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Herzogin Meghan feiert Baby Shower Das royale Protokoll hat sie nicht gebrochen, aber ...

Herzogin Meghan in New York
Herzogin Meghan in New York
© Dana Press
Herzogin Meghan ist - für die Öffentlichkeit unangekündigt - vom 15. bis 20. Februar nach New York gereist. Nicht in ihrer Rolle als Royal, sondern privat: Mit Freunden feiert sie die bevorstehende Geburt ihres Kindes mit Prinz Harry. Warum das zwar kein royaler Protokollbruch, aber trotzdem höchst erstaunlich ist, erklärt Gala-Royal-Expertin Luise Wackerl

Es war eine Meldung, die bei Royal-Kennern für Erstaunen sorgte: Die im siebten Monat schwangere Herzogin Meghan ist nach New York gereist, um mit Freunden eine Babyparty zu feiern. Zwar ist man es von der 37-Jährigen gewohnt, allerhand frischen Wind ins  Königshaus zu bringen - aber so etwas wie jetzt hat vor ihr noch nie ein Mitglied der Royals gewagt.

Wiedersehen mit der alten Heimat

"Für einen Royal ist es sehr ungewöhnlich, überhaupt eine Baby Shower zu feiern. Erst recht, wenn sie tausende Kilometer von London entfernt stattfindet", bestätigt Luise Wackerl. Sie hat eine naheliegende Erklärung für die royale Premiere: "Meghan ist nach der Hochzeit mit Prinz Harry immer noch amerikanische Staatsbürgerin und in den USA ist es nun mal liebgewonnene Tradition, vor der Geburt des Kindes mit Freunden zusammenzukommen und die Mutter mit Geschenken und lieben Worten zu bedenken."

Mit Eintritt in die britische Königsfamilie musste Meghan ihr altes, bürgerliches Leben zurücklassen: ihre Heimat in Los Angeles und Kanada, ihre Karriere in Hollywood, ihre Mutter Doria, ihre Freunde und vor allem ihre Freiheit. Ein Umstand, der die Reise nach New York für Meghan umso wertvoller macht. "Seit ihrer Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018 war Meghan nicht mehr in den USA", erklärt Luise Wackerl. "Die Babyparty war eine schöne Gelegenheit für sie, zu ihren Wurzeln zurückzukehren. Und vor allem, Freundinnen wie Serena Williams und Abigail Spencer wiederzusehen." 

Herzogin Meghan macht's in New York auf ihre Art

Eine Szene ist Wackerl, die Meghan seit den ersten Gerüchten um eine Beziehung mit Prinz Harry beobachtet und auch bei der Hochzeit des Paares für das ZDF live aus London berichtet hat, besonders aufgefallen: Begleitet von vier Bodyguards wird Meghan am Dienstag (19. Februar) aus einem Hotel zu einem wartenden Auto eskortiert. Einige Meter von ihr entfernt, hinter Sicherheitszäunen: Dutzende Fotografen und Fans, die immer wieder laut ihren Namen rufen. 

Herzogin Meghan wird beim Verlassen des "The Mark Hotel" von ihren Bodyguards flankiert. Einer wartet schon am Auto auf sie
Herzogin Meghan wird beim Verlassen des "The Mark Hotel" von ihren Bodyguards flankiert. Einer wartet schon am Auto auf sie
© Splashnews.com

"Als Meghan in 50's-Mantel und großer Sonnenbrille aus dem Hotel kam, erinnerte sie mich spontan an Audrey Hepburn in 'Frühstück bei Tiffany'. In diesem Moment war sie mehr Hollywood-Star als Herzogin", beschreibt die Gala-Royal-Expertin ihren Eindruck. "Sie hat bewusst den Vorderausgang des Hotels gewählt und sich für ein Mitglied der Königsfamilie in so einer privaten Situation ungewohnt öffentlich gezeigt. Das hat viele überrascht."

Royales Protokoll gebrochen, ja oder nein?

Die Diskussion, ob Meghan mit dem Trip gegen royale Etikette verstoßen hat, stellt sich für Wackerl nicht. "Erstens steht sie als Ehefrau von Prinz Harry nicht so unter Druck wie Herzogin Catherine und Herzogin Camilla, die zukünftigen Königinnen. Zweitens gehe ich davon aus, dass Meghan für die Reise die Unterstützung ihres Mannes hatte und nicht auf eigene Faust gehandelt hat."

Doch warum der große Auftritt? Warum traf sich Meghan nicht im Privaten, hinter verschlossenen Türen, mit ihren Freunden?  "Meghan genießt die Aufmerksamkeit und liebt es, ihre Schwangerschaft zu zelebrieren. Die Babyparty in New York war das i-Tüpfelchen", sagt Wackerl. Noch zwei weitere Aspekte sieht sie als Gründe, warum Meghan sich den Medien präsentiert hat: "Meghan ist eine sehr selbstbewusste und selbstständige Frau. Eine Frau, die sagt: 'Ich verstecke mich nicht. Die Freiheit, mich zu zeigen, lasse ich mir nicht nehmen.' Sie ist es als Schauspielerin außerdem gewohnt, dass sich solch ein Medienzirkus um sie herum abspielt." 

Verwendete Quellen: eigene Recherche

jre Gala

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