegalen und entmenschlichenden Praktiken verantwortlich gemacht haben. Diese Taktiken – und die ihrer Schwester-Publikationen 'MailOnline' und 'Daily Mail' – sind nicht neu. Tatsächlich haben sie viel zu lange ohne Konsequenz weitergemacht. Für diese Verkaufsstellen ist es ein Spiel. Für mich und so viele andere ist es echtes Leben, [sind es] echte Beziehungen und [eine] sehr echte Traurigkeit. Der Schaden, den sie angerichtet haben und weiterhin anrichten, ist tiefgreifend.

"Die Welt braucht zuverlässige, faktengeprüfte und qualitativ hochwertige Nachrichten. Was die ‘Mail On Sunday‘ und ihre Partner-Publikationen tun, ist das Gegenteil.  Wir alle verlieren, wenn Fehlinformationen mehr verkauft [werden] als Wahrheit, wenn moralische Ausbeutung mehr verkauft [wird] als Anstand und wenn Unternehmen ihr Geschäftsmodell entwickeln, um vom Schmerz der Menschen zu profitieren."

Dank an Prinz Harry und Doria Ragland

"Aber mit dem umfassenden Gewinn in Bezug auf Datenschutz und Urheberrecht haben wir heute alle gewonnen. Wir wissen, [wir] hoffen, dass dies einen Präzedenzfall schafft; dass man die Privatsphäre einer Person nicht nutzen und [...] ausbeuten kann, wie es der Angeklagte in den letzten zwei Jahren offen getan hat."

"Ich teile diesen Sieg mit jedem von Ihnen – weil wir alle Gerechtigkeit und Wahrheit verdienen. Wir verdienen etwas Besseres. Ich möchte insbesondere meinem Mann, meiner Mutter und meinem Rechtsteam und vor allem (Anwältin) Jenny Afia für ihre unermüdliche Unterstützung während dieses Prozesses danken."

Eine Entscheidung steht noch aus

Mit dem am 11. Februar verkündeten "Zusammenfassenden Urteil" konnte Meghans Team eine öffentliche Hauptverhandlung abwenden – zumindest in den Punkten Persönlichkeitsrecht und Datenschutz. In punkto Urheberrecht – dem dritten von Herzogin Meghans Klage-Punkten – gibt es hingegen noch Klärungsbedarf. Zwar sei Urheberrecht verletzt worden, sagt Richter Mark Warby. Es sei jedoch die Frage, ob Meghan "der einzige Autor" des Briefes sei, oder Jason Knauf, der Ex-Kommunikationssekretär von Prinz William, 38, und Herzogin Catherine, 39, als "Mitautor" beteiligt sei. Der Brief Meghans war dem Palast zum Redigieren vorgelegt worden. Die Antwort nach der Urheberschaft soll in einem "limitierten" Prozess herausgefunden werden. Eine weitere Anhörung ist für den 2. März 2021 angesetzt, "um über Angelegenheiten, die sich aus diesem Urteil ergeben, und Anweisungen für die nächsten Schritte zu entscheiden".

Verwendete Quelle: themirror.co.uk

jre Gala


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